Das stille aber wuchtige Comeback des Christopher Aveveor

English: Christopher Avenor as Player by FC St. Pauli – Deutsch: Christopher Avenor als Spieler vom FC St. Pauli
Date: 1 September 2012
Author: Northside

Avevor und St. Pauli: eine tragisch-schöne Heldengeschichte

Ich mag ja gebrochene Helden und ihre Geschichten. Die von unserem Verteidiger Christopher Avevor ist so eine – und es sieht so aus, als hätte sie ein Happy End.

Nach seinem ersten Engagement beim FC St. Pauli, 2012-2013, bei dem er einen kraftvollen Eindruck auf der Seitenbahn hinterließ, und auch in Düsseldorf eine sehr gute letzte Saison spielte, waren meine Hoffnungen, dass er sich bei bei seiner Rückkehr 2016 bei den Boys in Brown schnell durchsetzen könnte, sehr hoch. Doch diese Hoffnung, von der ich annehme, dass sie auch seine war, zerschlug sich schnell.

Die tragische Rückkehr

Wenn die katastrophale Hinrunde der letzten Saison einen besonders tragischen Verlierer hatte, dann war es wohl Avevor. Tiefpunkt scheint mir das Spiel in Würzburg gewesen zu sein, wo er vor dem spielentscheidenden Gegentor eine Kopfnuss bekam und fortan angeknockt über den Platz schlich. Später kam er dann in Begleitung eines Würzburger Funktionärs allein aus unserer Kabine und wurde mir quasi auf die Schulter gelegt. Im klammen Herbstniesel habe ich ihn dann in den Bus getragen, wo er dann allein und mit Kopfweh auf seine Sportskameraden wartete.

Ein wackeliges Comeback

„Wenn Avevor am Ball ist, krieg ich immer Herzrasen“, sagt W. jedes Mal, wenn Christopher am Ball ist. Und ich muss gestehen, das geht mir auch oft so. Es gibt wohl nicht viele Spieler, an denen auf der Tribüne so viel herum gekrittelt wird, wie an unserem wuchtigen Innenverteidiger.

Das mag auch daran liegen, dass seine Fehler und kuriosen Slapstick-Einlagen, bei denen er sich selbst anschießt und so unfreiwillig dem Gegner vorlegt, so weit hinten passieren und dann immer gleich brandgefährlich werden.

Stammplatz trotz kurioser Slapstick-Einlagen

Trainer Janßen hat Avevor dann in dieser Hinrunde alles Vertrauen geschenkt, das er aufzubringen vermochte und dieser hat – befeuert durch die Verletzung von Lasse Sobiech und den Langzeitausfall von Ziere – es angenommen und ist inzwischen zu einem der Garanten des Traumstarts diese Saison hinauf gewachsen.

Herbst 2017: Aveveor der Zweikampfmeiser

Neben seinem hervorragenden Stellungsspiel, gewinnt Christopher Avevor 71% seiner Zweikämpfe. Das ist der beste Wert der aktuellen Zweitligasaison. Wow: das war meine Reaktion, als ich dies beim Kicker las gestern. Und ich habe mich sehr, sehr gefreut!

Wer wird Deutscher Meister? Der FC St. Pauli!

FCSP- und Nationalspieler Jonathan Tönsing Foto: Stefan Groenveld

Die Macht vom Millertntor: Im Blindenfussball ist St. Pauli championsleaguereif

  • Der FC Sankt Pauli Blindenfussball hat am kommenden Samstag die Chance Deutscher Meister zu werden und richtet am darauf folgenden Wochenende ein eigenes Turnier in Hamburg aus.
  • Zwei unserer FC Sankt Pauli-Spieler nahmen gerade an der Europameisterschaft in Berlin für die Nationalmannschaft teil.
  • Tipp: Besucht das Masters Turnier am 16.&17.09.17 in Hamburg.

Champions League in Hamburg

Am Wochenende des 16ten und 17ten September, jeweils von 9 – 18 Uhr, richtet der FC St.Pauli-Blindenfussball zum bereits zehnten Male ein Masters-Turnier mit internationaler Beteiligung aus.

Mannschaften:

  1. Der italienische Meister AC Marche
  2. Der belgische BBFC-Sieger 5-a-side Anderlecht
  3. Der griechische Vizemeister Asamea Keravnos
  4. Avoy aus Brünn, Tschechien
  5. Sowie ein All-Star-Team aus englischen und deutschen Nationalspielern

Eine Woche zuvor, am Samstag dem 09.09., wird in Halle/Saale der deutsche Meister 2017 zwischen der SF/BG Marburg und dem FC St. Pauli ermittelt.

Wo?

Gespielt wird auf der Anlage des BZBS Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte am Borgweg 17a, 22303. Der Eintritt ist frei und für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Blindenfußball Infos

Blindenfussball ist eine rasante und spannende Sportart, die von Sehbehinderten zusammen mit Sehenden gespielt wird. 

Mehr Infos zu dieser Sportart, sowie Infos zum Turnierablauf und -zeiten:

Masters Termin:

10.Blindenfussball-Masters
16.& 17.09.2017 (9-17 Uhr)
Borgweg 17a
22303 Hamburg
Facebook-Link zur Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/1882308058455371

US-Shop: FC St. Pauli goes USA – because that’s why

ST. PAULI ERÖFFNET US-SHOP

Was haben die Proteste in Griechenland gegen das EU-Spardiktat, die Gezipark-Bewegung in Istanbul und eine urige Kneipe in Brooklyn gemeinsam? Überall trägt man den Jolly Roger aus unserem Stadtteil. Der FC St. Pauli und das womit ihn engagierte und extreme Supporter zuhause am Millerntor aufgeladen haben, ist längst ein internationales Phänomen.

Nur logisch, wenn der FCSP nun auch einen Online-Shop für die USA aufmacht – digital geht Internationalisierung eben schnell. Die Investitionen sind überschaubar, die Botschaft wichtig: St. Pauli emanzipiert sich ein weiteres Stück vom Fußball. „US-Shop: FC St. Pauli goes USA – because that’s why“ weiterlesen

FC St. Pauli, die ’sympathische Markenperle‘ #wtf

Der FC St. Pauli ist eine der starken Marken im deutschen Fußball. Schön und gut, das habe ich mir ja schon angewöhnt, mich dagegen nicht mehr zu wehren, denn zum einen stimmt das ja, und zum anderen sind „Marken“ ja per se nix schlechtes. Wenn mir aber bei Twitter echter Bullshit entgegen schlägt, wie derzeit unter dem Hashtag #DWSC16, dann schwillt mir die Halsader.

„Sympathische MarkenPERLE!“

https://mobile.twitter.com/BarbFFm/status/798481224629178368/photo/1

Perle?, euer Ernst? Was bist du denn für ein Vogel?, ist mein erster Gedanke, den hab ich im Verein noch nie gesehen – und so trägt man am Millerntor auch seinen Schal nicht mehr, seit Michael Meeske ;). Und dann scrolle ich weiter durch die Präsentation und finde noch mehr Neues: der FC St. Pauli sei ein „mittelständisches Veranstaltungsunternehmen“ postulieren die Bullshitbingospieler dort. Ich dachte, wir wären ein Verein!

https://mobile.twitter.com/stpauli/status/798530571588739072

Macht euch mal die Mühe und schaut euch das in Ruhe an – nicht zu fassen, was man da für neue Buzzwords lernt. Der FCSP befindet sich demnach mitten in der „Digitalen Transformation“ – mit einem „Budget like Start-up“ und einem „Digital Challenge Board“ – stelle mir gerade Sven Brux da vor – sorry, just kidding ;). Das schönste aber ist, dass diese sympathische PERLE!, von einer „Bottum-up Power“ angetrieben wird … und am Ende hat das ganze irgendwas mit „Cpt. Future“ zu tun.

http://pic.twitter.com/l6iPcSkTmj

BOAH. Da muss ich mich erstmal setzen und in Ruhe an meinem Mate-Tee ziehen. Starker Tobak.

***

Sympathische Marke. Will ich das? Ist das am Ende gerade unser Problem?

Die Boys in Brown hab ich ja alle sehr lieb, aber das sind sie eben auch: sympathisch. Das Anecken, auch das dem DFB ggü wirkt irgendwie rituell. Sportlich knallen wir die Bälle in letzter Zeit eher ans eigene Schienbein. „Eine echte Perle“, würde ich denken wenn ich Würzburger wäre.

Da kann unser Präsidium ja gar nichts dafür, dass solche Heinis mit unserer „Marke“ da draußen herum laufen. Beinahe wünscht man sich Hansa Rostock zurück, und die Geborgenheit dieses hässlichen Konfliktes. Um gegen die zu bestehen, muss der Verein aber – auch in seiner Außenwahrnehmung – weniger sympathisch sein. Gerne empathisch, das immer. Aber auch widerborstiger der Vereinnahme gegenüber. Ich wünsche mir das ja so sehr, dass diese Reaktion auch von den Spielern kommt – nett war gestern. Lustvoll den Gegnern die Socken glühen zu lassen, das wäre schön.

Sorry für den Rant. Musste gerade mal sein.

Kiez-Match 2016: Spielen wie die Profis – gegen Profis

Fußball-Profi, ein Traum, der für viele von uns nicht in Erfüllung geht. Irgendwann entscheidet der Auswahltrainer oder der gesunde Menschenverstand erkennt, dass das eigene Talent nicht für eine Profikarriere reicht. Dann fängt man an zu studieren oder zu arbeiten und verliert den großen Traum aus den Augen. Das Kiez-Match könnte nun Deine Gelegenheit sein, dem Traum von einst wieder ein wenig Leben einzuhauchen: die Techniker Krankenkasse ermöglicht gemeinsam mit dem FCSP in diesem Herbst zum zweiten Mal das „Kiez Match“, in dem Du mit etwas Glück gegen die Profis des FC St. Pauli antreten kannst.

Professionell kicken

Eine einmalige Gelegenheit unter professionellem Coaching den Profis es FC St. Pauli zu zeigen, was in Dir steckt. Stell Dir vor, wie es sein könnte, Schnecke Kalla ausdribbeln und Robin Himmelmann Deinen besten Schuss um die Ohren pfeifen zu lassen. Bewirb Dich jetzt und sichere Dir unvergessliche Stunden und Tage in Hamburg, einzigartige Zweikämpfe und das eine oder andere Dribbling gegen Vollblutprofis vom FC St. Pauli.

Gesucht werden 20 Spielerinnen und Spieler, die am 4. Oktober 2016 in Hamburg gegen eine Auswahl der Kiezkicker antreten

Bewerberin, Kiez-Match-2016. Foto: Kiez-Match.de / Pilot Media
Bewerberin, Kiez-Match-2016. Foto: Kiez-Match.de / Pilot Media

Das „Kiez-Match“ findet am 4. Oktober statt. Die Bewerbungsphase läuft noch bis Ende August (31.8.2016).

Anders als im Vorjahr, in dem sich ganze Teams bewerben konnten, suchen die Juroren, bestehend aus Vertetern der Techniker Krankenkasse und des FC St. Pauli, wie Timo ‚Schulle‘ Schulz und Thomas Meggle, sich einzelne Bewerber_innen (gefällt mir, dass nicht nur Männer sich bewerben können!) für die einzelnen Mannschaftsteile Torhüter, Verteidigung, Mittelfeld und Angriff aus.

 

Als Teilnehmer_in erwaret Dich ein rundum sorglos Paket bei Deinem Besuch in Hamburg:

  • An- und Abreise werden bezahlt
  • Übernachtung in der Superbude St. Pauli
  • Professionelle Betreuung durch Mitglieder des Trainerteams des FC St. Pauli
  • Gemeinsame Kochevents und leckeres Essen im Alten Mädchen
  • Und natürlich der Höhepunkt: Das Kiez-Match gegen den FC St. Pauli*

Bewirb Dich hier: Kiez-Match.de

* fun fact: Der FCSP spielt das Spiel auswärts bei der Techniker Krankenkasse in Bramfeld, auf den Plätzen des HSV Barmbek-Uhlenhorst :)

Der Trailer zum Kiez-Match 2016

#sponsored
Offenlegung: Dies ist ein Blogbeitrag, der durch die Media-Agentur Pilot aus Hamburg bezuschusst ist. Sponsored Posts bei SPNU sind mit dem Tag „sponsored“ markiert und mit dem Hashtag #sponsored publiziert.

Visit St. Pauli

Willkommen auf St. Pauli

Dieses Magazin beschäftigt sich mit dem magischen FC St. Pauli, seinem Kampf um den richtigen Bundesliga-Fußball im Falschen, und dem Stadtteil St. Pauli, direkt an den Toren Hamburgs an der Elbe gelegen.

Reeperbahn, ich komm an

Pyjama Hotel St. PauliWir lieben die Reeperbahn, den Hafen mit Hafenstraße, Pudel und Fischmarkt.

Die Meile zwischen Schanze und Kiez, mit Weinbar, tollen Hotels und Restaurants. Wir lieben die Menschen, die ihren Stadtteil beleben, bewirtschaften und bevölkern. Die sich gegen Gentrifizierung wehren und ihn jeden Tag gestalten.

 

„Visit St. Pauli“ weiterlesen

Grossmann FC St. Pauli Krabbensalat

Oke, ich hab dich Krabben pulen sehen … #stpaulikrabbensalat

Ich habe kurz gedacht das wäre ein Scherz. Aber ein kurzer Blick nach draussen, wo sich die Blätter bunt färben verriet mir, dass ich keinem Aprilscherz aufgesessen bin.

„Fans des FC St. Pauli werden begeistert sein.“

Der FC St. Pauli hat nach dem „offziellen Wasserpartner“, ein Titel, den ich immer noch lustig finde, nun auch noch den „offiziellen Krabbensalat“ im Sponsorenangebot. „Grossmann FC St. Pauli Krabbensalat“ weiterlesen

Das neue FC St. Pauli Trikot (2017/2018 von Under Armour)

Trotz vieler Proteste stattet der US-Hersteller Under Armour die Boys in Brown auch zur Saison 2017/18 aus. Hier findest Du alle Infos zum Heim-, Auswärts- und Pokaltrikot des FC St. Pauli:

Das neue FC St. Pauli Trikot: HIER zu kaufen

Das neue Trikot ist online und im Handel erhältlich. Kontrovers wurde vor allem das Pokaltrikot des FCSP mit einer Camouflage-Optik aufgenommen. Ich finde es ist das beste der drei Designs. Hier hat UA an die erfolgreiche Pokalsaison vor mehr als einem Jahrzehnt angeknüpft; auch das Einweben des Jolly Roger gefällt mir gut. Die Nähe des Herstellers zur US Army ist damit zwar auch Teil der Geschichte, das Trikot passt aber zu den Boys in Brown, wie ich finde.

Pokaltrikot FC St. Pauli: Camouflage yourself

 

2017 hat Under Armour offensichtlich Assoziationen und die Verbindung zur Bildwelt des FC St. Pauli angestrebt. Die Brick-in-the-wall Optik des Auswärtstrikots hat ja schon einen Bezug zu Millerntor und Protestpopkultur der 80er ;), ob diese Assoziation aber nachhaltig wirken, bleibt fraglich.

Offizieller FC St. Pauli Fan-Shop – In unserem FC St. Pauli Fanshop findet Ihr das komplette Sortiment des Vereins mit dem Totenkopf – FC St. Pauli.

HeatGear – High Tech vom letzten Jahr

FC St. Pauli Trikots Saison 2017/18. Foto: FCSP

Die neuen Trikots des FC St. Pauli sind immer noch aus Under Armour HeatGear® Material gefertigt – so wie letztes Jahr. Mit gerade einmal gut 100 Gramm sind die Trikots auch dieses Jahr besonders leicht und zudem aus einem schnelltrocknenden Material. Schweiß wird dadurch schnell vom Körper weggeführt und der Spieler freut sich über ein trockenes Gefühl.

Inspiriert durch den St. Pauli Kosmos?

Oke Göttlich, Präsident des FC St. Pauli: “Als wir vor über 18 Monaten gemeinsam mit Under Armour die Designs für die neuen Trikots verabschiedet haben, hat mir besonders gut gefallen, dass die Trikots verschiedene Elemente aus Verein, Stadion und Stadtteil beinhalten. Das Heimtrikot mit den Farben Braun, Weiß und Rot zeigt klassisch die Vereinsfarben sowie die auch im Stadion vorherrschenden Farben. Die Backstein-Optik bei den weißen Auswärtstrikots spiegelt das Millerntor wider und das Pokal-Trikot greift mit dem Graffiti-Look subkulturelle Aspekte aus unserem Viertel auf. In allen drei Trikots heben Farbverläufe – inspiriert durch Straßenkunst – traditionelle Denk- und Interpretierweisen auf. Das ist für mich total stimmig und gefällt mir sehr gut.”

Erstmals im neuen Outfit spielt die Mannschaft des FC St. Pauli wohl am Freitag, den 7.7.2017 gegen den VfL Osnabrück und tags darauf am Samstag, den 8.7.2017 gegen den VfB Oldenburg.

fanfeed: Sexistische Kackscheisse zur Frauen-Fußball-WM

Fanfeed aggregiert Inhalte zum Thema Fußball in eigenen Beiträgen und strickt darum herum Artikel-Füllstoff – das unter anderem auch für den FC St. Pauli für dessen Live-Fanfeed „Millerntorlive“. Nun ist gerade Sommerloch und Fußball WM der Damen. Da liegt es doch nahe, „die heissesten Geräte“, gemeint sind Spielerinnen, aus den Teams zu zeigen. Eine immer wiederkehrende sexistische Kackscheisse, Nationalspielerinnen zu Sexobjekten zu degradieren, hinter denen die Fußball spielende Person verschwindet. „fanfeed: Sexistische Kackscheisse zur Frauen-Fußball-WM“ weiterlesen

FC St. Pauli VIP Logen: Gilt hier nicht auch die Stadionordnung? #sexism

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Susis Showbar musste von der Fanschaft dazu gedrängt werden, ihren Stangentanz in der VIP Loge sein zu lassen. Akzeptiert hat Susi das nie. Heute habe ich mir die Astra Loge angesehen und muss mich fragen, wie ein offensichtlich sexistisches Motiv, wie das oben in unserem Stadion hängen kann?

Sind VIP-Logen Zonen, in denen unsere Stadionordnung nicht gilt? Natürlich nicht!

Ich fordere Astra auf, ihre Loge umzudekorieren und vom Verein, dass er die Werte des FCSP auch und gerade ggü Sponsoren durchzusetzen.

Das Herz von Sankt Pauli …. #Fangesang

… es schlägt noch!

FC St. Pauli Fans singen vor dem Spiel „Das Herz von St. Pauli“

Die Hymne des Hamburger Stadtteils. Die letzte Strophe wird traditionell a capella gesungen:

„Das Herz von St. Pauli,
das ist meine Heimat,
in Hamburg, da bin ich zuhaus“

Original Transscript aus dem Millerntor Stadion;

Das Herz von St. Pauli

… und ich hibbele schon den ganzen Tag auf diesen Moment hin, wenn der Song vom Band aufhört und das ganze Millerntor a capella singt:

DAAAS HERZ VON ST. PAULI, DAS IST MEINE HEIMAAAAT …

„YNWA, Basti!“ – FC St. Pauli kontert der BamS

FC St. Pauli vs. BILD am Sonntag

Auf St. Pauli bedeutet der Ausdruck „Grade machen“, dass man einem Gegenüber gegenüber Haltung annimmt. Der FC St. Pauli macht sich nun für seinen Mittelfeldspieler Sebastian Maier „grade“ – mit dem Posting „YNWA Basti“ kontert der FCSP die Titelstory der „Bild am Sonntag“, die gestern mit dem verheulten Gesicht des Unglücksraben vom Spiel gegen den FSV Frankfurt aufmachte. „„YNWA, Basti!“ – FC St. Pauli kontert der BamS“ weiterlesen

Neues von den Alten: Wie geht es eigentlich Josip in Hannover?

Die Rubrik „Neues von den Alten“ ist meine Lieblingsrubrik im Übersteiger. Ich hoffe man verzeiht es mir, dass ich den Namen verwende, um ein E-Mail-Interview mit Marketingleiter Josip Grbavac zu führen, der den FC St. Pauli im letzten Spätsommer gen Hannover 96 verlassen hat. Sportlich und beruflich sicher ein Aufstieg, und sonst? Ich erreichte den frisch gebackenen Vater per E-Mail:
„Neues von den Alten: Wie geht es eigentlich Josip in Hannover?“ weiterlesen

Sandra Schwedler Aufsichtsratschefin des FCSP – Herzlichen Glückwunsch

Sandra Schwedler, Aufsichtsratsvorsitzende FC St. Pauli – Foto: Stefan Groenveld

Update/Korrektur: Ich wusste ja, dass Tatjana Groetecke vor ca 15 Jahren im AR die erste Frau war. Dass sie damals auch eine zeitlang AR-Vorsitzende war, ist mir entgangen. Sorry dafür (vgl. Ende des Beitrages).

Das war eigentlich niemandem so richtig klar, dass der FC St. Pauli mit der eindeutigsten Wahl von Sandra Schwedler zur Aufsichtsrätin, den Weg bereitet hat, dass der „etwas andere Verein“ endlich mal wieder Sportgeschichte schreibt: Herzlichen Glückwunsch Sandra!, ich freue mich sehr, dass ihr im Gremium dem Votum der JHV gefolgt seid und Du dieses Amt übernimmst! „Sandra Schwedler Aufsichtsratschefin des FCSP – Herzlichen Glückwunsch“ weiterlesen

Freibeuterbrief für Thomas Meggle

tl;dr
*Nu rufe ich allen Kritikern zu, die schon jetzt wieder seine Entlassung fordern: „Schnauze!“

Ich wurde von einem Sportjournalisten schon als Thomas Meggle „Fanboy“ bezeichnet, was wahrscheinlich an meinem Artikel bei Zeit Online liegt, in dem ich von einer „Meggle-Euphorie“ sprach, die eine Form der Angst sei.

Nun ist die Euphorie verpufft, die Mannschaft aber immer noch im Keller gefangen. So sehr sie auch strampelt, die Angst hat sich manifestiert und vergiftet den ganzen Verein. Langsam fangen alle Teile im Gefüge an zu schwingen: Die Spieler, verletzt (Ratsche), verheizt (Schachten) oder verstört (Budimir und alle anderen). Der Sportchef angezählt und die Supporter so ratlos, dass sie übereinander herfallen – und immer mehr, die Thomas Meggle in Frage stellen. BITTE?, der Mann ist St. Paulianer, so sehr man das als Profi-Fußballarbeiter und -manager werden kann, er trainiert die Mannschaft erst seit einigen Wochen und ihr krittelt an ihm herum? Habt ihr sie noch alle?! „Freibeuterbrief für Thomas Meggle“ weiterlesen

So spielt man Auswärts! (FC St. Pauli – Fortuna Düsseldorf 2:0)

Mit ein wenig Jetlag in den Knochen – lusitgerweise war ich gerade 36 Stunden über DUS nach Hause gereist – erwartete ich ein wenig, dass der FC St. Pauli so spielen würde, wie ich mich fühlte und wie immer wenn die Hamburger Presse sie in die 1. Liga schrieb und Funktionäre von „Gier“ sprechen. Aber es kam anders. Auch weil Düsseldorf keinen hässlichen Fussball mehr spielt. „So spielt man Auswärts! (FC St. Pauli – Fortuna Düsseldorf 2:0)“ weiterlesen

FC St. Pauli in Pink

Die T-Shirts des FC St. Pauli hat der Merchandising-Vermarkter und Betreiber der St. Pauli Fanshops (bitte nie verwechseln mit dem Fanladen, in dem es übrigens auch sehr coole T-Shirts gibt!) nun auch in bunt. Das ist eine gute Nachricht.

Aber warum gibt es das pinke T-Shirt nur für Frauen?

Ich habe das online nicht gefunden, mag ja sein, dass sich das in den Shops dann findet. Wünschen würde ich mir das. Und dass der FC St. Pauli auch modisch seine Leitlinien lebt, wo er doch schon ein echtes Mädchen aus St. Pauli als Model hat.

Update: Ich habe per E-Mail Feedback von Hendrik Lüttmer von Upsolut bekommen. Er meint – wenn ich das richtig verstehe-, dass kann man den sicher diskutieren kann, den Kontext, in den ich meinen Wunsch nach einem pinken T-Shirt formuliert habe. Grundsätzlich geht der Merchandising-Vermarkter unseres FC St. Pauli aber nach klaren Verkaufsoptionen vor. „FC St. Pauli in Pink“ weiterlesen

Die Richtigen

Es ist der richtige Ort (Millerntor), die richtige Zeit (Montag Abend, Flutlicht Spiel) und es sind die richtigen Personen (Boys in Brown).

Nach dem desaströsen Spiel in Sandhaufen Sandhausen schlagen die Wellen des Frustes hoch. Nicht nur bei den „Erfolgsfans“, also den Verrückten, die wegen des gepflegten Fußballs zu St. Pauli halten, sondern auch bei „Kulturfußballern“, wie Momo, die erkennen wollen, dass sich überbezogener Anspruch und billige Rhetorik, vornehmlich unseres Präsidiums, nun auch auf Wesen und Atmosphäre des Teams auswirken. „Die Richtigen“ weiterlesen

St. Pauli, it’s just fashion

St. Pauli its only fashion

Ist das so? Ist St. Pauli zu einer Modemarke verkommen? Nicht umsonst listet ein PR-Institut unseren FC St. Pauli als drittstärkste Sportmarke, oder?
Aber hilft da „Bring Back St. Paul?“ oder sind da drastischere Maßnahmen nötig? Oder ist das der Lauf der Zeit, dass Revolutionen vom Mainstream gefressen werden?

Foto: aus Niendorf, with compliments ;)

Liebe Präsidenten, darum geht es! …

Lieber Stefan Orth, lieber Gernot Stenger, lieber Bernd-Spies, et al,

wenn ihr euch nach der JHV fragt, an was soll ich mich denn orientieren, wenn ich gefragt werde oder etwas tue und es ist gerade keiner in der Nähe, der das, was St. Pauli ausmacht, mit mir diskutieren könnte, dann ruft euch einfach diesen Satz eines britischen Fotografen und Dokumentar vor Augen, der via Fanladen sich gerade der Fanschaft für ein Fotoprojekt vorstellt und seine Motivation, ein Buch über den FC St. Pauli und seine Fans zu machen folgendermaßen erklärt:

»I want to make a ‘Portrait Of Sankt Pauli’ because their supporters give hope and an alternative to those of us who have become disillusioned with our own clubs and football culture.«

(!)