EWALDbienenhonig :)

Einen Wald gibt es am Millerntor schon lange nicht mehr. Eigentlich weiss auch keiner so genau, ob es am Heiligengeistfeld überhaupt je einen Wald und damit Waldbienen gegeben hat und trotzdem gibt es bald Waldbienenhonig vom FC St. Pauli zu genießen: EWALDbienenhonig – ein Ergebis ausdauernder Bestäubungsarbeit, die zwei Bienenvölker letzte Woche auf einem Balkon an der Südtribüne aufgenommen haben. „EWALDbienenhonig :)“ weiterlesen

Uwe Knuth: Der St. Pauli Maler und „Bänker vom Kiez“ wird 80

Es ist ein sonniger Spätsommertag, als ich von der Reeperbahn nach Bahrenfeld radle. Ich bin verabredet mit Uwe Knuth dem Maler, der auch Bänker war. Als einer der Vertrauten von Kiez-König Willi Bartels hat er die Finanzierung seines Immobilien-Imperiums organisiert. Das Hotel Hafen Hamburg unter anderem, in dessen oberen Glaserkern er sehr gerne malt. Mit traumhaftem Blick auf die St. Pauli Landungsbrücken und seinen Hafen.

80 Jahre – davon am längsten Maler

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Uwe Knuth wird diesen Monat 80 Jahre alt, weswegen die Fabrik der Künste eine Ausstellung seiner Bilder zeigt. Vernissage ist heute Abend.

In seinem gemütlichen Atelier stehen und hängen überall Bilder. „Ich muss noch die raussuchen, die in die Ausstellung sollen“, so entschuldigt er das Durcheinander. Wir trinken Wasser und plaudern über sein Leben und seine Malerei.

Eigentlich malt er schon länger Bilder, als er arbeitet.

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St. Pauli sammelt für die Rote Flora #Kiezhelden

Die Rote Flora baut. Auf Solidarität und an sich herum: Im Sommer 2015 werden wichtige Reparaturen und Umbauten geplant, die tlw. jetzt schon losgehen. Hierfür werden eine Menge Spenden benötigt.

Das Spendenportal des FC St. Pauli, Kiezhelden, unterstützt die Roten Flora bei der dringend nötigen Renovierung des Hauses im Schulterblatt in Hamburg. „St. Pauli sammelt für die Rote Flora #Kiezhelden“ weiterlesen

Stadion-Bande gegen Sexismus und Homophobie.

Gestern wurde auf Kiezhelden der letzte Rest an Spenden eingesammelt, heute ist sie schon fertig: die neue Bande im Millerntor-Stadion gegen Sexismus ist aufgehängt: „Football has no gender“

Foto: FCTSPAULI.COM
Foto: FCTSPAULI.COM, „v.l. Tjark H. Woydt (Präsidium), Dorit Moysich (Projektleitung Kiezhelden), Anne Schick (Aktionsbuendnis gegen Homophobie und Sexismus), Mirko Woitschig (Fanclub Sprecherrat), Rene Born (AFM Vorstand)
Fussball, FC St. Pauli, Praesentation Bande ‚Football has no gender‘ im Stadion Millerntor“

 

 

 

 

Der FC St. Pauli setzt gemeinsam mit dem Aktionsbündnis gegen Homophobie und Sexismus und seiner sozialen Seite KIEZHELDEN ein weiteres sichtbares Zeichen gegen Sexismus. Zwischen der Gegengerade und der Südkurve des Millerntor-Stadions wurde eine braune Bande angebracht, auf der in weißer Schrift „Football has no gender“ zu lesen ist.

„Football has no gender“

„Nach dem Hissen der Regenbogenfahne auf dem Dach des Stadions ist die Bande mit diesem Statement ein weiterer Schritt in unserem Kampf gegen Sexismus und Homophobie im Fußball“, erklärt St. Paulis Vizepräsident Tjark Woydt.

Mirko Woitschig vom Aktionsbündnis gegen Homophobie und Sexismus begrüßt dieses im Stadion sichtbare Zeichen: „Wir wissen dieses Zeichen wirklich sehr zu schätzen und freuen uns darüber hinaus sehr, soviel Unterstützung und positives Feedback aus allen Ecken des Vereins und der Fanszene bekommen zu haben.“
Unterstützung für die Bande erhielt das Aktionsbündnis von KIEZHELDEN, dessen zehntes Projekt die Teil-Finanzierung der Bande war, sowie durch die Abteilung Fördernde Mitglieder des FC St. Pauli und den Fanclub-Sprecherrat.

Ein Zeichen für Vielfalt und gegen Homophobie

Der FC St. Pauli hat darüber hinaus Vertreter der Vereine, die die Berliner Erklärung gegen Homophobie unterschrieben haben, vor dem Spiel gegen den SV Sandhausen eingeladen, um weitere Schritte im Kampf gegen Diskriminierung aufgrund von Geschlecht oder sexueller Orientierung zu diskutieren.

Kiezhelden: So viele tolle Projekte, da weiss man gar nicht, wofür man zuerst Spenden soll?

Das Projekt Kiezhelden bündelt seit seinem Start im Sommer 2013 die „sozialen Aktivitäten“ des FC St. Pauli auf einer Plattform. In Zusammenarbeit mit der Projektplattform betterplace.org können St. Paulianer_innen Projekte einstellen und für Spenden werben.

Nur drei Monate nach dem Start hat die soziale Seite des FC St. Pauli neben den fünf Dauerprojekten bereits das zehnte Kurzzeitprojekt auf den Weg gebracht. Und die sind alle so toll, dass ich gar nicht weiss, welches ich zuerst unterstützen soll … „Kiezhelden: So viele tolle Projekte, da weiss man gar nicht, wofür man zuerst Spenden soll?“ weiterlesen

Updated; St. Pauli Leaks – vom unsouveränen Umgang des Vereins mit Informationen

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Letztes Jahr erreichte mich der Link zur Video-Präsentation des neuen Trikots über eine E-Mailverteiler einer aktiven Sportabteilung, kurz nach dem Hinweis auf das Video auf Vimeo auf Facebook war das Video auch schon gelöscht. Die Infos zu dem neuen Trikot aber schon digital geleaked, Denglish für unwiderruflich veröffentlicht.

Dieses Jahr war das Aussehen der Trikots beim ersten Training Gesprächsthema. Warum auch nicht, kann man doch auf die Idee und die Symbolik stolz sein; ein tolles Trikot. Trotzdem macht man einen auf „Taraaa“-Effekt, mit Event und Fotoshooting für die Presse. Reagiert verärgert und verschnupft auf Vorabdiskussionen längst bekannter Fakten.

Warum nur? Weil man immer noch denkt, dass in einem solch kommunikationsfreudigen Verein irgendetwas „unter Verschluss“ bleiben kann? Oder will man es sich mit den Journalisten von Print und Co. nicht verscherzen, die immer noch nach dem Muster „Pressekonferenz“ ticken?

Ich halte das für Unsinn, und im Falle der Kiezhelden für ausgemachten Quatsch: da stickert man „Kiezhelden“ auf die Brust des neuen Trikots, und erklärt nirgendwo genau, was das sein soll. Da findet sich bei Google auf Seite eins der Suchtreffer eine Präsentation von Bernd Georg Spies, die jemand bei Slideshare hochgeladen hat. Sie wird dich irgendwo gehalten worden sein, oder? Vereinsöffentlich sogar? Nun hat jemand diesen Inhalt gelöscht, in dem erklärt wird was Kiezhelden will – und alle Links in sozialen Netzwerken und Blogs, die sich lobend und inhaltlich mit diesem Projekt auseinandersetzen zeigen ins Leere.

Ich finde, da braucht der Verein (also hier nicht als „Abteilung“ gemeint, sondern als soziales Gebilde) eine Strategie, wie man mit Inhalten umgeht, die einmal in der Welt sind, von einem professionellen Standpunkt aus gesehen. Als St. Paulianer finde ich das nur albern.

Update: Inzwischen habe ich vom Verein Rückmeldung erhalten.
Die verlinkte Präsentation war so sehr veraltet und hatte so viele Platzhalter, die zu Irritationen hätten führen können, dass man sich entschlossen hat, sie vom Netz zu nehmen. Ein ausführliches Update zum Projekt „Kiezhelden“ können wir gegen Ende Juli erwarten … bis dahin … noch eine Ereignisreiche Sommerpause.

KIEZHELDEN

KIEZHELDEN prangt solange auf den neuen Jerseys der Boys in Brown, bis ein neuer Trikotsponsor gefunden ist. Aber was ist das?, KIEZHELDEN?

"Kiezhelden"-Schriftzug auf Trikot des FC St. Pauli. (Foto-Ausschnitt: Facebook)
„Kiezhelden“-Schriftzug auf Trikot des FC St. Pauli.
(Foto-Ausschnitt: Facebook)

Kurz: KIEZHELDEN versucht, vereinseitig, alle Koops, Unterstützungen und Hilfestellungen zu bündeln.
Lang: Präsentation von Bernd Georg Spies von KIEZHELDEN auf Slideshare.
Die Präsentation ist inzwischen entfernt. Update von Vereinsseite wird Ende Juli erwartet …