Visit St. Pauli

Willkommen auf St. Pauli

Dieses Magazin beschäftigt sich mit dem magischen FC St. Pauli, seinem Kampf um den richtigen Bundesliga-Fußball im Falschen, und dem Stadtteil St. Pauli, direkt an den Toren Hamburgs an der Elbe gelegen.

Reeperbahn, ich komm an

Pyjama Hotel St. PauliWir lieben die Reeperbahn, den Hafen mit Hafenstraße, Pudel und Fischmarkt.

Die Meile zwischen Schanze und Kiez, mit Weinbar, tollen Hotels und Restaurants. Wir lieben die Menschen, die ihren Stadtteil beleben, bewirtschaften und bevölkern. Die sich gegen Gentrifizierung wehren und ihn jeden Tag gestalten.

 

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Uwe Knuth: Der St. Pauli Maler und „Bänker vom Kiez“ wird 80

Es ist ein sonniger Spätsommertag, als ich von der Reeperbahn nach Bahrenfeld radle. Ich bin verabredet mit Uwe Knuth dem Maler, der auch Bänker war. Als einer der Vertrauten von Kiez-König Willi Bartels hat er die Finanzierung seines Immobilien-Imperiums organisiert. Das Hotel Hafen Hamburg unter anderem, in dessen oberen Glaserkern er sehr gerne malt. Mit traumhaftem Blick auf die St. Pauli Landungsbrücken und seinen Hafen.

80 Jahre – davon am längsten Maler

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Uwe Knuth wird diesen Monat 80 Jahre alt, weswegen die Fabrik der Künste eine Ausstellung seiner Bilder zeigt. Vernissage ist heute Abend.

In seinem gemütlichen Atelier stehen und hängen überall Bilder. „Ich muss noch die raussuchen, die in die Ausstellung sollen“, so entschuldigt er das Durcheinander. Wir trinken Wasser und plaudern über sein Leben und seine Malerei.

Eigentlich malt er schon länger Bilder, als er arbeitet.

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MOLOTOW MUSS BLEIBEN

MOLOTOW eröffnet 1990
gekündigt zum 30.06.2014
MOLOTOW MUSS BLEIBEN

Das Molotow St Pauli MUSS bLEIBEn

Das Molotow auf der Reeperbahn gehört zu meiner Sankt-Paulianer-Werdung dazu, wie das Millerntor, der Dixi im Funky Fuß, das Bendula, Onkel Otto, das Mary Lou’s, Schmidts‘ Theater, das schwitzen im Soul Kitchen, die Webcam in der Washington Bar, Helga und Heino im Komet, das Edeka mit seiner tollen Türsteherin oder das Top 10 des Kalle Schwennsen. Ein Klub darf untergehen, wenn er dem Kiez nichts mehr zu bieten hat. Ok. Aber von Bayrischen Spekulanten vertreiben lassen? NIX DA!

St. Pauli wird „Business Improvement District“ (BID) – omg WTF?

Die Idee hinter dem Business Improvement District kommt aus den USA, weiss wikipedia, und ist ursprünglich eine Reaktion auf das zenrale Produktmarketing von Einkaufzentren, denen innerstädtische Bereiche nicht viel entgegenzusetzen hatten*. Nun soll unser St. Pauli auch einer werden, ein Distrikt in denen man die Geschäfte verbessert.

Die Idee ist, laut BILD.de, für St. Pauli nicht neu und soll im Februar dem Senat vorgelegt werden. Aber wer sind denn die „Geschäftsleute“, die sich da zusammenschliessen und drei Millionen Euro investieren wollen. Und wohin?

Dem Projektblatt bei Hamburg.de „bid st. pauli projektblatt“ ist nicht viel zu entnehmen.

Wo frage ich mich, liegt die Konkurrenz zu St. Pauli? Was wollen die Quartiersmeister in Sachen „Sauberkeit“ oder „Beschilderung“ anders machen? Ist das ein weiterer Schritt weg vom Wohnbezirk St. Pauli?

Was meint ihr?

*wikipedia:

BIDs wurden in nordamerikanischen Innenstädten als Reaktion auf die wachsende Konkurrenz durch Einkaufszentren entwickelt. Einer der Vorteile von Einkaufszentren gegenüber den gewachsenen Innenstädten ist, dass sie ein zentrales Management haben, das für eine gesunde Einzelhandelsstruktur sorgt, ein sauberes und einheitliches Erscheinungsbild wahrt und Werbemaßnahmen der Mieter koordiniert. Diese Eigenschaften von Einkaufszentren sollten durch BIDs auch Innenstädte erreichen. Das erste BID wurde 1970 in Toronto (Kanada) eingerichtet: Bloor West Village gilt heute als eine der BID-Erfolgsgeschichten.
Aufgrund ihres Erfolgs in Nordamerika gelten sie auch in Deutschland als zukunftsträchtiges Stadtentwicklungskonzept. Das erste BID in Deutschland wurde im Februar 2005 in Hamburg-Bergedorf beantragt, bewilligt und inzwischen erfolgreich umgesetzt. Ein weiteres prominentes deutsches Beispiel ebenfalls aus Hamburg ist der Neue Wall.

… weiter findet sich bei bid.de:

Die Idee hinter den BID-Modellen ist unter anderem die Abbildung von center-adäquaten Bedingung im innerstädtischen Bereich. Vor dem Hintergrund der wachsenden Konkurrenz durch Einkaufscenter sollen die Vorteile der Center (z.B. Sicherheit-Sauberkeit-Service, PKW-Erreichbarkeit, komplettes Angebotssortiment) mit denen der innenstädtischen Lage (wie etwa vielfältige (auch nicht-kommerzielle) Nutzungen der öffentliche Räum, ÖPNV Anbindung, gewachsene Strukturen und Flair) ein Verbindung gebracht werden. Letztendliches Ziel ist die Rückgewinnung und Bindung von Kunden, Besuchern und Mietern und damit die Erhaltung innerstädtischer Funktionsvielfalt einschließlich Dienstleistungs- und Wohnnutzungen.

Ultra Frauen St. Pauli

Scheiss St. Pauli

Nach Chemnitz, Cottbus und Rostock haben sich nun endlich die Fans das Vorortvereins HSV in die Liste derjenigen eintragen können, die sich partout nicht benehmen wollen, wenn sie auf St. Pauli und am Millerntor zu Gast sind. Die immer wieder gerne wiederholten, deswegen aber nicht kreativer werdenden „Scheiss-St. Pauli“-Rufe des HSV-Anhangs wurden seinerzeit nur noch durch das „Deutsche wehrt euch, geht nicht zu St. Pauli“ getoppt – sie zeigen aber immer wieder den tiefen Komplex, der einige Menschen befällt, wenn sie und ihre Aggressionen an der liebenswerten Ironie unseres Stadtteils abperlen. „Scheiss St. Pauli“ weiterlesen

Jack is visiting Sankt Pauli – a Reeperbahn Festival Preview

Its Reeperbahn Festival in September. Again.

A bunch of music journalists visited Hamburg lately for a first impression on our magic district.

So you think you’re cultured, arty and up for a great time? From World War bunker nightclubs, some of the strangest (funniest) shop/bar names, graffiti, football, art, The Beatles, sex shops and some of the friendliest people on the planet. You wont find many places quite like Hamburg and the organisers have definitely chosen the correct part of the world to host the Reeper Bahn Festival 2010.

… and here is his blogpost about it.