Post aus Leipzig: Interview über Fußball, Red Bull und Tradition

Während der energischen Diskussion um die Gewalt von Borussia Dortmund Supportern ggü RB Leipzig Anhängern bekam ich viele Zuschriften aus Leipzig, unter anderem auch von Nicole vom Fanverbund der RB-Fans. Ich hatte ein paar Rückfragen, die ich ihr per Whatsapp übermittelte. Heute bekam ich ihre Antworten per Post.

Zwei RB Fans im St. Pauli Nu Interview

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Stanislwaski Wutrede Vertrauen (Youtube)

Zecki Stani

Holger Stanislawski ist St. Paulianer und eine Legende. Der Mann war nicht nur unser letzer Erstligatrainer, sondern konnte auch immer gut mit Medien umgehen. Sein Pfund war, dass man ihn und sein Gespür oft unterschätzt hat.

Nach meiner Zeit hat St. Pauli immer gegen den Abstieg gespielt. Dann ins Stadion zu gehen macht sich nicht gut für den Kollegen. Es gibt Trainer, die gehen ins Stadion, um sich auch zu präsentieren. Ich denke, das bringt noch mehr Druck für den Kollegen, der da unten eh schon unter Druck steht. Die lesen dann am nächsten Tag in der Presse: Stand der neue Trainer schon auf der Tribüne? So was ist nicht meine Sache.

Gerade, so mein Gefühl, bringt er sich wieder ins Gespräch. Und zwar sehr stanislawskisch, indem er sich aus dem Stadion fernhält. Dabei ist seine Aussage natürlich Quatsch. Nicht alle seine Nachfolger haben gegen den Abstieg gespielt. André Schubert ist eher an dem verschleppten Neubeginn der Mannschaft gescheitert, der nach Stanis bocklosem Abgang schwieriger geworden ist. Auch Ewald Lienen spielt dieses Jahr nicht um den Abstieg.

Stani umarmt Truller
Stani umarmt Truller
Es gibt also keinen Grund für Holger Stanislawski, so laut sich in Bescheidenheit zu üben: er kann gegen Bochum gerne ans Millerntor kommen. Mich stört er nicht und das Trainerteam sicher auch nicht. Aber es kann ja auch sein, dass der Zettel, den der Interviewer bei den Kollegen der ZEIT bemerkte ganz anders gemeint war: „Fleischtheke neu präsentieren“.

Fabian Boll ist gespannt … Video-Interview zum ersten Tag als Co-Trainer der U23

Zuschauen, zuhören und viele Fragen stellen, das hat sich Fabian Boll für die Anfangsphase seines neuen Jobs vorgenommen. „So wie damals, wenn Du als junger Spieler nach oben kommst“, ergänzt er noch, und dass er wohl von Chef Meggle genauso viel übers Trainer sein lernen wird, wie damals auf dem Feld. „Fabian Boll ist gespannt … Video-Interview zum ersten Tag als Co-Trainer der U23“ weiterlesen

Elton und die „Ultras“ –

Das ist schon erstaunlich, wie wenig Kollege Elton von St. Pauli mitbekommt, obwohl er seit 1989 ins Stadion geht.

Oha, die sind politisch da, die Ultràs, und Vereinspolitik machen die auch. Und wenn der Elton mal pfeift pöbelt auf seinem Business-Seat (über den blöden Funk und die Boys in Brown, aber immerhin mit Freibier intus), oder doofe Sprüche über Dekolletees macht, dann bepöbelt man ihn am Millerntor. Sowas.

Ein desaströses Interview, das oft vorkommende Vorurteile gegen Ultras im Allgemeinen und St. Pauli im besonderen enthält (auch vom Interviewer)

„Oha Elton“, kommentierte das Jolly Roger. Dem ist nicht viel hinzuzufügen. ;(

Abwahlantrag gegen Vize-Präsident – Gernot Stenger beantwortet Fragen …

Der Abwahlantrag zweier AFM-Mitglieder gegen Gernot Stenger schlägt hohe Wellen. Inzwischen hat sich Gernot Stenger kurz zu den Vorwürfen geäußert, so, dass mir mehr Fragen offen blieben. Deshalb habe ich unserem Vize für Fan-Belange eine Reihe Fragen geschickt, die er mir am Freitag nachmittag beantwortete:

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Interview (Video) mit Marcel Eger – auf dem stillen Örtchen

Viva Con Agua Aufkleber Amphore
Viva Con Agua Aufkleber Amphore

Marcel Eger ist zurück auf Sankt Pauli. Allerdings nicht mit geschnürten Fußballschuhen, sondern als Wirt. Ja, echt – gestern fand eine kleine Party an der St. Pauli Hafenstraße statt, bei der Marcel Eger mit seinen Kompagnons Benny Adrion (Viva Con Agua) und zwei weiteren Gesellschaftern die Übernahme des altehrwürdigen Lokals „Amphore“ feierten.

Wir kamen ins Gespräch und führten spontan ein Interview,
über den englischen Fußball,
Egis Traum von der amerikanischen Meisterschaft
St. Paulianern in den USA,
das Leben als Wirt,
Hamburg und die Welt … und zwar an einem etwas kuriosen Örtchen …

Mittwochs-Interview: 11 Fragen von mir an mich selbst

Inspiriert durch die geistreiche Adaption des Meeskeschen Sonntagsinterviews bei Quoteni Rudus, habe ich mir 11 Fragen selbst gestellt, dieselben, die sich Michael Meeske am Sonntag auch gestellt hat.

Asleep On The Job

Arik, dieses Wochenende macht die Bundesliga eine Länderspiel-Pause. Auch für Dich zwei Tage, die Du mal komplett zur Erholung nutzen kannst oder wie verbringst Du die freie Zeit?
Ich schlafe bis mittags, versuche dann einen Kaffee zu trinken und so zu tun, als wäre das gemütlich. Dann muss ich nochmal raus zu Lidl oder Penny und mir Bier kaufen. Ab 18:00 Uhr mach ich die Glotze an.

An Heimspielen bist Du natürlich immer im Stadion, wie oft in der Saison fährst Du zu den Auswärtsspielen des FC St. Pauli? „Mittwochs-Interview: 11 Fragen von mir an mich selbst“ weiterlesen

„Das ist der Punkt“

sueddeutsche.de: Aber selbst die St. Pauli-Fans wollen ihr Team doch gerne in der Bundesliga sehen, da braucht es Sponsoren.

Meeske: Das ist der Punkt. Doch die Anhänger, mit denen man beim Thema Werbung am intensivsten diskutiert, legen gar nicht so viel Wert auf die erste Liga. Das finden die super, aber die stehen auch in der vierten Liga in der Kurve. Und ihre Priorität ist, dass der Verein in seinen Werten konsistent agiert. Als Geschäftsführer habe ich aber naturgemäß auch andere Interessen, wie zum Beispiel: Wir wollen zu den Top 25 im deutschen Fußball gehören. Klar, können wir auch absteigen in die zweite Liga, aber für unseren Anspruch auf Profifußball müssen auch wir Geld verdienen.

(via sueddeutsche.de)

Budenzauber

Reinhardt: Allerdings, das war klasse. Sehr lustig, wir waren ein gutes Duo – auch neben dem Platz. Bis wir dann beide unsere eigene Bude hatten. Apropos, Bude: Darfst Du denn am Sonntag die Bälle aus dem Netz holen oder kommt ein anderer Torwart in den Genuss?

Hain: Jaja. Da ich wahrscheinlich nicht spielen kann und auch nicht im Kader stehe, werde ich mich hinter dem Tor von Frank Rost platzieren – und ihm dann nach jedem unserer Treffer den Ball höchstpersönlich aus dem Netz fischen. Aber Du kannst das Spiel ja auch ganz in Ruhe gucken. Sag mal: Bist Du eigentlich in Deinen neuen Job reingestolpert oder haste Dich hochgeschlafen?

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