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Schlagwort: politik

Wo ist Ewald Lienen?

Aufkleber: Fick Dich 3. Liga
Aufkleber: Fick Dich 3. Liga

In der Krise fallen die großen Drei des Kiezklubs, Oke Göttlich, Andreas Rettig und Ewald Lienen vor allem durch eines auf: durch ihr Schweigen.
Dabei wäre es an der Zeit, dass sich die drei Top-Manager des Klubs zu Wort melden. Allein schon, damit nicht der Eindruck entsteht, dass man die beiden Neulinge, Markus Kauczinski und Uwe Stöver mit der hausgemachten Misere im Regen stehen lässt.

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Was St. Pauli Fans niemals sagen würden …


Ich stolpere gerade auf Facebook über einen Aufruf der Redaktion “Wumms” für ihr Format “Was HmmHmmHmm-Fans niemals sagen würden”. Aus den Dingen, die diese Fans dann niemals sagen würden, machen sie dann einen Clip, in dem zwei Fans des Klubs genau das sagen, was sie niemals sagen würden. Oder so ähnlich.
Im Falle von St. Pauli ist das eine gute Übung, denn es gibt da zwei Kategorien:
Dinge, die St. Pauli Fans niemals sagen würden; Dinge, die St. Pauli Fans niemals sagen sollten, es aber dennoch tun.

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Hej FC St. Pauli, schaut mal nach Babelsberg, … #fcknofv

… da kann man beobachten, was Haltung ausmacht!

SV Babelsberg 03 vs. NOFV – da geht es ums Ganze

Photo credit: PPCC Antifa on Visualhunt / CC BY-NC-SA

Der SV Babelsberg 03 befindet sich derzeit in einer existenziellen Auseinandersetzung mit seinem Verband, dem Nordostdeutschen Fußballverband, NOFV.
Im Kern geht es um nichts Geringeres, als die Grundfesten der Gesellschaft. Konkret weigert sich der SVB, eine Strafe dafür zu zahlen, dass seine Anhänger gegen offenkundige Nazis und Nazigesänge Cottbusser Fans mit “Nazischweine raus” retourniert haben.
Der NOFV, deren Vorstände so offensichtlich mit der rechten Seite des Bügeleisens gescheitelt wurden, beschäftigt sogar den Kontrollausschuss des DFB. Trotzdem beharrt der Verband auf der Zahlung von 7.000 EUR Strafe und droht mit dem Ausschluss der Babelsberger vom Ligabetrieb.
In der Süddeutschen Zeitung nennt Babelsberg das Gebaren einen Skandal – und das ist es imho auch.

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St. Pauli "Hools" – Eure Gewalt ist unser Problem

Seit letztem Sommer häufen sich die Auseinandersetzungen zwischen Gruppen, die den beiden großen Hamburger Vereinen nahe stehen. Schrecklicher Höhepunkt war der Angriff von HSV-Hools auf einen Bus unbeteiligter St. Paulianer_innen, bei denen eine Auswärtsfahrerin schwer verletzt wurde.
Das Problem ist inzwischen auf dem Boulevard angekommen. Dem Vernehmen nach, nehmen beide Vereine die Situation sehr ernst – es drohen Eskalationen, noch mehr Boulevard, Repression.

banksy london
Photo credit: Chris Devers via Visualhunt / CC BY-NC-ND

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#G20 Protest-Cross-Over

Der iim Frühsommer stattfindende feuchte Politikertraum unseres Ersten Bürgermeisters, der G20-Gipfel auf der Sternschanze, treibt mannigfaltige Protestblüten.
Die Rote Flora bedient sich bei ihrem Protestaufruf sehr geschickt der Bildsprache des Hamburg Marketings, indem blaue Neonröhren den Schriftzug “NO” “G20” illuminieren.

NO G20 Installation Rote Flora
“NO G20 Installation Rote Flora”; Facebook Screenshot

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Am Millerntor ist wieder Feuer unterm Dach


 
 
 
 
 
 
 

Update Dresden-Banner:

Der FCSP akzeptiert eine Strafe des DFB (5000€). Die wichtige Nachricht ist jedoch die hinter der Nachricht:

“Im Rahmen der internen Aufarbeitung des Vorfalles …, wurde die Idee entwickelt, eine gemeinsame Veranstaltung zum Thema Opfermythos und Geschichtsrevisionismus zu initiieren.”

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In Hamburg herrschen Minustemperaturen und dennoch hat man das Gefühl in der vergangenen Woche sei beim FC St. Pauli der Frühling ausgebrochen: nicht nur sportlich wittert die Mannschaft des FC St. Pauli Morgenluft, auch politisch schießen die Diskussionen ins Kraut.
Am Freitag hatte das Präsidium um Oke Göttlich eine Stellungnahme zu der akut und lautstark diskutierten Nähe des US-Ausrüsters Under Armour zu Donald Trump abgegeben, in der es den CEO, Kevin Plank, aufforderte, dass er im Sinne der Partnerschaft mit dem Verein “seine Aussage, gerade angesichts der Vielzahl an MitarbeiterInnen mit Migrationshintergrund, die viele Assets für seine Firma bringen, überdenkt”. Göttlich machte dann noch klar, dass “der (Leit-)Spruch ,Protect Our House’ … auch für den FC St. Pauli und dessen Werte“ gilt.

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Post aus Leipzig: Fußball, Red Bull und Tradition

Während der energischen Diskussion um die Gewalt von Borussia Dortmund Supportern ggü RB Leipzig Anhängern bekam ich viele Zuschriften aus Leipzig, unter anderem auch von Nicole vom Fanverbund der RB-Fans. Ich hatte ein paar Rückfragen, die ich ihr per Whatsapp übermittelte. Heute bekam ich ihre Antworten per Post.

Zwei RB Leipzig Fans im Interview

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Nicht St. Pauli-like: Under Armour CEO schleimt sich bei Trump ein

Under Armour ist als Sponsor des FC St. Pauli nicht unumstritten, jetzt aber könnte das US-Sportunternehmen für das Management des Vereins untragbar werden.

Alumni Event at The Under Armour Headquarters; CEO Kevin Plank
Photo credit: University of Delaware Alumni Relations via Visualhunt.com / CC BY-ND

Der CEO von Under Armour, Kevin Plank, hat am Dienstag Abend bei CNBC den neuen – und sicher ebenfalls in der Fanschaft umstrittenen – Präsidenten Donald Trump ausdrücklich gelobt und seine Unterstützung für seine Politik zugesichert.
“Einen solchen Business-freundlichen Präsidenten zu haben, ist ein echter Gewinn für das Land”, sagte Plank sinngemäß und ergänzte, “die Leute sollten diese Gelegenheit ergreifen”.

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St. Pauli diskutiert Olympia

Auf englisch würde man die Idee, einen Runden Tisch zum Thema Olympia in Hamburg zu machen einen smart move nennen; der FC St. Pauli nimmt sich des Themas an, moderiert es, aber ohne selbst Stellung zu beziehen.
Präsident Göttlich hat das auf die vielen Nachfragen aus Politik (Pro) und Fanschaft (Kontra) immer wieder betont: Der FC St. Pauli ist ein Verein der vielen Meinungen und traut seinen Mitgliedern durchaus zu, sich selbst eine Meinung bilden zu können. Nu lädt der Verein alle St. Paulianer_innen zu einer Diskussionsveranstaltung, um eben das zu tun.
 

Infoveranstaltung für Mitglieder zu Olympia in Hamburg
Montag, 19.10.2015, 19 Uhr, Millerntor-Stadion (Ballsaal Süd)

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FILMTIPP: "Sí se puede" Dokumentarfilm über sieben Tage PAH in Barcelona

Sí se puede. Sieben Tage bei der PAH* Barcelona Ein Dokumentarfilm von Comando Video, 52 Minuten, anschließend Input & Diskussion mit Maka Suarez (Aktivistin und Sozialwissenschaftlerin aus Barcelona)

  • Tübingen, 24.04., 20 Uhr, Hausbar der Schellingstraße 6, 72072 Tübingen
  • Frankfurt, 25.04., Zeit & Ort auf http://radikallinks.org/
  • Hamburg, 26.04., 16 Uhr, Honigfabrik, 21107 Wilhelmsburg
  • Bremen, 27.04., 19 Uhr, Jugendhaus Buchte, Buchtstraße 14, 28195 Bremen
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Bürgerschaftswahl 2015: St. Pauli straft SPD und Olaf Scholz ab – Minus 12,3%

Hamburg hat gewählt. Die AfD ist das erste Mal in ein westdeutsches Parlament eingezogen und die SPD hat ihre absolute Mehrheit verloren.
Auf St. Pauli sind zwei Ergebnisse auffällig:

  • Die SPD (25,1%) verliert über 10% der Stimmen und kassiert damit offenbar die Quittung für eine desolate Flüchtlingspolitik und die Gefahrengebiete 2014. -12.3 %
  • DIE LINKE (+7,8%) und die GRÜNEN (+ 9,4%) profitieren am meisten
  • DIE PARTEI (3,3%) liegt deutlich vor der CDU (2,8%), was schon bei St. Pauli Blog des Hamburger Abendblattes belustigt zur Kenntnis genommen wurde.
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Refugees Welcome: das Schanzenfest 2014 wird zum Willkommensfest; hoffentlich!

28.09.2014 Refugees Welcome Schanzenfest
Hamburg zur offenen Stadt machen
Bleiberecht und Bewegungsfreiheit für alle!

Am Sonntag, den 28. September findet das diesjährige Straßenfest im Schanzenviertel statt. Wir wollen damit das Politikum Schanzenfest in die Waagschale werfen, für die Kämpfe von Lampedusa Geflüchteten und allen Refugees und Gruppen, die gegen rassistische Abschiebepolitik aktiv sind.

So beginnt der Aufruf zum Schanzenfest 2014 – und es könnte ein schönes Fest werden, denn um die weitere Unversehrtheit der unter uns lebenden Flüchtlinge, von der Gruppe #LampedusaHH und anderen, gewährleisten zu können, muss sich am emotionalen Spielplan des Schanzenfestes etwas Grundlegendes ändern.
Flyer Schanzenfest 2014Die Refugees, die wir auf der Schanze willkommen heißen wollen, können sich ein Involviertsein in Straßenschlachten mit der Polizei schlicht nicht leisten. Das wurde schon im Vorfeld der Dezemberdemo vor der Roten Flora deutlich, als sich die Gruppe Lampedusa sehr facettenreich zum Thema “Gewalt” äußerte und dann der Demo fern blieb.

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Stoppt Roland Vrabec gefährliches Talente-Verheizen

Ich kann mich noch erinnern, an die Floskeln, die ich las, als bspw. Trybull verpflichtet wurde. Oder Buballa. Von jemandem war die Rede, der “uns sofort weiterhelfen könne”, jemand, der St. Pauli sofort verstärkt – also besser sein musste, als die Boys in Brown, die nu schon da waren. So der gefährliche Subtext.
Roland Vrabec hat bisher alle ‘seine’ Joker in kürzester Zeit kaputt gespielt, wie den jungen Trybull. Sind Ratsche und Buchtmann die nächsten?

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