Willkommen zurück Lenny

Es war ein Highlight seiner Kiezkicker-Karriere, das Spiel in dem Lennart Thy alle vier Tore schoß. Dieses Spiel, so sind wir uns sicher, hat ihn auf den Einkaufszettel des Bundesligisten Werder Bremen gezaubert, der, soviel sei auch angemerkt, zu dem Zeitpunkt für die zweite Liga planen musste.

Lennart Thy als Spieler vom FC St. Pauli; Source: Wikimedia, Author: Northside

Nun ist Lenny zurück und wir heißen den Ex-St. Paulianer herzlich willkommen – Ex St. Paulianer wird er nämlich bleiben: als Leihspieler bliebt er Werderaner, der FC St. Pauli hat keine Option, ihn nach einer gelungenen Operation „Klassehalten“ länger zu verpflichten. Das ist schade und das finde ich auch echt doof. Andererseits braucht Lennart Thy wenig Zeit zum eingewöhnen. Ich würde mir wünschen, dass er seine vier Tore auf mehrere Spiele verteilt, dann weine ich ihm gerne ein oder zwei Tränen nach, wenn er wieder gen Bremen entschwindet. ;) „Willkommen zurück Lenny“ weiterlesen

Farewell Lennart Thy

‚Ich bin als kleiner Junge gekommen und habe mich hier auch als Person weiterentwickelt‘
Lennart Thy, ggü dem HA

Lennart Thy als Spieler vom FC St. Pauli; Source: Wikimedia, Author: Northside
Lennart Thy als Spieler vom FC St. Pauli; Source: Wikimedia, Author: Northside
Am Sonntag verabschieden wir Lennart Thy vom Millerntor. Er zieht weiter, zurück zu dem Verein, der ihm das Toreschiessen beibrachte, Werder Bremen. Ich hoffe sehr, dass er sich tatsächlich auch „sportlich verbessert“ und Werder in der ersten Liga helfen kann.

Bei St. Pauli hat er sich auf jeden Fall sportlich verbessert; nicht nur was das Tore erzielen angeht, sondern vor allem im Bereich seiner defensiven Qualitäten. Die Pferdelunge vom Millerntor hat sich nicht selten als erster Verteidiger schlapp gerannt und so dazu beigetragen, dass Robin 15 mal zu Null spielen durfte.

Menschlich, und so verstehe ich sein Zitat von oben, hat St. Pauli aus ihm einen echten Kerdl gemacht, und das meint eben keinen Macho, sondern einen, der zu seinen Ausrutschern stehen kann und daran lernt.

Farewell Lennart, auf ein Wiedersehen am Millerntor.

Sexistische Kackscheisse oder Boulevard-Ballermann? #LennartThy

Lennart Thy als Spieler vom FC St. Pauli; Source: Wikimedia, Author: Northside
Lennart Thy als Spieler vom FC St. Pauli; Source: Wikimedia, Author: Northside
Lennart Thy und das gesamte Team des FC St. Pauli sind von der BILD und anderen bunten Medien auf den Boulevard geschleift worden; angeblich gab es eine sexistische Attacke gegen ein Penthouse-Model am Strand von El Arenal.

Das wäre natürlich ein Super-Gau, wenn er stimmte – nur einen Tag nach der Empörung über den DFB, könnte diese noch größer ausfallen. Allerdings traue ich der BILD-Redaktion jede schmutzige Verdrehung der Wahrheit zu und halte mich mit meinem Urteil sehr zurück. Soweit ich weiss, ist das „Aktionsbündnis gegen Homophobie und Sexismus Sankt Pauli“ an der Sache dran und mit dem Verein im Gespräch. Da ist die Sache sicher besser aufgehoben, als auf dem Boulevard.

St. Pauli verlängert Vertrag mit Lennart Thy – Stürmertalent bleibt bis 2016

Der FC St. Pauli hat heute bekannt gegeben, dass er den Vertrag mit dem wuchtigen Stürmertalent Lennart Thy bis 2016 verlängert.

Der Mann strotzt vor Kraft, ist technisch stark und hat den berühmten Zug zum Tor – allein seine Defensiv-Fähigkeiten sind noch ausbaufähig, was – so munkelt man – auch seine Karriere in der Nationalmannschaft verzögerte. Wir lieben am Millerntor ja die unfertigen Persönlichkeiten: Fin Bartels Abschlussschwäche, Deniz Nakis Temperament oder Flo Bruns fließende Behäbigkeit. Unter diesen Vorzeichen kann Lennart Thy dann noch zu einem echten St. Paulianer reifen – ich freu mich drauf ;)

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Next Generation Magic

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Gefühlt war das Millerntor noch nie so international, wie an diesem Wochenende: Hunderte keltische Freunde von Sven Brux waren zu Gast in der Stadt, der schon heute legendäre Fanclub aus Katalonien auf der Süd und hinter uns, mitten auf der Gegengeraden ein Haufen Wiener St. Paulianer_innen. Also Fanseitig von Not-Elf keine Spur, eher vorschiessender frühlingshafter Übermut, auch wenn sich der paarte mit leichtsinnig gewählter luftiger Kleidung, so schneidend pfiff der Westwind den Rest Winter in das magische aber zugige Rund.

„Wir kommen aus dem Norden, Wir rauben und wir morden“
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