Dynamo-Hools greifen Boys in Brown an, keine Verletzten, Bus kaputt. #fcsp

Letztes Wochenende fuhr der Bochumer Bus, wie alle Gäste nach einem Spiel am Millerntor, an der Domschänke vorbei. Gäste der Kneipe, St. Paulianer_innen aller Couleur winkten den Siegern zu, manche applaudierten sogar. Das ist nicht immer so, aber angreifen, einen Spielerbus entlglasen?, auf die Idee käme auch niemand bei Dynamo oder Hansa – egal wie brenzlig der Tabellenstand wäre.

Heiliger Boden Highlander

So ähnlich muss die Situation in Dresden heute auch gewesen sein, nur eben eskalierte der Frust der Absteiger-Hools in Richtung Boys in Brown.

„Wir sind rausgefahren aus dem Stadion und haben an einer Linksabbieger-Spur bei Rot gehalten, direkt an einer Kneipe, wo viele Dynamo-Fans standen. Während der zweiten Rotphase kamen dann Leute auf unseren Bus zu, warfen Flaschen und Steine. Hinten wurden zwei große Scheiben komplett entglast.“ Schildert Chrishi Böning den Angriff.

Nach Stellen eines Ersatzbusses, sind die Jungs inzwischen auf dem Weg nach Hause.

Dynamo braucht hier keiner mehr. Absteigen bitte.

Foto: Kiezkicker

Schweinske Cup 2012: „Fußball-Fans aneinander geraten“

Es war kurz vor 19:00 Uhr, als die ersten Meldungen über Twitter meinen Stream erreichten, Hools des VfB Lübeck hatten, unterstützt wohl von einschlägig bekannten Rautenhools, unseren Block überfallen, geprügelt und zwei Fahnen geraubt.

Die Polizei soll dann mit Startbahn-West Methoden, Pfefferspray und Schlagstockeinsatz, viele Unbeteiligte und Kinder getroffen haben.

„Okay, diese Typen kommen in die Halle, alle einheitliche Shirts, brechen sofort durch und werden nur von einer eher zufällig da rumstehenden Polizeieinheit daran gehindert, gleich rüber zu kommen. So ihr liebe Leser, habt nun den Taktikhut auf: Ihr habt 200 Kräfte vor Ort, ihr habt 80 Leute, deren erste Aktion ist einen Sturmversuch zu starten, ihr habt 1.000 Leute, die ziemlich derbe reagieren. Nun kommt die Meisterfrage, was macht ihr?

Denkt mal in Ruhe drüber nach. Wie wäre es mit folgender Lösung: Den 80 Leuten stellt ihr 10 Beamte an die Seite, ohne Helm und locker formiert. Die 1.000 Leute kesselt ihr mit behelmten Kräften komplett ein. Wärt ihr jetzt nicht drauf gekommen? Die Hamburger Polizei schon.“

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Reaktionen:

Aber Danke an alle Idioten, Schwachmaten und Hohlköpfe die das zu verantworten haben. Trefft Euch auf dem Acker Dienstags Abends aber lasst unseren schönen Sport in Ruhe – ihr macht ihn kaputt!!!!!
-Ralph Gunesch (fb)

VfB’ler sind in den Sankt Pauli-Block sowie in den Block i sich wild prügelnd eingedrungen. Sämtliche Bier- und Fressstände zerstört. Das Tränengas reizt die ganze Halle. Die Spieler Husten ebenfalls. Der Gästeblock ist jetzt leer.
-Mara C. (fb)

halle, security und polizei haben versagt. unfähig für sicherheit zu sogen. lübeck (inkl hsv) haben angegriffen und bannergeklaut. st.pauli hat nur flaggen verteidigt. polizei war überfordert und hat erstmal stpauli angesprayed. ich war 10 sitzreihen vom geschehen entfernt und habe pfefferspray abbekommen. schweinereicup.
-Miguel M (fb)

Jolly Roger – erst angegriffen, dann durchsucht

So werden aus Angegriffenen Täter gemacht. St. Pauli wehrt sich gegen diese Infamie.
Schützt das Jolly Roger anstatt es zu diffamieren.

Jolly Roger von Polizei durchsucht

Am frühen Abend des gestrigen Sonntags erreichten Betreiber und Gäste der St. Pauli Fankneipe Jolly Roger Informationen über einen bevorstehenden
erneuten Angriff von HSV-Fans. Nach den Erfahrungen der vergangenen Nacht (siehe Pressemitteilung vom 06.02.) versammelten sich solidarisch Fans und
Nachbarn, um die Einrichtung zu schützen. Kurze Zeit später umstellten Einheiten der Bereitschaftspolizei das Lokal. Sämtliche Anwesende mussten
ihre Personalien angeben, im Anschluss wurde das Jolly Roger von der Polizei durchsucht. Hierbei wurden diverse Gegenstände sichergestellt. Die Rechtmäßigkeit des Einsatzes wird derzeit von Anwälten überprüft.

Das Jolly Roger legt Wert auf die Feststellung, dass zu keiner Zeit, weder am Samstag noch am Sonntag, eine Gefahr von Besuchern des Lokals ausging.
Auf Grund der polizeilichen Maßnahme hatten viele das Jolly verlassen. Da deshalb nicht mehr für ausreichenden Schutz im Notfall gesorgt war, musste
das Jolly Roger früher als geplant schließen.

Jolly Roger / Ballkult e. V.
Hamburg St. Pauli, den 07.02.2011

Ultra Frauen St. Pauli

Scheiss St. Pauli

Nach Chemnitz, Cottbus und Rostock haben sich nun endlich die Fans das Vorortvereins HSV in die Liste derjenigen eintragen können, die sich partout nicht benehmen wollen, wenn sie auf St. Pauli und am Millerntor zu Gast sind. Die immer wieder gerne wiederholten, deswegen aber nicht kreativer werdenden „Scheiss-St. Pauli“-Rufe des HSV-Anhangs wurden seinerzeit nur noch durch das „Deutsche wehrt euch, geht nicht zu St. Pauli“ getoppt – sie zeigen aber immer wieder den tiefen Komplex, der einige Menschen befällt, wenn sie und ihre Aggressionen an der liebenswerten Ironie unseres Stadtteils abperlen. „Scheiss St. Pauli“ weiterlesen