Intifada St. Pauli – der provozierende Fauxpas der Stadionregie

Antisemitismus ist die offene Flanke der „Irgendwielinken“. Nicht nur der Augstein-Erbe verheddert sich bei seiner romantischen Unterstützung der Palästinensischen Sache in nur leicht verschwurbelten Antisemitismus, das passiert auch immer wieder im Umfeld des FCSP.

Zuletzt gestern und gehört, als die Stadionregie des Millerntors „Intifada“ von Ska P. spielte und damit einen provokanten Gegenpunkt gegen die Ausstellung „FC St. Pauli im 3. Reich“ setzte, die zeitgleich im 1910 Museum stattfindet.

„Die Opfer sind zu Henkern geworden, alles hat sich verkehrt“ („Las victunas se han convertido en los verdugos se vuelven del reves“) – Ska P. „Intifada“

Anschließend spielt das Millerntor „Israelites“ von Desmond Dekker. Eine Hymne der Rastafarie-Bewegung, die eine besondere Sicht auf das Judentum hat (vgl. Jüdische Allgemeine“). Ich frage mich, was diese Programmierung soll? Ist Palästina das neue Israel? Oder wie?

Fragen zu „Intifada“-Song am Millerntor

Zu einer Bewertung fehlen mir weitere Infos:

  1. Wer verantwortet die Playlists im Stadion (eine Frage, die mich schon öfter beschäftigte)
  2. Wie ist diese Programmierung gemeint?
  3. Was sagen die „Native Advertising“ Sponsoren dazu?

FC St. Pauli entschuldigt sich für antisemitischen Song im Stadion

Update: Meine Fragen wurden nicht beantwortet. Der Verein hat heute Mittag jedoch eine allgemeine Erklärung abgegeben. Immerhin: die Playlist sehen nun mehr Menschen – bleibt die Frage, ob das Oeuvre besser wird?

Für das Abspielen des Songs bittet der FC St. Pauli um Entschuldigung.

Mit allen Beteiligten wurden Gespräche geführt, damit ein solches kurzsichtiges, wenn auch nicht beabsichtigtes Fehlverhalten zukünftig vermieden wird. Um dies zu gewährleisten, wird bei der Musikauswahl ein Mehr-Augen-Prinzip eingeführt.

Ich habe diese Fragen an den Verein gestellt – und dokumentiere hier die Antwort. Dem Fanclubsprecherrat hat das auf jeden Fall gar nicht gefallen:

Ach FC Sankt Pauli.

Posted by Fanclubsprecherrat des FC St. Pauli (FCSR) on Sonntag, 10. Dezember 2017

FC St. Pauli – Stadionmusik als Black Box

Als wir das erste Mal „Let’s get united“ von Slime im Stadion hörten, lief das Video auf der Anzeigentafel; seither läuft es in jeder Halbzeitpause anstatt des immer mitgesungenen „Antifa Hooligans“. Das gefällt vielen von uns auf der Gegengeraden nicht. Mir auch nicht.

Antifa Hooligans: Photo by In_VeRo_SiMiLe on Visual Hunt / CC BY-NC

Inzwischen regt sich auch in anderen Blogs Widerstand gegen diese Form der „Zwangsbeglückung“.

„Warum spielen die jetzt diesen doofen Slime Song statt Antifa Hooligans?“, Curious

Der magische FC Blog hat nachgefragt und eine lange, aber unbefriedigende Antwort erhalten – kann man hier nachlesen.

Slime sind eine Band „aus dem eigenen Stall“

Mich interessiert das nicht, ob Slime aus dem eigenen Stall kommt, halte das eigentlich sogar für problematisch (Stichwort: Gema) – interessieren tut mich eine ganz andere Frage:

Wer bestimmt eigentlich, welche Musik im Stadion gespielt wird?

Nach meinem Nachdenken darüber, dass meiner bescheidenen Ansicht nach, der FC St. Pauli mehr vielfältige Musik sehr gut gebrauchen  könnte (Lost in Punkrock) und vorschlug, das Procedere zu demokratisieren und Playlists zu spielen, die eingereicht werden können, bekam ich zu hören, das ginge nicht.

„Die machen das schon seit der Regionalliga“

Sinngemäß teilte man mir von Vereinsseite mit, dass das Menschen machen würden, die das schon „seit der Regionalliga machen“ und sich nicht reinreden lassen würden, was sie spielen. Wie bitte?

Einschub: wie immer an dieser Stelle, denn der Kommentar kommt immer, erwähne ich ausdrücklich, dass ich das gar nicht schmälern möchte, was aktive Fans für den Verein tun und taten; vor allem in Zeiten, wo keiner Bock darauf hatte, sich für jeden hoffnungslosen Novemberspieltag Musik zusammen zu sampeln und den auf der Schrottanlage zu spielen.

Kinnings, das nennt man „Filz“

Aber: Ist das nicht genau das, was man landläufig unter „Filz“ versteht und den ich auch an anderer Stelle in diesem Verein wahrnehme? Das verhaken von Strukturen, das Sich-aneinander-gewöhnen in einer Form, die dann Veränderung und ja, auch Vielfalt verhindert.

Ich frage das in diesem Zusammenhang gerne nochmal:
Wo bleibt die Vielfalt in der Stadionregie?

Meine Forderung, auch andere Musik- und Lebensweisen im Stadion hörbar zu machen, erneuere ich hiermit, und wenn das NOCH nicht im Stadion geht, dann höre ich eben vorher öffentlich meine Halbzeitmusik, hier in meinem Blog; lade euch herzlich ein, euren ‚Soundtrack St. Pauli‘ mit mir zu teilen. In den Kommentaren oder als eigenes Posting …

Vorbild Babelsberg: Jede_r kann mitbestimmen

… ein gutes Beispiel, wie man Stadionmusik organisieren kann, habe ich bei Babelsberg 03 gefunden.

Vor jedem Spieltag werden auf unserer Website sechs verschiedene Songs zur Abstimmung gebracht. Die drei Meistgewählten werden dann in der Halbzeitpause unseres nächsten Heimspiels den Zuschauern präsentiert.

 

St. Pauli, die Arme weit #NoG20

Yes, we camp: Der FC St. Pauli richtet 200 Schlafplätze ein.

Himmel über der Haupttribüne (gegen Dynamo Dresden)
Himmel über der Haupttribüne (gegen Dynamo Dresden)

Ich liebe diesen Verein! Im Zuge der Auseinandersetzungen zwischen Innensenator Andy Grote und seiner Polizei Hamburg mit den Protestlern und Aktivistinnen von #NoG20 um die Einrichtung von Schlafplätzen, die Anfang der Woche an der Räumung des Camps in Entenwerder eskalierten, setzt der FC St. Pauli ein starkes Zeichen.

Für heute Abend werden 200 Schlafplätze im Umlauf der Haupttribüne eingerichtet. Wer schlafen kann, der kann auch ausgeruht seine Grundrechte wahrnehmen, so der Gedanke dahinter.

Ab sofort ist die Übernachtungsfläche im Umlauf der Haupttribüne geöffnet und bis Sonntag durchgehend besetzt. Zugang über Tor 1/Haupttribüne, Budapester Straße, neben der Schule. Bitte an Interessierte/Suchende weitergeben.

Ich hatte gestern genau darüber mit M. telefoniert. Er meinte, wir sollten den Ballsaal aufmachen und Andy Grote aus dem FCSP ausschließen. Ersteres ist nun geschehen :)

Ich freu mich darüber sehr!

Gemeinsam mit den Organisatoren des Camps in Entenwerder haben die Verantwortlichen am Mittwoch alle relevanten Schritte eingeleitet, um am Donnerstag 200 Menschen aufnehmen zu können. Die Schlafmöglichkeiten werden bis zum kommenden Sonntag (9.7.) vorgehalten. Die DemonstrantInnen können hierbei natürlich die sanitären Anlagen im Stadion nutzen, außerdem werden die Organisatoren des Camps in Enternwerder eine mobile Küche für die Gäste am Millerntor einrichten.

Schon zuvor hatte der Verein die Polizei und den Hamburger Senat scharf gerügt – ein Novum in der Öffentlichkeitsarbeit des Kiezklubs, der damit seine Verantwortung für das Viertel aus dem er stammt eindrucksvoll wahrnimmt.

„Stattdessen gibt es ausgedehnte Versammlungsverbote, ein absolut absurdes Campverbot und massive Polizeipräsenz. Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte erklären, dass sie in ihrer Arbeit behindert werden. Das Vorgehen der Polizei stellt grundlegende Prinzipien des Rechtsstaats in Frage. Hinzu kommen massive Beschränkungen und Sperrzonen, die die Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibende außerhalb jeder Verhältnismäßigkeit belasten.

Wir fordern daher die Verantwortlichen und insbesondere die Polizei auf, alle Bürgerinnen und Bürger als Gäste des – vom Senat so deklarierten – „Festivals der Demokratie“ zu begreifen, unsere demokratischen Grundwerte zu schützen und daher friedlichen, kreativen Protest zuzulassen.“

Mutti, Mutti, mir gehts gut

Heute vor genau acht Jahren siegte der FC St. Pauli gegen das kleine Mordor von der Ostsee. Nicht irgendwie, sondern magisch.

FCSP-Hansa Rostock: Aufholjagd am Millerntor

Nach zwanzig fünf (!) Minuten lag St. Pauli gegen Hansa Rostock zuhause am Millerntor 0:2 zurück.

Zur Pause nebelten die Hansafans unser Wohnzimmer ein – genau die Provokation, die unsere Boys in Brown benötigten, um das Letzte aus sich und unserem wackeligen Stadion heraus zu holen.

6.3.2009

Es war ein 6. März, es war klamm und kalt, aber nach dem Ausgleich und dem Siegtreffer explodierte das Millerntor – und Rostock fuhr ohne Punkte und geschlagen an die Küste zurück. Der Verein hat sich von diesem Abend vor acht Jahren nie wirklich erholt. ;)

„Mutti, Mutti, mir gehts gut,
weißt nicht, was Dein Sohn so tut.
Hab die Kogge versenkt,
Drei Tore eingeschenkt.
Mutti, mir gehts gut!“

Kurzkommentar FC St. Pauli - Dynamo Dresden

FC St. Pauli – Dynamo Dresden Kurzkommentar (zum Spiel ;)

Kurzkommentar FC St. Pauli - Dynamo Dresden

»Der FC St. Pauli erspielt sich auf tiefem Boden einen ungefährdeten 2:0-Heimsieg gegen den Tabellenfünften Dynamo Dresden. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen – damit verlässt der FC St. Pauli die direkten Abstiegsränge. „Eine Präsenz, die man am Millerntor lange nicht mehr“ … . Vor allem das Energie kostende Pressing ließ Dynamo nie ins Spiel kommen.«

„FC St. Pauli – Dynamo Dresden Kurzkommentar (zum Spiel ;)“ weiterlesen

Millerntor: schwarze Büx + gelber Pulli nur im Gästebereich

Kommen Sie aus Sachsen und drücken der Dynamo die Daumen?Haben Sie auch keine der wenigen Karten für den Gästeblock bekommen, aber das Glück, einen Geschäftspartner zu haben, der Sie auf die Haupt- oder eine andere Tribüne am Millerntor mitnimmt? Fein, herzlich willkommen, Sie Glückspilz.

Ihren Fanschal lassen Sie in diesem Fall aber lieber zuhause, denn der FC St. Pauli hat kategorisch das Mitführen und Tragen von „Farben des Gegners“ außerhalb des Gästeblocks untersagt. „Millerntor: schwarze Büx + gelber Pulli nur im Gästebereich“ weiterlesen

Neuer Spielertunnel: Welcome to the hell of Sankt Pauli

Zur Präsentation des neuen St. Pauli Trikots von Under Armour wurde die auf fünf Jahre ausgelegte Partnerschaft mit einer weiteren Neuigkeit gestartet: Ein neuer Spielertunnel am Millerntor, der den Gastmannschaften wohl bange machen soll, wenn sie aus ihrer Kabine ins Stadion gehen und dabei die Höllenglocken von AC/DCs „Hells Bells“ hören.

welcome hellWenn die Gästeprofis aus ihrer Kabine kommen, dann müssen sie zwar nicht mehr durch das verrauchte Vereinsheim mit lauter grölenden St. Paulianern, stehen aber erst einmal vor verschlossener Tür, bevor sie in den Spielertunnel gelangen, der dem Eingang des Hades ziemlich ähnlich ist: Dunkel und mit einem rot-schwarzen Totenkopf, auf dessen geöffneten Schlund die Fußballer dann zugehen.

Millerntor Gallery #7

Ich bin ja ein glühender Anhänger der Kulturveranstaltung St. Pauli. Das Fußballspiel (und andere Sportarten ;) sind fest verwobener Bestandteil meiner Leidenschaft, aber nicht der wichtigste. Ein paar Mal im Jahr stellt sich dann Kultur in die erste Reihe, jeden Sommer inzwischen an einem festen Termin Mitte Juli: Die Millerntor Gallery.

FC St. Pauli kann mehr als Fußball. Kunst.

millerntor-gallery-4 Foto: urbanshit
millerntor-gallery #4, Foto: urbanshit

Die Millerntor Gallery #7 findet 2017 vom 29. Juni bis 2. Juli statt und will Raum schaffen für Utopien; die sind im Stadion des FC St. Pauli ja gut aufgebhoben.

Du bist St. Pauli. Mach Kunst

Im ersten Schritt schreiben der FC St. Pauli und die Millerntor Gallery eine der bekanntesten Street Art-Wände Hamburgs am Millerntor-Stadion öffentlich aus.

„Millerntor Gallery #7“ weiterlesen

Lost in Punkrock

Meine schönsten Erinnerungen rund um den FC St. Pauli sind die Momente, in denen wir berauscht vom Spiel der Boys in Brown, fasziniert vom Zusammenspiel mit unserer Magie oder bluesig wegen einer Niederlage zusammen stehen, meist vor der Domschänke, und uns Mut zusprechen.

Oft endet das im gemeinsamen Singen, Shanties waren dabei und Donna Summer, immer Lieder, die auch in anderen Zeiten und Welten magisches auslösten. Für mich wirken diese Momente Identität stiftend, ohne sie könnte ich kein St. Paulianer sein. „Lost in Punkrock“ weiterlesen

„St. Pauli Fans gegen Discophobie“

Geht es nur mir so?, oder findet sich im Stadion und darum herum ein sehr einseitiger Soundtrack aus Punk und Folk? Wo bleibt die Entsprechung der bunten Flaggen im Sound?

Ich war beim letzten Heimspiel einigermaßen erschrocken, dass von der Stadionregie nicht ein Tribut für Prince gespielt wurde. Immerhin war der Mann einer der größten Künstler der letzten 40 Jahre und hat am Millerntor 1988 Popgeschichte geschrieben. Woran mag das gelegen haben? Passt Disco nicht zum Fussball? Haben die Verantwortlichen – wer bestimmt eigentlich, was im Stadion gespielt wird? – vielleicht sogar ein wenig Bammel davor, dass allzu schmachtende Musik ausgepfiffen wird? Hatten wir bei Bad-Taste-Ausrutschern ja schon mal.

Würde Prince ausgepfiffen? Donna Summer? Ich befürchte ja. „„St. Pauli Fans gegen Discophobie““ weiterlesen

Remember Prince am Millerntor 1988?

„I wish there were no rules“, Prince

„Prince live im Millerntor Stadion soll man damals bis zur Hoheluftbrücke gehört haben. Im Karoviertel tanzten die Menschen auf den Balkonen und Strassen. Nach dem Konzert ging es in die Grosse Freiheit wo er Michel Jackson parodierte, liebevoll und würdig. Das wird so nie wieder passieren, auch nur ansatzweise, denn Hamburg möchte nicht mehr laut sein.“, schreibt Paul Sonntag auf Facebook und trifft mich mitten in meinem Flashback ans Millerntor 1988, das damals schon mein fußballerisches Wohnzimmer war.

Ich wünsche mir bei nächsten Heimspiel viel Prince, viel Revolution – ein Millerntor, das wieder lovesexy sein kann. „Remember Prince am Millerntor 1988?“ weiterlesen

Astra per Beerjet: Flitzplörre im Stadion

Der FC St. Pauli kann sich kaum halten vor Freude: ab diesem Jahr wird das Bier im STadion noch schneller gezapft.

„Nun brauchen wir nur noch leckeres Bier“ kommentiert Lichterkarussel auf Facebook und bringt meinen ersten Gedanken auf den Punkt.

https://www.facebook.com/lichterkarussell/posts/1032133806854193

St. Pauli diskutiert Olympia

Auf englisch würde man die Idee, einen Runden Tisch zum Thema Olympia in Hamburg zu machen einen smart move nennen; der FC St. Pauli nimmt sich des Themas an, moderiert es, aber ohne selbst Stellung zu beziehen.

Präsident Göttlich hat das auf die vielen Nachfragen aus Politik (Pro) und Fanschaft (Kontra) immer wieder betont: Der FC St. Pauli ist ein Verein der vielen Meinungen und traut seinen Mitgliedern durchaus zu, sich selbst eine Meinung bilden zu können. Nu lädt der Verein alle St. Paulianer_innen zu einer Diskussionsveranstaltung, um eben das zu tun.

 

Infoveranstaltung für Mitglieder zu Olympia in Hamburg

Montag, 19.10.2015, 19 Uhr, Millerntor-Stadion (Ballsaal Süd)
„St. Pauli diskutiert Olympia“ weiterlesen

Sebastian Schachten: „So laut habe ich das Millerntor lange nicht mehr empfunden“

Man sah nach dem Spiel lauter gut gelaunte Verlierer rund um das Millerntor. Die Fans des Brauseklubs aus Leipzig hatten ihr erstes Auswärtsspiel am Millerntor zwar verloren, aber selten gewordene Eindrücke mitgenommen. Zu was das Millerntor in der Lage ist, wenn es um die Wurst geht, konnte man zur Mittagsstunde am Sonntag nicht unbedingt erwarten. Am Ende wurde es das lauteste Spiel des Jahres – mit einer fightenden Mannschaft und einem entfesselten Millerntor. „Sebastian Schachten: „So laut habe ich das Millerntor lange nicht mehr empfunden““ weiterlesen

Das Herz von Sankt Pauli …. #Fangesang

… es schlägt noch!

FC St. Pauli Fangesang: Fans singen vor dem Spiel „Das Herz von St. Pauli“

Die Hymne des Hamburger Stadtteils. Die letzte Strophe wird traditionell a capella gesungen:

„Das Herz von St. Pauli,
das ist meine Heimat,
in Hamburg, da bin ich zuhaus“

Original Transscript aus dem Millerntor Stadion;

Das Herz von St. Pauli

… und ich hibbele schon den ganzen Tag auf diesen Moment hin, wenn der Song vom Band aufhört und das ganze Millerntor a capella singt:

DAAAS HERZ VON ST. PAULI, DAS IST MEINE HEIMAAAAT …

Auf Sankt Pauli brennt noch Licht. Noch.

Heute Nacht bin ich schweißgebadet aufgewacht und brauchte eine Weile, um zu begreifen, dass das Bild, das ich vor Augen stehen hatte, keine Erinnerung, sondern ein Traumbild war: Ich sah Jan Delay auf einem Kran stehend, der vor der provisorischen Tribüne der Nordkurve „Auf St. Pauli brennt noch Licht“ singt. Neben ihm steht Thees Uhlmann mit seiner Gitarre und grinst mit Weihnachtsmütze im Gesicht doof in die Gegend. „Auf Sankt Pauli brennt noch Licht. Noch.“ weiterlesen

Jetzt ist Zeit für „bedingungslose Optimisten“

Lächelnd knufft mir A. in die Seite, als ich Mitte der zweiten Halbzeit mir noch ein 3:2 herbei wünsche. „Du bist echt ein hoffnungsloser Optimist“. Immerhin, mein Wünschen reicht zu einem wunderschönen Abseitstor von Verhoek; ein Fallrückzieher ohne Wert. Dem FC St. Pauli gelingt der Anschluss nicht mehr, in der Tabelle verliert er ihn zum Mittelfeld und trudelt gen Abstiegszone.

Nun sind gerade Optimisten gefragt; so wie ich, erinnern sich viele Gutwünscher gerade an eine ähnliche Saison, wo der FCSP in der Liga schwächelte, damals der ganzen Republik aber im Pokalwettbewerb das Fürchten lehrte. Das Millerntor war damals noch ein bruchreifer Erdhaufen und doch eine Trutzburg des „Es wird schon noch, das Happy End“. „Jetzt ist Zeit für „bedingungslose Optimisten““ weiterlesen

„Für immer mit Dir“ – Abschiedsspiel für Fabian Boll am 11.10.

BOLLzen am Millerntor am 11. Oktober 2014

In der bewegten und bewegenden Geschichte des FC St. Pauli ist die Liste an herausragenden Persönlichkeiten ebenso lang wie bunt. In der Frage, welche dabei gemäß ihres Wirkens zu den nachhaltigeren gehören, dürfte Fabian Boll sicher sehr weit oben stehen. Der defensive Mittelfeldspieler, seit 2002 in Diensten des Kiezclubs, überzeugte während seiner aktiven Laufbahn auf und abseits des Platzes auch durch Worte, aber noch viel mehr durch Taten. Diesem Credo folgt der gelernte Kriminaloberkommissar nun auch in seinem Finale, das bezeichnenderweise unter dem Motto steht: FÜR IMMER MIT DIR. „„Für immer mit Dir“ – Abschiedsspiel für Fabian Boll am 11.10.“ weiterlesen

Nationalmannschaft: DFB entfernt „Kein Fussball den Faschisten“

„Kein Fussball den Faschisten“ ist eine wesentliche Aussage am Millerntor, und hängt seit Jahren an der Gegengeraden; seit dem Neubau über die gesamte Tribüne. Heute nicht, grünes Plastik verbirgt den Teil “ … den Faschisten“, denn heute trainiert die Deutsche Nationalmannschaft am Millerntor.

In meinen Augen ein Skandal, der auch nicht mit einer politisch neutralen Haltung des Verbandes zu erklären ist.

„Kein Millerntor dem DFB“

Die Frage, die sich nu stellt: Wer hat das veranlasst?, und wer hat das erlaubt?

Eben kam die Bestätigung des Vereins, dass der DFB als Mieter des Stadions gemäß einer Richtlinie den „politischen Ausdruck“ ‚Faschisten‘ abgehängt hat. Angesprochen darauf waren sich wohl Technokraten und Realos beim DFB auch nicht einig, ob das so eine gute Idee sei, hier streng nach den Richtlinien zu handeln, wobei sich die Technokraten wohl durchsetzten. Ich freue mich schon auf Schlands Ausscheiden in der Vorrunde und die Titelbilder mit „Kein Fussball“ im Hintergrund. Grrr.

DFB Nationalmannschaft trainiert in Hamburg
FC St. Pauli Millerntor: DFB Nationalmannschaft trainiert in Hamburg

Foto: Jan Weckwerth, mit freundlicher Genehmigung

Regionalligagedächtniskick gegen Aalen (mit A-A), alle Bolls mit katastrophaler Leistung

„So ging das hier drei Jahre lang“, erklärte ich Annika, einer Freundin meiner Tochter, die das erste Mal am Millerntor war, als sie mich auf die Bewegungslosigkeit der Boys in Brown ansprach. Cheftrainer Roland Vrabec hatte nach einem empathischen Impuls alle 11 Positionen des FC St. Pauli mit „Bolls“ besetzt und damit den Startschuss gegeben zu einem Abschiedsspiel, dass Hamburg so schnell vergessen wird, wie Goldfische ihre letzte Runde um die Schatzkiste. „Regionalligagedächtniskick gegen Aalen (mit A-A), alle Bolls mit katastrophaler Leistung“ weiterlesen

Könnt ihr euch ein Millerntor ohne Flutlichtmasten vorstellen?

Zur Sommerpause 2014 soll Schluss sein mit der magischen Beleuchtung von schräg oben, die diese typischen Mehrfachschatten an die Boys in Brown leuchtet. Ich kann mich mit dem Gedanken nicht so richtig anfreunden, auch wenn ich die Argumente, dass die wuchtigen Stahltungetüme langsam marode werden und außerdem von den Dächern der neuen Tribüne eine viel bessere Beleuchtung möglich ist, intellektuell nachvollziehen kann.

Millerntor mit Flutlichtmasten

In der Fanschaft wird derzeit heiss diskutiert, wie und ob man diese Ungetüme retten kann.
Mehr dazu sicher an dieser Stelle … nu würde ich gerne wissen: wie seht ihr das?

Immerhin Derbysieger :( Das Highlight einer Heimneiderlage gegen den VfL Bochum war eine Lautsprecherdurchsage

Den Bericht über das Bundesligaspiel FC St. Pauli gegen den VfL Bochum beginne ich am besten von hinten. Die Sonne scheint und der kräftige Südost schickt kleine Wolken unter der Frühlingssonne übers Millerntor. Mit mir stehen da noch hundert andere auf der Gegengerade, wollen irgendwie nicht nach Hause gehen, als ob sie noch was erwarteten. Geht hier noch was?

„Immerhin Derbysieger :( Das Highlight einer Heimneiderlage gegen den VfL Bochum war eine Lautsprecherdurchsage“ weiterlesen

Stadion-Bande gegen Sexismus und Homophobie.

Gestern wurde auf Kiezhelden der letzte Rest an Spenden eingesammelt, heute ist sie schon fertig: die neue Bande im Millerntor-Stadion gegen Sexismus ist aufgehängt: „Football has no gender“

Foto: FCTSPAULI.COM
Foto: FCTSPAULI.COM, „v.l. Tjark H. Woydt (Präsidium), Dorit Moysich (Projektleitung Kiezhelden), Anne Schick (Aktionsbuendnis gegen Homophobie und Sexismus), Mirko Woitschig (Fanclub Sprecherrat), Rene Born (AFM Vorstand)
Fussball, FC St. Pauli, Praesentation Bande ‚Football has no gender‘ im Stadion Millerntor“

 

 

 

 

Der FC St. Pauli setzt gemeinsam mit dem Aktionsbündnis gegen Homophobie und Sexismus und seiner sozialen Seite KIEZHELDEN ein weiteres sichtbares Zeichen gegen Sexismus. Zwischen der Gegengerade und der Südkurve des Millerntor-Stadions wurde eine braune Bande angebracht, auf der in weißer Schrift „Football has no gender“ zu lesen ist.

„Football has no gender“

„Nach dem Hissen der Regenbogenfahne auf dem Dach des Stadions ist die Bande mit diesem Statement ein weiterer Schritt in unserem Kampf gegen Sexismus und Homophobie im Fußball“, erklärt St. Paulis Vizepräsident Tjark Woydt.

Mirko Woitschig vom Aktionsbündnis gegen Homophobie und Sexismus begrüßt dieses im Stadion sichtbare Zeichen: „Wir wissen dieses Zeichen wirklich sehr zu schätzen und freuen uns darüber hinaus sehr, soviel Unterstützung und positives Feedback aus allen Ecken des Vereins und der Fanszene bekommen zu haben.“
Unterstützung für die Bande erhielt das Aktionsbündnis von KIEZHELDEN, dessen zehntes Projekt die Teil-Finanzierung der Bande war, sowie durch die Abteilung Fördernde Mitglieder des FC St. Pauli und den Fanclub-Sprecherrat.

Ein Zeichen für Vielfalt und gegen Homophobie

Der FC St. Pauli hat darüber hinaus Vertreter der Vereine, die die Berliner Erklärung gegen Homophobie unterschrieben haben, vor dem Spiel gegen den SV Sandhausen eingeladen, um weitere Schritte im Kampf gegen Diskriminierung aufgrund von Geschlecht oder sexueller Orientierung zu diskutieren.

Gegen-Gerade

Foto:
Foto: http://SPNU.de

Etwas mehr als 24 Stunden vor dem Spiel gegen Sandhausen liegt das Millerntor friedlich in der Herbstsonne. Auf der Süd machen eine Handvoll Frauen Gymnastik und auf der Haupt präsentieren sich zukünftige Arbeitgeber jungen Talenten (Online Karrieretag im Ballsaal). Die Höhensonne wärmt den Schattenrasen vor der Süd, und nu kann ich endlich mal meine/ unsere „Wohnzimmer-Einrichtung“ in ihrer ganzen Pracht sehen.

„Kein Fußball den Faschisten“ wird ja auch immer aktueller denn je …

„Der MSV Duisburg ist BUNT, nicht braun“ zur unpolitischen Division Duisburg. Können Verein und Polizei natürlich nicht wissen, diese Insiderinfos…

„Eine politische Motivation scheint in diesem Fall nicht vorrangig vorzuliegen.“

Fassen wir noch mal zusammen, was sich so durch googeln herausfinden lässt: Die Division hat an einem Hakenkreuz-Cup teilgenommen (http://www.netz-gegen-nazis.de/beitrag/fussballturniere-zur-vernetzung-der-nationalen-kräfte-8250), an einem Nationalen Fußballturnier der Freien Nationalisten Leverkusen (http://logr.org/leverkusen/?p=844) und an einem Fußballturnier des Nationalen Widerstands Duisburg (http://logr.org/agkredu/2010/08/01/sport-frei-nationales-fussballturnier-in-oberhausen/; mit Fotos mit MSV Trikots und Division-Shirts). Sie haben das alternative Kulturzentrum Djäzz angegriffen, weil sie dort linke St.Pauli-Fans erwartet hatten (http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/randale-und-hooligan-angriff-nach-spiel-zwischen-msv-und-st-pauli-id6387668.html). Sie haben sich beim Spiel in Halle rassistisch und antisemitisch geäußert und Mitglieder haben den Hitler- und Kühnengruß gezeigt, ebenso haben sie bereits in Babelsberg rechtsradikales Liedgut angestimmt (http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/die-hooligans-ihre-nazi-symbole-und-der-nationale-widerstand-duisburg-page3-id7206160.html).

Jetzt hauen sie eine für sie links geltende Gruppierung beim MSV auch noch weg und das hatte natürlich wieder andere Gründe ?!?
Ich muss mich gleich übergeben..“

via Jolly Roger Facebook

Reach out and touch (somebody’s hand) – vom Erlebnis singend über die Reeperbahn zu spazieren

Can You sing with me?:
Reach out and touch
Somebody's hand.
Make this world a better place,
If you can.
- Diana Ross 1983, Central Park, New York City

Ich bin ja immer noch beseelt gewesen von dem Soul-vollen Abend in der Motte mit Love Newkirk und Randall Hutchins vom Wochenende – und gestern vor der Domschänke, nach dem Spiel gegen die hässliche Fortuna haben Momorulez Metalust und ich viel gesungen. „Reach out and Touch (Somebody’s hand)“ – und das habe ich den ganzen Weg über die Reeperbahn nach Hause auch getan: Gesungen.

Mit den Menschen, die da auf dieser Straße leben, Moro und Pink – unsere Stadt besuchen, Fortunen und Elmshornern. Wir haben gemeinsam gesungen, sind immer wieder auch abgeschweift – musikalisch. Von Depeche Mode über Michael Jackson. Bis hinunter zur Großen Freiheit an die Grenze zu Altona, wo ich dieses Lied das erste Mal richtig „erleben“ durfte. Vielen Dank dafür nochmal, Love!

Wer diese unbeschreibliche, wahnsinnig tolle Frau auch live erleben will, der muss am kommenden Wochenende ans Millerntor kommen. Sie singt im Rahmen des Festivals „Fußball und Liebe“ für uns alle „You’ll Never Walk Alone“ – in der Mahalia Jackson Version.

Würde mich ja sehr freuen, wenn sich das einbürgerte, mehr Soul am Millerntor zuzulassen: „Can you sing with me?“ – Reach out and touch, Somebody’s Hand.

Zeigen wir Besiktas, ganz Istanbul und der Türkei unsere Solidarität – Sozialromantischer Aufruf zum Freundschaftsspiel am 12.7. am Millerntor

Am 12.7. spielt der FC St. Pauli am Millerntor gegen Besiktas Istanbul.

Istanbul…

Sofort werden viele von euch daran denken was in dieser Stadt gerade passiert. In der ganzen Türkei. Wie junge Menschen sich erhoben haben und sich nicht mehr länger ihre Lebensweise von einem Staatschef vorschreiben lassen wollten, sich ihren Park und die wenigen öffentlichen Plätze die es in der boomenden Stadt noch gibt, nehmen lassen wollten. Sie protestierten. Friedlich und Kreativ.

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Was dann geschah ist kaum zu beschreiben. Über 5000 Verletzte durch Sicherheitskräfte. Darunter auch Kinder und Schwangere. Chemikalen die international geächtet sind im Wasser der Wasserwerfer.
Bisher 5 Tote. Unzählige verhaftete Journalisten, verhaftete Ärzte die Demonstranten helfen wollten, und selbst Anwälte. Zum Teil verschwunden bis heute ohne das jemand weiß wo sie sich in den Händen des Staates befinden. Grauenvolle Bilder und Stimmen die zu uns dringen aus der Türkei, und ein Staatschef der eigentlich nur noch mit dem Wort „Geistesgestört“ beschrieben werden kann. „Zeigen wir Besiktas, ganz Istanbul und der Türkei unsere Solidarität – Sozialromantischer Aufruf zum Freundschaftsspiel am 12.7. am Millerntor“ weiterlesen

Und wir können es doch noch!

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Am Ende standen die alten Helden zusammen, Ebbe, Boll und Bruuuns, lachten sich an und klatschten sich ab. „Wir können es noch“, hieß das, Spiele entscheiden, und das MIT den neuen Boys in Brown! Mit Akagi Gogia, der vom Winken einen Tennisarm bekommt, und der stärkste Paulianer war heute,

Und Ginni als tragischer Held, der durch seine Blutgrätsche erst das Wunder möglich machte. Denn jetzt schlägt die Zeit der alten Helden, zusammen mit den starken Gogia, Gyau und Funk eine wuchtige Achse.

Und ja, ich meine, der FCSP kommt ohne die drei nicht aus!

Heimspiel-Wetterbericht: St. Pauli-Regensburg

2 °C
leichter Schnee-Regen
Niederschlagsrisiko: 80 %
Wind: Ost, 20,4 km/h

Das Heimspiel-Wetter für das Millerntor in Hamburg St. Pauli gegen den Jahn aus Regensburg. Und wir haben, nachdem der Frühling diese Woche ein wenig übern durfte, wieder Hamburger Schmuddelwetter angesagt an diesem Heimspielabend unter Flutlicht.

Der Osten Wind gibt in Hamborg ja bekanntlich „einen krüsen Büddel un nen lütten Stint“, aber auf der Gegengeraden sollte man heute überalle trocken bleiben. Der Norden könnte auch glimpflich davon kommen, wenn man an die GG anluvt und den Schneeregenschauern zuschaut, wie sie über das Dach der Geraden auf die Haupttribüne treffen. Die Business- und VIPSitzer werden sich heute warm und wetterfest anziehen müssen. Oder sie bleiben am besten gleich zuhause und verschenken ihre Karten an St. Paulianer, denen das Wetter nichts ausmacht.

Bis nachher.

Wetter via Wetter.com

Bruuns

Florian Bruns. Foto: Stefan Groenveld

„Bruuuuuns“ hallte es wie ein trotziger Schlachtruf durch das Millerntor bei seiner letzten Einwechslung. Eine sehr spezielle Liebeserklärung und Anfeuerung an den schwiegersöhnlichsten aller St. Paulianer: Florian Bruns.

Wir lieben ihn so sehr, weil bei kaum jemandem Stolperei und Genie so nah beieinander liegen. Sicher, wer im kreativen Mittelfeld arbeitet, bei dem fallen Fehler schneller auf, denn er muss viele begehen. Aber das ist es nicht, was Flo so besonders macht. Wie vielen großen St. Paulianern fehlt ihm zum „kompletten Fußballprofi“ etwas. So wie Fin Bartels der Abschluss, fehlt Flo der aggressive Eigensinn. Allüren sind dem Mann fremd, den man nach seinen Fehlpässen schlicht in den Arm nehmen möchte, so enttäuscht schaut er auf die Narbe im Rasen, die ihn hat schlecht aussehen lassen. Und doch ist er in der Lage, ein Spiel zu entscheiden wenn es sein muss, wie gegen den KSC seinerzeit: mit Wucht.

Das Schicksal hat seinen Nachfolger Buchtmann aus dem Spiel genommen, und Seelenverwandter Lennart Thy ist noch nicht soweit, ihn zu ersetzen. Und so bekommt Flo die Chance, mit seiner unnachahmlichen, manchmal behäbig wirkenden Geschmeidigkeit unser Offensivspiel sich entfalten zu helfen.

Ich freue mich darüber sehr. Sicher wird nach heute Abend unseren sportlichen Verantwortlichen klar, dass sie einen Fehler korrigieren müssen, und Flos Vertrag mit seinem Millerntor verlängern.

Noch mehr tolle Fotos von Flo Bruns …

FC St. Pauli: „I Just Can’t Get Enough“ or sing it like Celtic

Neues Spiel, neuer Versuch: Am Freitag wollen noch einmal einige Fanclubs versuchen \“i just can\’t enough\“ endlich als Fangesang am Millerntor einzuführen. Vor dem Spiel wollen sie dazu auf der Süd und der GG den Chant anstimmen. Wäre ein Traum, wenn das klappen würde!

Hier der Text: „FC St. Pauli: „I Just Can’t Get Enough“ or sing it like Celtic“ weiterlesen