Transfers 2017 … und los geht die wilde Fahrt …

+++ Mats Mœller-Dæhli bleibt bis 2018 +++ Cenk Sahin: Vertrag bis 2021 +++ Sami Allagui wechselt ans Millerntor +++

„Wer will noch ne Runde?“, rufen die männlichen Mitreisenden auf dem SommerDOM immer wieder, wenn es noch einmal zur letzten Runde geht. Noch schneller, noch höher, noch krasser. Im Moment fühlt sich das beim FC St. Pauli auch so an. Alle anschnallen bitte, los geht die wilde Fahrt – Nöööööööööööt!

Drei wahnsinnig aufregende Verträge hat der FC St. Pauli bereits wenige Tage nach Ende der Saison 2016/17 bekannt gegeben. Da gibt einer Vollgas:

„Jetzt greifen wir an“, Oke Göttlich

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Hooray! – Philipp Heerwagen und BN7 bleiben bis 2018!

Das ging schnell, freut mich sehr und war auch so zu erwarten. Der FC St. Pauli verlängert die auslaufenden Verträge mit den Leistungsträgern- und Magieträgern Philipp Heerwagen und Bernd Nehrig – bei uns auf der Gegengeraden auch „BN7“ genannt, wegen seines portugiesisch rustikalen Stils ;)

FC St. Pauli verlängert mit Philipp Heerwagen und Bernd Nehrig

Der FC St. Pauli stellt die Weichen für die neue Saison. Sportchef Andreas Rettig einigte sich mit Torwart Philipp Heerwagen auf eine Verlängerung des Vertrages bis zum 30. Juni 2019. Bei Mittelfeldspieler Bernd Nehrig verlängerte sich der Kontrakt um ein weiteres Jahr bis zum 30. Juni 2018.

„Philipp hat in dieser Saison nicht nur auf dem Platz Außergewöhnliches geleistet. Er hat die DNA des Clubs verinnerlicht und identifiziert sich vollumfänglich mit den Werten des Vereins. Zudem hat er keinen Zweifel daran gelassen, dass er, losgelöst vom sportlichen Ausgang, unserem Verein die Treue halten würde“, erklärte Andreas Rettig.

„Ich freue mich sehr darüber, weitere zwei Jahre bei diesem Verein und in dieser Mannschaft sein zu dürfen und Teil einer großartigen Wertegemeinschaft zu sein“, sagte der 34-jährige Schlussmann zu seinem weiteren Engagement am Millerntor.

Ein weiteres Jahr wird auch Bernd Nehrig bei den Braun-Weißen dranhängen.

Durch eine Option verlängerte sich der Vertrag des Mittelfeldspielers automatisch bis 2018. Andreas Rettig streicht die Bedeutung des Sechsers heraus:

„Bernd hat gerade in den schwierigsten Phasen dieser Saison gezeigt, dass er ein Führungsspieler ist, der auf und neben dem Platz vorangeht und Verantwortung übernimmt.“

Bernd Nehrig blickt voller Vorfreude auf die nächste Spielzeit:

„Ich gehe jetzt in meine fünfte Saison beim Verein und kann mir kaum etwas Schöneres vorstellen, als weiterhin vor diesen Fans und bei dieser Atmosphäre hier am Millerntor Fußball zu spielen. Ich freue mich darauf, mich auch im nächsten Jahr in die Mannschaft einbringen und dem Team helfen zu können.“

 

Nicht jammern, St. Pauli!

Es ist Sommerpause in Hamburg und der FC St. Pauli muss nach überstandenem Klassenkampf einen neuen Kader planen für die neue Zweitligasaison. Dabei verlieren wir lieb gewonnene Boys in Brown, gefühlt in Scharen: Tschauner, Daube, Schachten, Kringe, Koch, Halstenberg und nu auch noch Torre. Das sorgt in sozialen Medien für Unmut und Kritik.

Pat S. Co-Blogger bei SPNU machte sich nu mit einem Posting Luft und fordert Vertrauen. Ich teile seine Meinung und reposte hier: „Nicht jammern, St. Pauli!“ weiterlesen

Nu auch Bene? – Abschiedswoche beim FCSP

„Vielleicht sind das seine letzten Wochen als Profi“, orakelt Bene Pliquett, Hamburgs Torwart Nummer 1, Derbyheld und einziger Ultra mit großen Handschuhen über einen Weggang vom FC St. Pauli (Facebook).

Es stehen Abschiede an, und wie es den Anschein hat eine Menge. Mit grobem Besen scheinen Rachid Azzouzi und Michael Frontzeck durch den Kader zu pflügen: Ebbers, Bruns, nun Bene. Mit dem Hinweis auf seine Karrierechancen durch Zecke Frontzeck ggü der Presse zähle ich Daube auch mal hinzu. Dann die ausgeliehenen Ginczek, Avevor und Funk. Da bauen sich für Azzouzi riesige Formeln des „Wenn, Wäre“ auf.

Sicher scheint mir, dass Azzouzi derzeit rotiert, um Optionen am Laufen zu halten. Noch ist nichts entschieden und ich vertraue auf den gesunden Instinkt unseres Sportchefs. Auch er darf sich beweisen.

Eines scheint mir aber sicher: wenn es doch in die 3. Liga gehen sollte, dann zeigt sich, ob unsere Bindungskräfte tatsächlich so groß sind, wie auch ich sie immer wieder proklamiere.

Ich halte den Verbleib von Flo Bruns nach wie vor für wahrscheinlich.

Ob Ebbe überhaupt noch Lust hat, weiß ich gar nicht. Und für Bene, Daube, Ginni und Avevor wird es vielleicht Zeit für eine Wanderung. Wiederkommen inklusive.

Eine Liste von St. Paulianern, die den FC St. Pauli 2012 verlassen haben


(unsortiert, ungewichtet, unvollständig)

  • Ralph Gunesch
  • Fabio Morena
  • Jan Moritz Lichte (Unser Co-Trainer bisher)
  • Rouwen Hennings
  • Moritz Volz
  • Petar Sliskovic
  • Carsten Rothenbach
  • Charles Takyi
  • Max Kruse
  • Deniz Naki
  • Helmut Schulte

Bis auf Max Kruse fällt imho keiner in die Rubrik „sportlich verbessert“ – und André Schubert muss sich fragen lassen, ob das auch an seiner Person liegt, dass bspw. Moritz Volz sich das Verbleiben so hoch dotieren lassen wollte. Über die Abgänge von Fabio Morena, Charles Takyi, Ralph Gunesch, Deniz Naki, Carsten Rothenbach und Rouwen Hennings steht die Überschrift „alternativlos, weil perspektivlos“ – und wie schreibt das die Sportpresse so schön sinngemäß, diesem Aderlass stehen „zwei Zugänge gegenüber, beide aus Paderborn“. Und mindestens Fabio Morena und Ralle Gunesch kehren in diesem Jahr noch „mit den falschen Farben zurück“.

Ergänzungen gerne in die Kommentare …

Leaving Paderborn – Willkommen am Millerntor Sören Gonter

Der SC Paderborn lässt Federn, denn viele der jungen Spieler, die André Schubert dort entdeckt, entwickelt und gefördert hat, folgen ihrem Förderer nun nach Hamburg ans Millerntor

Die Kiezkicker verpflichteten Sören Gonther vom Ligakonkurrenten SC Paderborn. Zuvor hatten die Braun-Weißen bereits den Wechsel seines Mannschaftskameraden Florian Mohr ans Millerntor bekannt gegeben.

Ist ja auch ein anderer Schnack, in Hamburg zu arbeiten, als in der Provinz, das ganz sicher – aber so ein bisschen Uli-Hoeneß-Like ist das ja schon, auch wenn ich das wandern ganzer Teams aus meinem beruflichen Umfeld auch kenne. Einerlei, nach den zu befürchtenden Abgängen von Lasse Sobiech und vor allem Carlos Zambrano, dem Fehlen von Ralle Gunesch, fehlt uns noch ein Innenverteidiger, deswegen fein …

Gonther unterschreibt einen Zwei-Jahres-Vertrag bis zum 30. Juni 2014. Der 25-jährige Abwehrspieler (*15.12.1986), der derzeit an den Folgen eines Kreuzbandrisses laboriert, bestritt seit 2007 91 Zweitligaspiele für die Paderborner und erzielte hierbei vier Treffer.

Sören Gonther: „Ich habe ein sehr gutes Gefühl bei meinem Wechsel zum FC St. Pauli, denn das Gesamtpaket von Mannschaft, Verein und Umfeld stimmt. Der Club bietet eine sehr gute sportliche Perspektive. Ich sehe hier die Chance, den nächsten Schritt zu machen und mich auch weiter zu entwickeln.“