Zum Inhalt springen

Roland Vrabec

Wie einst im Mai – Die Boys in Brown spielen und tollen mit wachsweichen Eisernen

Es war der Tag der merkwürdigen Signale. Die Sonne schien vom Himmel, als ich an der Ostsee erwachte. Die Saison ist dort vorüber – am Millerntor fängt sie gerade so richtig an. Schon auf der Autobahn ging es zähflüssig zu. Ein ums andere Mal fuhr ich an einem holländischen Spediteur mit dem Namen unseres Mittelstürmers vorbei, bevor seine Fahrbahn dann schneller fuhr und er gemächlich an mir vorbei zog. Ein Omen?, ich wollte daran glauben, dass die Spedition Verhoek ein erster Hinweis darauf sein würde, dass Meggles stoisches Festhalten an John sich heute auszahlt.
Als ich drei Minuten nach Anpfiff meinen Stehplatz auf der Gegengeraden einnahm, war ich zuerst enttäuscht zu sehen, dass Verhoek gar nicht auf dem Platz stand, und dann erst gemerkt, dass ich zwei Minuten lang, in den schwarz gekleideten Spielern die Boys in Brown vermutet hatte. Unter den weiß gekleideten gab es aber auch keinen, mit Verhoeks auffälliger Größe und Kopfform.
Weiterlesen »Wie einst im Mai – Die Boys in Brown spielen und tollen mit wachsweichen Eisernen

Sensation – Der FC St. Pauli bricht mit einer blanken Tradition…

„Der Mann hat ja Haare!“ – erstaunte Reaktion eines Lesers, auf die Nominierung von Thomas Meggle zum Cheftrainer. … anders als Holger Stanislawski und alle seine Nachfolger, Andre Schubert, Michael Frontzeck und auch Roland Vrabec verfügt Thomas Meggle über eine variable Frisur und einen dichten Haarschopf. Foto: Sascha Kohlmann, CC by via flickr

Meggi übernimmt

Die Ära Vrabec ist seit heute Vormittag vorbei. Entgegen meinen Befürchtungen übernimmt nicht Stani, sondern ein anderes St. Pauli Urgestein das Ruder: Thomas Meggle traut sich. Eigentlich ist es noch mindestens 12 Monate zu früh, und doch kündigte es sich an, dass Sportchef Azzouzi ernsthaft mit unserer Nummer 10 in Perspektive plant, als Anfang der… Weiterlesen »Meggi übernimmt

Stoppt Roland Vrabec gefährliches Talente-Verheizen

Ich kann mich noch erinnern, an die Floskeln, die ich las, als bspw. Trybull verpflichtet wurde. Oder Buballa. Von jemandem war die Rede, der „uns sofort weiterhelfen könne“, jemand, der St. Pauli sofort verstärkt – also besser sein musste, als die Boys in Brown, die nu schon da waren. So der gefährliche Subtext.
Roland Vrabec hat bisher alle ’seine‘ Joker in kürzester Zeit kaputt gespielt, wie den jungen Trybull. Sind Ratsche und Buchtmann die nächsten?
Weiterlesen »Stoppt Roland Vrabec gefährliches Talente-Verheizen

Gestatten, Roland Vrabec; Underdog.

Es gibt viele Menschen, die wirken vor Kameras und Mikrofonen wie ferngesteuert; ihr wahres Wesen macht gerade Pause, während etwas Verkniffenes versucht, krampfhaft die Antworten zu geben, die die unsichtbaren Zuseher und Leserinnen hören wollen oder sollen. Roland Vrabec Mediengesicht ist ein einziger Krampf und je mehr er seinen Gesichtsmuskeln befiehlt, sich zu entspannen und ein Mediengesicht aufzusetzen, desto schlimmer wird’s.Weiterlesen »Gestatten, Roland Vrabec; Underdog.

Mein Stani-Albtraum

Ich wache immer davon auf, dass mich Al Jarreau zur Seite nimmt und mir sagt, »dass ein Comeback nie die beste Idee ist«. Dann schaue ich mich in meinem Traum um und merke, dass sich alle ausser mir sehr freuen, einer rennt sogar nackt über die Reeperbahn vor lauter Übermut. Nur ich sitze da in meinem Traum und fange an still zu schreien.
Weiterlesen »Mein Stani-Albtraum

Die Jungs aus der Zwischenzeit

Die goldene Ananas zu gewinnen, ist schwieriger, als gedacht; am Sonntag begleiteten die Boys in Brown den 1. FC Köln mut- und lustlos bei seiner Aufstiegsfeier im sonnigen Müngersdorf. Irgendwie wirkten die Jungs wie außer Phase, also nicht synchron mit unserem Raum-Zeit-Kontinuum, wie ich das aus den Star Trek TNG Folgen mit Lt. Worf und Deanna Troy erinnere. Nur waren die nie so anteilnahmslos, wenn ihnen die Bruchstücke der jüngsten Vergangenheit und eine gefährliche Zukunft durch die Beine wirbeln.Weiterlesen »Die Jungs aus der Zwischenzeit

Boll-Vrabec sprechen sich aus …

„Es war gut, sich gegenseitig auszutauschen – auch was die Wahrnehmung des Vereins angeht. Dabei ging es auch darum, dass der FC St. Pauli nicht wie jeder Fußballclub zu sehen ist, sportliche Gründe nicht immer die oberste Priorität haben sollten und Fingerspitzengefühl sowie das Zwischenmenschliche wichtig ist“, erklärte Boll. Dieser ärgerte sich, dass die Unterredung… Weiterlesen »Boll-Vrabec sprechen sich aus …

Was ich mir wünsche? Empathie!, Roland Vrabec!

„Als die Medienvertreter Vrabec darauf ansprachen“, dass das Millerntor lauthals Boll gefordert hatte, „reagierte der Coach äußerst aggressiv. „Die Frage ist schwachsinnig und nervt mich gerade“, giftete der 40-Jährige, „es geht hier nicht um einzelne Spieler, sondern um die Mannschaft“.“ So wird Roland Vrabec zitiert von der Mopo und redet sich danach quasi um Kopf und Kragen: „Die sollen sich bitte für die Spieler interessieren, die auf dem Platz stehen und nicht für Boll“ ist ja schon dusseliges Gefasel und steht für eine Haltung, mit der man am Millerntor nicht weit kommt.Weiterlesen »Was ich mir wünsche? Empathie!, Roland Vrabec!

Regionalligagedächtniskick gegen Aalen (mit A-A), alle Bolls mit katastrophaler Leistung

„So ging das hier drei Jahre lang“, erklärte ich Annika, einer Freundin meiner Tochter, die das erste Mal am Millerntor war, als sie mich auf die Bewegungslosigkeit der Boys in Brown ansprach. Cheftrainer Roland Vrabec hatte nach einem empathischen Impuls alle 11 Positionen des FC St. Pauli mit „Bolls“ besetzt und damit den Startschuss gegeben zu einem Abschiedsspiel, dass Hamburg so schnell vergessen wird, wie Goldfische ihre letzte Runde um die Schatzkiste.Weiterlesen »Regionalligagedächtniskick gegen Aalen (mit A-A), alle Bolls mit katastrophaler Leistung

Bring Back Boller! – Abschiedsspiel statt Abschiedspflichteinsatz?, nein Danke!

Ins Rollen gebracht hat das Theater um Fabian Bolls Streichung aus dem Profikader Ralle Gunesch heute Abend mit einem kryptischen Posting darüber, was jemandem gebührt, „der das Haus gebaut hat, in dem man es sich gemütlich macht“ – gemeint war, dass angeblich Fabian Boll verweigert wird, trotz genügender Fitness, gegen Aalen am Sonntag im Kader zu stehen, um zu einem seiner letzten Pflichtspieleinsätze zu kommen.Weiterlesen »Bring Back Boller! – Abschiedsspiel statt Abschiedspflichteinsatz?, nein Danke!

Vergesst die Ziele! #FCSP

Vergesst die Ziele. Ich schreibe lieber ’vergessen’, als ’scheißen‘, obwohl ich das so meine: Ganz im Ernst eigentlich. 20:10 Uhr im Bus irgendwo in Ostwestfalen: Ratsche tut die Seite weh, weil ihn den ganzen frühen Abend der eigene Anspruch aus der Bahn gerammt hat. Trybull und Gregoritsch spielen schweigend Playstation, beide mit dem Ziel zu… Weiterlesen »Vergesst die Ziele! #FCSP

+3 – der FC St. Pauli verlängert nach Cheftrainer Vrabec nu auch mit Schulle, Matze und Timo Rosenberg

FC St. Pauli verlängert mit Trainer-Trio
Schultz, Hain und Rosenberg bleiben bis 2015

Sportdirektor Rachid Azzouzi hat weitere wichtige Personalentscheidungen für die nächste Saison abschließen können: Die auslaufenden Verträge von Co-Trainer Timo Schultz, Torwarttrainer Mathias Hain und Athletiktrainer Timo Rosenberg wurden bis zum 30. Juni 2015 verlängert.Weiterlesen »+3 – der FC St. Pauli verlängert nach Cheftrainer Vrabec nu auch mit Schulle, Matze und Timo Rosenberg

Dem Bus geht's wieder gut und St. Paulis Navi sucht immer Ärger …

„Na, haben sich alle vom Schrecken erholt?“, so könnte Roland Vrabec am Montag seine Boys in Brown begrüßt haben und in der Tat gab es kaum Sportliches zu besprechen, nach dem Hoolangriff aus einer Dresdner Sportkneipe am Weg zur Autobahn. Der DFB fühlt sich nicht zuständig in der Nähe von Dresdner Hooligankneipen, und die Polizei… Weiterlesen »Dem Bus geht's wieder gut und St. Paulis Navi sucht immer Ärger …

Gespielt, getroffen, geglaubt. Gewonnen.

20131112-114728.jpg

Die Lovelights beschienen die Ränge des Millerntors und die Boys in Brown machten sich warm wie immer, als ein unscheinbar wirkender Mann mit viel zu großer schwarzer Mütze zum Sky-Interview trottete. Roland Vrabec erster Spieltag. Ausgerechnet gegen ein Kellerkind. Ausgerechnet mit einem neuen Trainer. Schlimme Vorzeichen, die vielleicht dafür sorgten, dass eine merkwürdige Stimmung herrschte vor dem Spiel.Weiterlesen »Gespielt, getroffen, geglaubt. Gewonnen.

Roland Vrabec, mach et!

20131111-092247.jpg

Ich weiss nicht, ob die Mannschaft des FC St. Pauli die Affirmationen von Metalust seinerzeit ausprobierte, letzten Winter, als uns die kalten Wasser der dritten Liga schon an den Knöcheln standen. Auch scheint es unwahrscheinlich, dass Roland Vrabec seinen Schützlingen Hunter S. Thompson zu lesen gibt. Und dennoch, dessen Rat an einen Freund, sich nicht auf ein Ziel, schon gar nicht vorgegeben von anderen, zu konzentrieren, sondern auf eine Lebenseinstellung (Way of Life), seine persönliche Einstellung zum Spiel, erinnert mich doch stark an die ersten Maßnahmen und Statements unseres neuen Chefcoaches: viel Individualismus in Anreise und Vorbereitung (der gemeinsame Kasernenabend im Hotel ist gestrichen), und ein klarer Apell an eine durch innere Überzeugung gefestigte Spielweise.Weiterlesen »Roland Vrabec, mach et!

Spekulationen um die Frontzeck Nachfolge …

Endlich ist wieder was los beim FC St. Pauli. Das war ja aber auch schon – von außen gefühlt – viel zu harmonisch, was da im Verein abging. 😉
Und nach der Frage nach dem „Warum?“, stellt sich gleich die nächste. Die nach dem Nachfolger von Michael Frontzeck als Chefcoach des FC St. Pauli. Ich spekuliere mit und gebe, wie sich das für einen Boulevard-Blog gehört, auch die „Eintrittswahrscheinlichkeiten“ mit an:Weiterlesen »Spekulationen um die Frontzeck Nachfolge …