FC St. Pauli: Was passiert beim Coming Out eines schwulen Spielers, Ewald Lienen?

Ewald Lienen hat sich beim jährlich stattfindenden Startschuss Fußball-Turnier für queere Fußballer auch über ein mögliches Coming-out eines Spielers geäußert. Grundsätzlich sei noch ein weiter Weg im Fußball zu gehen, bis Diskriminierungsfreiheit herrsche, so lese ich die Zitate, die ich in der Mopo, der FAZ und dem Hamburger Abendblatt lese.

„Ein schwuler Spieler wäre bei uns der Star“

Ich frage mich: Ist der FC St. Pauli denn überhaupt vorbereitet darauf, ein Coming-out beispielsweise eines Jugendspielers im Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) zu begleiten? Wie sehen da konkret die Prozesse aus? Wer ist Ansprechpartner dieses Jungen? Ewald, Du? „FC St. Pauli: Was passiert beim Coming Out eines schwulen Spielers, Ewald Lienen?“ weiterlesen

IDAHOT oder Der lange Weg zur Vielfalt

Heute, am 17. Mai, feiert die Welt die Vielfalt und ermahnt am International Day Against HOmophobia and Transphobia (IDAHOT), dass echte Gleichstellung noch ein zäher Kampf ist. Das gilt auch für Gemeinschaften, die sich auf dem richtigen Weg befinden, wie der FC St. Pauli.

Für diese sogar umso mehr, weil sie – wir – als Safe Place wahrgenommen werden, in dem dann Verletzungen eben noch schwerer zu ertragen sind. 2016 hat der Verein trotz des Ringens um die richtige Form einen Weg gefunden, seine Solidarität zu bekunden:

Statt Jolly Roger wehte an unseren Eckfahnen das Regenbogenbanner. „IDAHOT oder Der lange Weg zur Vielfalt“ weiterlesen

Friede den Kutten #fcsp #Sticker #Homophobie

Der Sonnabend des letzten Bundesliga-Heimspiels der alten Nordtribüne war gefühlt gerade angebrochen, als ich mich um kurz nach 9:00 Uhr gen Millerntor aufmachte. Der erste herbstliche Sprühregen nieselte mir ins Gesicht, als ich im Fanladen auf eine Abordnung der ‚Hamburger Originale‘ traf: zur Aussprache über die homophoben und sexistischen Sticker und meinen Blogbeitrag dazu.

Es wurde eine intensive Aussprache; vorweg will ich die sehr befriedigende Erkenntnis teilen, dass wir mit dem Fanladen und dem Fanclubsprecherrat (FCSR) tolle Institutionen haben, die einen geschützten Raum bieten, solche Konflikte zu lösen.

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Herzlichen Glückwunsch zum Maneo Award 2014, Corny Littmann

Corny_LittmannCorny Littmann, Theatermacher, St. Paulianer und Expräsident des FC St. Pauli, wird heute Abend in Berlin der MANEO AWARD 2014 für seine Verdienste im Kampf gegen Homophobie verliehen. Ich beglückwünsche dazu sehr:

Jährlich zeichnet MANEO Personen, Einrichtungen oder Gruppen aus, die sich beispielhaft sowohl bei der Ächtung von Homophobie und Trans*phobie als auch durch ihren Einsatz für gesellschaftliche Toleranz und Vielfalt verdient gemacht haben. …

In diesem Jahr hat die elfköpfige Jury von MANEO zwei herausragende Preisträger gekürt, denen am 20. Oktober die Preise im Quatsch Comedy Club im Friedrichstadt-Palast überreicht werden.

Aus „Preise für Corny Littmann und den Friedrichstadt-Palast“ – Maneo.de

Foto: Corny Littmann CC BY-SA 3.0
Udo Grimberg – Eigenes Werk
Corny Littmann 2009

Mach Dich grade Nordkurve #Sexismus #Homophobie

Es ist kein Problem der Nordkurve allein, dass sich homophobe und sexistische Artikulationen auch am Millerntor noch halten, dort wird es aber gerade offen sichtbar, dass unsere Fanszene nicht nur immer noch eine Menge Arbeit mit sich selbst hat, auch dass in den letzten Jahren die Energie erlahmt ist, das Thema in den Konflikt zu bringen. Nun taucht heute ein Foto (auf Wunsch entfernt) in sozialen Medien auf, das eindeutig sexistische und homophobe Sticker eines Nordkurven-Stehers auf seiner Kutte zeigt. Kurz: Diese Sticker dieser Typ haben am Millerntor nix verloren.
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Stadion-Bande gegen Sexismus und Homophobie.

Gestern wurde auf Kiezhelden der letzte Rest an Spenden eingesammelt, heute ist sie schon fertig: die neue Bande im Millerntor-Stadion gegen Sexismus ist aufgehängt: „Football has no gender“

Foto: FCTSPAULI.COM
Foto: FCTSPAULI.COM, „v.l. Tjark H. Woydt (Präsidium), Dorit Moysich (Projektleitung Kiezhelden), Anne Schick (Aktionsbuendnis gegen Homophobie und Sexismus), Mirko Woitschig (Fanclub Sprecherrat), Rene Born (AFM Vorstand)
Fussball, FC St. Pauli, Praesentation Bande ‚Football has no gender‘ im Stadion Millerntor“

 

 

 

 

Der FC St. Pauli setzt gemeinsam mit dem Aktionsbündnis gegen Homophobie und Sexismus und seiner sozialen Seite KIEZHELDEN ein weiteres sichtbares Zeichen gegen Sexismus. Zwischen der Gegengerade und der Südkurve des Millerntor-Stadions wurde eine braune Bande angebracht, auf der in weißer Schrift „Football has no gender“ zu lesen ist.

„Football has no gender“

„Nach dem Hissen der Regenbogenfahne auf dem Dach des Stadions ist die Bande mit diesem Statement ein weiterer Schritt in unserem Kampf gegen Sexismus und Homophobie im Fußball“, erklärt St. Paulis Vizepräsident Tjark Woydt.

Mirko Woitschig vom Aktionsbündnis gegen Homophobie und Sexismus begrüßt dieses im Stadion sichtbare Zeichen: „Wir wissen dieses Zeichen wirklich sehr zu schätzen und freuen uns darüber hinaus sehr, soviel Unterstützung und positives Feedback aus allen Ecken des Vereins und der Fanszene bekommen zu haben.“
Unterstützung für die Bande erhielt das Aktionsbündnis von KIEZHELDEN, dessen zehntes Projekt die Teil-Finanzierung der Bande war, sowie durch die Abteilung Fördernde Mitglieder des FC St. Pauli und den Fanclub-Sprecherrat.

Ein Zeichen für Vielfalt und gegen Homophobie

Der FC St. Pauli hat darüber hinaus Vertreter der Vereine, die die Berliner Erklärung gegen Homophobie unterschrieben haben, vor dem Spiel gegen den SV Sandhausen eingeladen, um weitere Schritte im Kampf gegen Diskriminierung aufgrund von Geschlecht oder sexueller Orientierung zu diskutieren.

Libero

Ein Spiel dauert neunzig Minuten. Zumindest im besten Fall, für schwule Profifußballer dauert das Versteckspiel ein Leben lang: Keiner wagt es, seine Homosexualität offen zu leben. So schön Fußball auch ist – Ressentiments halten sich in seinem Umfeld hartnäckig.

Wir unterstützen die Aktion Libero

Who the fuck is Bambi, WTF is Sonny Black? #Bushido

Thema: Bambi für Bushido
Thema: Bambi für Bushido (Foto: wiki commons)

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) protestiert dagegen, dass der Burda-Verlag dem erklärten Homosexuellenfeind Bushido den Bambi 2011 in der Kategorie Integration verleihen will. Burda leistet sich damit einen krassen Missgriff. Bushido hetzt seit Jahren gegen Homosexuelle und ruft in Liedtexten unverblümt zur Gewalt gegen Schwule auf. Ist Burda blind gegenüber Hasstexten und Gewaltaufrufe, wenn sie sich gegen Schwule richten?

via Facebook Gruppe „Kein Bambi für Bushido“

Man muss schon Zyniker sein, wenn man Bushidos Homophobie und Frauenfeindlichkeit als gelungene Integration bepreist.

„Bushido, so heißt es … in der Begründung, setze sich ein gegen Gewalt und für ein respektvolles Miteinander in einer multikulturellen Gesellschaft.“ – stern

Das ist natürlich Unsinn. Der erste Gedanke ist dann, bspw. diesen Brief der Organisation Terre des Femmes co-zu-unterzeichnen:

„Ich will nur eine… die nicht fremdgeht – flirten is schon fremdgehen,
nur ein Blick reicht – und ich lasse diesen Menschen stehen.
Es war ein Fehler diese Frau zu suchen,
diesen Engel unter 1000 Huren…
Sie meint, dass sie auf jeden Typen scheißt
warum hat sie dann n Minirock und High Heels…“
(„Gibt es dich?“ – 2007)

„Ich hab gehört ich soll die Frauen akzeptieren,
ich bin ein Mann und hab nichts zu verlieren,
du willst Respekt halt den Mund und hör zu!
Dein Silikon gehört mir und meiner Crew,
du willst von uns, dass wir dich auf Händen tragen?
Mit der Rechten werd ich wichsen mit der Linken dich schlagen…“
(„Mit dem Schwanz in der Hand“ – 1999)

Ein Mensch, der ein solches Frauenbild vertritt, erfüllt nicht im Mindesten eine positive Vorbildfunktion in der Gesellschaft. Im Gegenteil finden wir es im höchsten Maße problematisch, dass Sie durch diese Preisverleihung solch frauenfeindliche Einstellungen auch noch unterstützen! Wir fordern Sie auf, Ihre Nominierung nochmal zu überdenken und Bushido den Preis nicht zu verleihen!?

Mit freundlichen Grüßen,
Christa Stolle,
Bundesgeschäftsführerin von TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e.V

… und dann wird man Teil der Empörungsmaschine, die Burda da losgetreten hat – Schelme würden behaupten, wohlwissend was für einen Schwachsinn sie da verzapfen. Andere würden das als letzte Zuckungen eines sterbenden Hauses wahrnehmen, das unsere Empörungen braucht, um die Ausstrahlung im frei empfangbaren Fernsehen zu rechtfertigen. Und nebenbei, bei aller Empörurung, verfestigen sich Vorurteile, dass „Ausländer“ und „Immigranten“ alle Frauen- und schwulenfeindlich sind. Alle fühlen sich gut, wir haben uns ja empört.

Glaubt ihr nicht? Dann lest mal den Rolling Stone (ja den) mal aufmerksam:

Eine, sagen wir, mutige Entscheidung, denn auch wenn Bushido heutzutage den domestizierten Skandalrapper gibt, der lieber im Talkshowsessel als auf der Straße austeilt, ist es schon erstaunlich, dass die „provokanten Texte“ (ein gutes Beispiel ist der Text aus „Gangbang“ vom 2004er-Album „Electro Ghetto,) aus der Frühphase seiner Karriere und sein nicht gerade westlich-liberales Frauenbild, das zuletzt 2010 im Interview mit Sibel Kekilli deutlich wurde („Es ist doch ein Unterschied, ob einer seine Ehefrau zu Hause jeden Tag kaputt schlägt. Das macht man nicht, Punkt. Aber wenn ich in einer Disco bin und eine Frau sagt: ‚Pass mal auf, du Hurensohn …‘ – dann hau ich ihr auf die Fresse.“), so schnell in Vergessenheit geraten sind. Ein Kurzzeitgedächtnis dieser Art findet man sonst doch eher im politischen Journalismus…

Na? Zackbumm. „Westlich-liberales Frauenbild“ – das Feigenblatt der Dominanten, um auf den Immigranten zeigen zu können. Der eigentliche Brandstifter, … der feiert und schwimmt auf der Welle unserer Empörung.

Vielleicht lösche ich diesen Beitrag auch wieder, bin mir noch nicht sicher …

„Wie schwul ist mein Fußball / Sankt Pauli?“ – eine Anregung und Zitatsammlung als Reiz

„Vielleicht gibt es ja bald in irgendwelchen Jugendcamps noch weitere junge Torhüter.“ – Roman Weidenfeller, ggue Kicker

Dabei ist das Problem nicht einmal so sehr, dass er (Roman Weidenfeller) Löw offenbar für schwul hält. Sondern dass er unterstellt, ein homosexueller Trainer würde nicht nach Leistung aufstellen, sondern nach Aussehen. Das ist unreif und homophob. Es ist eines Kapitäns einer Meistermannschaft nicht würdig, und auch keines Torhüters der deutschen Nationalmannschaft.

Dass weder Weidenfeller noch sein Verein oder der DFB eine Entschuldigung für angebracht halten, ist ebenso verwunderlich wie der Umstand, dass niemand auf den schwulenfeindlichen Subtext der Aussagen verwiesen hat. Das zeigt, wie viel Angst im Fußballbetrieb noch immer herrscht, wenn es um dieses heikle Thema geht – und wie viel Unwissenheit und bodenlose Dummheit.


Wie weit die Toleranz gegenüber Äußerungen wie der von Roman Weidenfeller geht, zeigt übrigens ein weithin vergessener Vorfall um, welch ein Zufall, Roman Weidenfeller. Der BVB-Torwart soll 2007 Gerald Asamoah in einem Ruhrderby gegen Schalke 04 als „schwarze Sau“ beschimpft haben. Der Aufschrei war berechtigterweise groß. Weidenfeller aber machte vor dem DFB-Sportgericht geltend, er habe „schwule Sau“ gesagt. Statt für sechs wurde er nur für drei Spiele gesperrt.
– n-tv

Gerade gestern mit @momorulez wieder darüber gesprochen, wie homophobe Strukturen im Fußball wirken und die Pädophilie-Keule ja die brutalste ist, die nu auch von Roman Weidenfeller rausgeholt wird – wahrscheinlich folgenlos.

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„Unser FC St. Pauli hat nicht nur einen anti-rassistischen, sondern auch anti-diskriminierenden Satzungsparagraphen in seiner Stadionordnung aufgenommen (§ 6(2)a … Es genügt aber nicht, diesen Paragraphen lediglich einzuführen. Wir müssen ihn mit Leben füllen: Zivilcourage beweisen und unser Vokabular nach diskriminierenden Vokabeln abklopfen. – Gastartikel vom Aktionsbündnis „Fußballfans gegen Homophobie“ im Der Übersteiger #104

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Es ist einfach, nun als St. Pauli Fan gegen Roman Weidenfeller zu opponieren, richtig ist es ohnehin. Sich gegen Mitsteher auf der Nord oder Gegengeraden aber zu artikulieren, wenn sie meinen, dass der Schiri weibisch daherpfeift, wie ein »Stricher aus St. Georg«, oder anzuerkennen, wenn Menschen, die sich auf St. Pauli verletzt und nicht mehr sicher fühlen, weil auch dominante Menschen in die Falle ihrer Gewohnheiten tappen können, und eine Unachtsamkeit eben bei Marginalisierten ein anderes Gewicht hat. als bei denen, die sich in ihre gemütliche Dominanzwelt zurückziehen können, also Menschen wie ich es bin (oder war) – das ist die eigentliche Aufgabe.

Wir können ja mal damit beginnen, dass wir uns zumindest optisch den Diskriminierten annähern und uns als St. Pauli Fans „im Fummel“ präsentieren im nächsten Spiel. Außerdem immer eine feine Übung, um den wohligen Cocon zu erspüren, der uns umgibt:

… dies lesen …

Muss ich mir rassistische Sprüche anhören und weiß, dass das dann nicht groß thematisiert wird? Ja. Werden zwei Schwarze Frauen schon mal ohne jeden Anlass bepöbelt und alle glotzen doof und niemand schreitet ein? Ja. Sind das Einzelfälle? schön wärs. Bei ‘zehn’ hab ich aufgehört zu zählen und meine Dauerkarte verschenkt. Ist die Bude schlicht und einfach weit davon entfernt, ein ‘safe space’ zu sein? Aber Hallo. Bildet der Verein (die Angestellten) sich fort, was und wie Antirassismus eigentlich überhaupt ist und funktioniert? nein. Kann ich eine Combo ernst nehmen, die gegen Rassismus sein will, sich aber über ihre eigenen Exklusionssignale und -Gepflogenheiten keine Gedanken macht? Nein. Es geht nicht ums Persönliche. Sondern ums Strukturelle. Beim ‘ernst meinen’ geht es eben nicht um „Ohren“ (das klingt fast, als haben Leute die nicht marginalisiert werden möchten ein ‘Anliegen’ und sollten ‘gehört’ werden, nicht so dass es notwendigerweise das ‘Anliegen’ einer Gruppe sein muss, Diskriminierung zu verstehen und zu bekämpfen) sondern um eigentlich genau das Gegenteil von ‘Ohren auf andere richten’, nämlich Selbstreflexion und Revision. Und auch noch gegen ‘Ohren’: http://www.noahsow.de/blog/fr-91-noah-als-last-minute-gast-im-kolner-treff-wdr-fernsehen/ – Noah Sow ggue Metaliust & Subdiskurse

… und dann diesen Test machen:

Warum, oh warum nur kennt der so wahnsinnig antirassistische Verein diese White Ally Checkliste nicht: Sie ist nicht ‘perfekt’ und auch noch von 1994 – aber dem FCSP Antira-Istzustand leider leider Jahrzehnte voraus.

… zwei Punkte erscheinen mir auch im Zusammenhang mit der Causa Weidenfeller interessant:

II. 19. _____ I can accept leadership from people of color. - tausche/ergänze color mit schwul und die Frage wird rundheraus relevant für den DFB.

Part III - The following are some problematic areas where white people seem to get stuck. Do they apply to you?

_____ I am not clear on the words people of color prefer to use to identify themselves.
_____ When people of color point out racism as it is happening, I feel personally attacked.
_____ I rely on people of color for education about my own (& institutional) racism.
_____ I use meetings and organizing time to establish my anti-racist credentials.
_____ It is important to me to point out examples of "reverse racism" when I see them.
_____ I have been told I act in a racist manner without knowing it, but I think I'm being an ally.
_____ I speak for people of color and attempt to explain their positions.
_____ I focus on mediating between people of color for other whites.
_____ I see my role as interpreting the behavior of people of color for other whites.
_____ I prefer to spend anti-racist time & energy dealing with my personal feelings and issues rather than moving the anti-racist agenda forward.
_____ I intellectualize about the struggle rather than live it daily.
_____ I wait for people of color to raise white people's awareness.
_____ I know well fewer than five individual peers who are people of color.

(c) Copyright 1994 by John Raible

p.s. der Autor ist bekennend heterosexuell lebender Weißer und wohnt im betulichen Altona

Heute im Stadion: Banner gegen Homophobie

Heute kommt mit der „St. Pauli Mafia“ aus NRW auch ein Berliner Wander-Banner mit ans Millerntor. Zu seinem ersten Profispiel, nach Stationen beim CSD Berlin und bei Altona 93 (Quelle).

„Fans von Tennis Borussia übergeben das Banner der Fangruppe „St. Pauli Mafia“, die es beim Spiel des FC St. Pauli gegen den MSV Duisburg am Millerntor präsentieren wird.“

Mehr Infos auf der Aktionswebsite: Fußballfans gegen Homophobie
via