Neues Logo, neue T-Shirts, neue Kooperation

St. Pauli NU Segeln Shirt
St. Pauli NU Segeln Shirt

Der April macht was er will – und ich auch. So sehr mir die sportliche Situation des FCSP auch auf den Geist geht, so sehr freue ich mich auch daran, dass es nun Frühling wird und es wieder aufs Wasser geht.
Die Segelabteilung ist gegründet und bei Helga und Björn in guten Händen (Ansegeln ist hier eine Woche früher, als bei mir an der Ostsee 😉 – ich werde mich (aus persönlichen und zeitlichen Gründen) dort nicht weiter engagieren können, bleibe den Kapitänen dort aber weiter freundschaftlich verbunden und natürlich Mitglied 😉 Ich werde mich in Sachen St. Pauli auf mein Blog konzentrieren und versuche dieses Frühjahr ein paar neue Sachen.

Ein St. Pauli Stander als Logo

Ich habe meinen Entwurf, den ich im Vorfeld mir für die Segelabteilung ausgedacht habe, zum Logo dieses Blogs gemacht. Meiner Ansicht nach, verbindet das meine beiden Leidenschaften, den magischen FC und seinen Kiez auf der einen Seite und das Segeln auf der anderen Seite nu auch sichtbar. Zum anderen beseitigt es das Problem, dass ich offiziell den Jolly Roger des Klubs ja nicht verwenden darf.

Kooperation mit der Mopo

Die Hamburger Morgenpost hat mich gefragt, ob sie ausgewählte Artikel meines Blogs übernehmen darf. Ich habe zugestimmt. Diese Woche geht das Projekt „Hamburg Insider“ online, auf das ich schon sehr gespannt bin. Eine separate Betrachtung, wieso und warum, liefere ich nach 🙂 Auch hier brauchte ich ein neues Logo. Das passt also alles,.
Update: Ich habe meinerseits die Kooperation mit der Mopo beendet. Ich habe da tolle Leute getroffen, aber nicht das Gefühl, dass ich und mein Blog sich da weiter entwickeln kann.
Neuer Podcast: Seit November 2018 produziere ich mein Format „Hamburger Blutgrätsche“ für die Mopo. Ich bin hier als Formatentwickler und Host unterwegs. Co-Host ist der HSVer Sievi, den viele von euch aus seinen Wutvideos kennen. Bin gespannt.

Neues St. Pauli Shirt

Ich habe schon Shirts mit meinem Blog-Stander verschenkt und da diese wirklich gut angekommen sind, mir selbst eins gedruckt. Da ich Shirts, die ich mir selbst designe, immer auch meinen Leserinnen zur Verfügung stelle, habe ich eine Seedshirt-Kampagne aufgesetzt, die 10 Tage limitiert läuft. KLICK HIER.

Segelabteilung beim FC St. Pauli gegründet

Der FC St. Pauli hat seit dem 10. Januar 2018 eine Segelabteilung. Am Mittwochabend versammelten sich in der Weinbar des Millerntor-Stadions mehr als 100 Personen zur Gründungsversammlung. Der FC St. Pauli verfügt somit als erster Profi-Fußballclub in Deutschland über eine Segelsparte.
Bei der Versammlung am Millerntor wählten die Anwesenden Helga Numberger zur Vorsitzenden. Helga hatte auch die Idee für die Gründung. Als Stellvertreter wurde Björn Lecsko bestimmt. Zudem wurden die weiteren Posten der Abteilungsleitung in offener Wahl besetzt.

Die neue Abteilung will diverse Segel-Aktivitäten unter der Flagge des FC St. Pauli bündeln: Dazu gehören Freizeitsegeln auf der Alster, Törns auf Flüssen und Binnengewässern, beispielsweise Elbe, Schlei und Plöner See, sowie auch Langfahrten auf Nord- und Ostsee. Außerdem wollen die braun-weißen Segler Kurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene organisieren und das Segeln stärker als Breitensport etablieren.
Die St. Paulianer haben sich das Ziel gesetzt, das teilweise noch recht elitäre und konservative Image des Segelsports zu erneuern und die politischen und sozialen Werte des FC St. Pauli stärker zu etablieren. Dafür sind Aktionen wie eine „Regatta gegen rechts“ auf der Alster (in Anlehnung an den „Lauf gegen rechts“) angedacht oder Sammelaktionen wie beispielsweise „1910 Seemeilen“ für einen bestimmten Zweck. Auch Kooperationen mit Flüchtlingsinitiativen sollen geprüft werden. Außerdem ist das Segeln mit barrierefreien Booten ein wichtiges Ziel.
St. Pauli Flagge auf der Ostsee
Dazu soll es ein Rahmenprogramm geben: Filmabende, langfristig eine Ausstellungen im St. Pauli-Museum, Vorträge von Fachleuten, praktische Übungen wie Knotenkunde, Chartertörns, Aktionen zum Hafengeburtstag, Klönschnack, Partys und vieles mehr.
Um nun all diese Pläne zu realisieren, sind bereits diverse Arbeitsgruppen gegründet und Kooperationen mit anderen Vereinen und Segelschulen angeschoben worden. Die Gründung war lediglich der Auftakt; dabei zeigte sich aber angesichts des großen Interesses bereits das Potenzial, das in einer St. Pauli-Segelabteilung liegt.
Zu erreichen ist die neue Segel-Abteilung in Kürze im Netz unter der Adresse fcstpauli-segeln.de sowie in den sozialen Netzwerken:
facebook.com/fcspsegeln/
twitter.com/fcsp_segeln/
instagram.com/fcsp_segeln/

Der FC St. Pauli setzt Segel

Von den St. Pauli Landungsbrücken aus, haben Generationen von Familien ihre Angehörigen auf große Fahrt verabschiedet; ich kann mich noch an Erzählungen meiner Großmutter erinnern, wie sie mit großen Laken gewunken haben, damit mein Opa ihren letzten Gruß von Zuhause sehen konnte. St. Pauli ist mit dem Hafen, seiner Geschichte, aber auch dem krassen Wandel des Viertels so sehr mit der See verbunden, wie kaum ein anderer Stadtteil. Sein Fußballclub, der FC St. Pauli ebenso.
Da liegt es doch nahe, dass sich im FC St. Pauli auch viele Segler und Segelbegeisterte finden; da wundert es nicht, dass die Idee von Helga Numberger, eine Segelabteilung zu gründen auf fruchtbaren Boden fiel. Nach dem offiziellen Go des Amateurvorstandes Ende 2017 steht fest: „Der FC St. Pauli setzt Segel“ weiterlesen

Spätsommer-Blues

Nun ist der Sommer in Hamburg endgültig vorbei. Von Island strömt ein Tiefdruckgebiet über die Nordsee und hüllt St. Pauli in ein dichtes Netz aus Nieselregen.
Für mich beginnt in diesen Tagen die Saison erst so richtig. Im Sommer konkurriert meine braun-weisse Liebe nämlich regelmäßig mit einer anderen Leidenschaft: dem Segeln. So eine Sommerpause lässt sich mit einem Törn durch die dänische Sydsee zwar besser aushalten, im August, zum Start der Saison der 2. Bundesliga, wird es dann aber schwierig, beides unter einen Hut zu bringen.
Im September ist das Ende der Segelsaison schon schmerzlich nah. Man organisiert schon das Winterlager, schnackt den Hafenmeister wegen Kranterminen an. Dieses Jahr gibt es sogar ein Datum, an dem sich meine Anhängerschaft zum FC St. Pauli mit meiner Segelwirklichkeit kreuzt: das Auswärtsspiel in Kiel am 19.9. – ich werde das in unserem Block verfolgen und dann an Bord übernachten.

Segeln beim FC St. Pauli

Ich heisse aber nicht nur an Spieltagen den Jolly Roger unter der Backbord-Saling, um meine Zugehörigkeit zum FCSP zu dokumentieren. Das gab schon Anlass zu freundlichen, empörten und lustigen Reaktionen.
Nun finden sich im FC St. Pauli so einige Segler_innen und viele, die es werden wollen. Im August formierte sich dann eine Gruppe, die das näher diskutieren wollte: Eine Segelabteilung im FC St. Pauli.
Ich stehe dem sehr offen gegenüber, habe das Thema Segelabteilung auch schon in den letzten Jahren häufiger diskutiert. Einig sind sich wohl alle Beteiligten, dass eine Segelabteilung beim FC St. Pauli mehr sein soll, als ein Haufen von Interessierten, die gerne segeln.

Ich sehe da drei Punkte, die wir bei der Gründung intensiv diskutieren und klären sollten:

  1. Werte und Ziele:
    Was macht denn das Segeln im FC St. Pauli so besonders?
  2. Jugendarbeit:
    Vielleicht der wichtigste Punkt. Wie können wir Jugendarbeit im Segelsport als FCSP unterstützen. Gerade werden in Deutschland massenweise Jugendkutter abgewrackt, weil sich keine Jugendlichen finden. Das ist traurig, da stirbt eine Jugendkultur, die vielen von uns den Weg ins Erwachsenwerden erleichtert hat. – Ein Jugendkutter, der Jolly Rouge heißt, wäre ein tolles Projekt. Oder eine Piraten-Abteilung, die sich bei der nächsten Kieler Woche mit den Segler_innen aus der ganzen Welt misst 🙂
  3. Stadtteil:
    Passt zu 1 und 2. Wir werden die Frage beantworten müssen, wie wir die Menschen im Kiez und aus St. Pauli einbinden können. Vor allem auch, um zu verhindern, dass „St. Pauli Segeln“ keine elitäre Veranstaltung wird.

Die Abteilung ist in Gründung; es existiert für Interessierte eine Facebook-Gruppe: Segeln FCSP