Ganz Hamburg … liebt Love Newkirk

Mit Soul durch den Hamburger Hafen

All you need is Love – Werbung am Dock 1 im Hamburger Hafen

Love Newkirk, so hat es einmal ein lieber Freund ausgedrückt, ist ein „Weltstar von nebenan“. Wer die brilliant ausgebildete Soulsängerin einmal in Aktion erlebt hat, wie seinerzeit beim Festival „Fussball und Liebe“ oder letzte Saison beim „Kessel braun-weisses“, der vergisst diese Begegnung nicht so schnell.

Love’s Secret: Soul-Hafenrundfahrt mit Barkassen Meyer

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„St. Pauli Fans gegen Discophobie“

Geht es nur mir so?, oder findet sich im Stadion und darum herum ein sehr einseitiger Soundtrack aus Punk und Folk? Wo bleibt die Entsprechung der bunten Flaggen im Sound?

Ich war beim letzten Heimspiel einigermaßen erschrocken, dass von der Stadionregie nicht ein Tribut für Prince gespielt wurde. Immerhin war der Mann einer der größten Künstler der letzten 40 Jahre und hat am Millerntor 1988 Popgeschichte geschrieben. Woran mag das gelegen haben? Passt Disco nicht zum Fussball? Haben die Verantwortlichen – wer bestimmt eigentlich, was im Stadion gespielt wird? – vielleicht sogar ein wenig Bammel davor, dass allzu schmachtende Musik ausgepfiffen wird? Hatten wir bei Bad-Taste-Ausrutschern ja schon mal.

Würde Prince ausgepfiffen? Donna Summer? Ich befürchte ja. „„St. Pauli Fans gegen Discophobie““ weiterlesen

Last Christmas

Nicht wundern, ich hatte schon früher das Talent, nur mit einem E-Mailbetreff die damalige IT-Leiterin von VH-1/MTV meine sofortige Entlassung fordern zu lassen. ;)

Ich will trotzdem nochmal auf ein Gefühl zurück kommen, dass mich im wahrsten Wortsinne überfiel, als ich beim letzten Heimspiel die Pfiffe gegen „Last Christmas“ von Wham – nach meiner Wahrnehmung – vor allem von der Gegengeraden vernahm: Ich habe diese Pfiffe sofort als homophob empfunden. Das war eine spontane emotionale Reaktion, die vielleicht ein wenig schräg ist, wenn sie von einer bekennenden Hete empfunden wird. Trotzdem ist dieses Gefühl noch da, auch und gerade wegen der tlw. heftigen Reaktionen auf mein Posting bei Facebook.

Exemplarisch möchte ich auf einen Reply eingehen, weil er meiner Ansicht nach sehr klar macht, wo unser Problem liegt:St. Pauli ist zuviel spießiger weißer (Punk)-Rock. Viel zu wenig queer. „Last Christmas“ weiterlesen

Wir sehen uns auf dem Reeperbahn Festival, bspw. bei RAG’N’BONE MAN #RBF15

Ich bin die nächsten Tage auf der Reeperbahn anzutreffen. Auf der Reeperbahn Festival Conference #RBFC15, und auf dem Festival selbst. Nach dem Heimspiel heute Abend geht es los. Ich twittere und poste lose vom Festival.

Anders als andere gehe ich gerne opportun an solche Festivals heran, lasse mich treiben und spontane Begegnungen darüber entscheiden, wen und was ich mir anhöre und ansehe.

Einen Act habe ich mir aber schon vorgemerkt:  „Wir sehen uns auf dem Reeperbahn Festival, bspw. bei RAG’N’BONE MAN #RBF15“ weiterlesen

Peace & Pop – Warum Popkultur, auch die aus St. Pauli, politisch wichtig ist …

Ich entstamme einer Generation, die glaubte, mit Musik und Konzerten die Welt zum Besseren verändern zu können. Bisher sind wir einigermaßen grandios gescheitert. Vielleicht sind deswegen so viele von uns in den Journalismus und zum Fernsehen gegangen, Hauptsache „irgendwas mit Medien“ – da wo man vermeintlich was bewegen kann. Nebenbei ist aber auch das entstanden, was wir heute unter ‚Sankt Pauli‘ kennen: Fußball, der seine Bedeutung abseits des Sports sucht. Der FC St. Pauli als politisches Happening – als kulturelle Entdeckung. Aber ist das schon das Ende der Fahnenstange? Ist Punk noch die Antwort? Oder ist das Millerntor dabei, sich als Rückzugsort, für Nostalgiker wie mich, zum Museum zu entwickeln?

Ich kann dem hundertsten ‚Deutschland muss sterben‘ nicht mehr viel abgewinnen, gerade weil es so aktuell ist.

Auf arte läuft am Sonntag eine Doku, die das alles berührt, und die ich euch als Programmtipp herzlich empfehlen möchte. Auch als Diskussionsangebot für das, was wir aus den vielen devianten Perspektiven für unseren FC St. Pauli lernen können. Den Slogan, mehr Soul, weniger Punk, habt ihr von mir ja schon öfter gehört. ;) „Peace & Pop – Warum Popkultur, auch die aus St. Pauli, politisch wichtig ist …“ weiterlesen

Heute (3.4.): DJ DSL im Pudel Club

DJ DSL, der St. Pauli seit Ewigkeiten (dieses Wort bitte wienerisch lesen) mit Schals, Kalendern und Design versorgt, ist eben auch die Hip-Hop-Institution Hamburgs. Heute legt Stefan einmal wieder im Golden Pudel Club am Hafen auf. Ein selten gewordenes Ereignis, auf das sich besonders mein Nachbar Tom immer riesig freut.

Nehmt euch morgen frei, denn es wird früh werden … Stefan DSL legt nämlich mit Frau Bass auf, und das ist fast noch seltener, als ein Europacupsieg von Rapid Wien (oder wars Austria?).