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Schlagwort: Sponsoring

Der Under Armour #meetoo Querschläger …

In Washington spricht man vom so genannten “Trump Lightning”-Effekt, wenn die (meist zurecht entfachte) Wut und Erzürnung über Donald Trump an ihm abzuprallen scheint und stattdessen diejenigen neben ihm trifft. Vom Pilotenbrille tragenden Pressesprecher bis zu FBI-Bossen.

Alumni Event at The Under Armour Headquarters; CEO Kevin Plank – Foto University of Delaware – CC by =

Under Armour, Astra – und welche Marke nimmt Schaden? Der FCSP!

Beim FC St. Pauli ist das ähnlich. Die Fehltritte ihrer Sponsoren schlagen wenig auf die Unholde in den Konzernen durch, sowohl Astra, als auch Under Armour scheren sich vermutlich nur wenig um unsere Aufregung, sei sie noch so medienwirksam (ja, das ist ein kleiner Anflug von Selbstkritik ;). Neben denen, die verhöhnt, markiert oder diskriminiert werden nimmt der FC St. Pauli und seine Integrität enormen Schaden.

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JHV 2016: Das könnte ein heißer Ritt werden

Am kommenden Sonntag lädt der FC St. Pauli zur Jahreshauptversammlung (JHV) ins CCH (Beginn 11:00 Uhr). Dieses Jahr könnte es für das Präsidium um Oke Göttlich ein heißer Tanz werden: neben der sportlichen Misere treibt der neue Ausrüster des Teams die Mitglieder um, es liegt ein Antrag zur Abstimmung vor, den Vertrag mit dem US-Fabrikanten Under Armour sofort zu kündigen.

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Brause-Klub: Lieber Premium Cola

Fritz Kola sponsert den FC St. Pauli. Die starke koffeinhaltige Brause steigt als Kiezkönig-Partner ein und versorgt zur neuen Saison die Stadionbesucher mit Brause und Cola. Ich bin über dieses Sponsoring nicht besonders glücklich, passt das Hipster-Image doch viel zu gut zu dem der Modemarke St. Pauli. Warum können wir nicht Premium Cola als Partner haben? Die kommen aus dem Stadtteil und passen in einem viel wichtigeren Aspekt zu unserem Club: Premium Cola ist strukturell kapitalismuskritisch, hackt mit seinem soldarischen und genossenschaftlichen Businessmodell den Markt.

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Nu auch HH-mittendrin: Blog-Sterben auf St. Pauli

Das Blogsterben auf St. Pauli geht weiter: nu meldet auch HH-mittendrin, das vor allem durch seine alternative und umfassende Berichterstattung zu den #Gefahrengebieten bekannt wurde, seine Schließung an:

Leider haben wir uns dazu entschieden HH-Mittendrin nicht mehr weiter fortzusetzen. Das hat vor allem einen Grund: Wir können den redaktionellen Betrieb nicht länger finanzieren.

Mit der Überschrift “Hello, Goodbye” verabschiedete sich dieses Frühjahr bereits das vom Hamburger Abendblatt vor zwei Jahren gestartete Blog “St. Pauli News” vom digitalen Regelbetrieb: mit dem vorerst letzten Posting erklären die Bloggerinnen, dass die Zukunft ihres Blogs vor allem wegen der schwierigen Vermarktung ungewiss ist – ein Problem, das nicht nur digitale Verlagsprodukte haben. Auch von anderen Blogs im Viertel, wie dem von mir sehr geschätzten Team um das Redakteursprojekt “HH-mittendrin”, hört man, dass die finanzielle Gegenwart nicht rosig aussieht.

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Congstar: Ein Mobilfunkanbieter als Sponsor; da war doch was?! #sozialromantiker

Neben dem klassischen Trikotsponsoring wird der Mobilfunk-Anbieter auch dieses Mal wieder aufmerksamkeitsstark in der Spielstätte rund um und im Millerntor vertreten sein.

Hihi, muss bei der Vorstellung von congstar als Hauptsponsor direkt an die LED-Bande von blau.de denken, die damals der Auslöser der Sozialromantiker-Proteste war.

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"Wir nehmen uns soviel Sterne, wie wir brauchen" – Bohei um das neue FC St. Pauli Trikot

Wenn Leguane nicht nur Teiche bevölkern, sondern auch Titelseiten von Boulevardmedien, dann ist Sommer. Für Fußballvereine beginnt die einzige Phase in der Saison, die man “beschaulich” nennen kann; der Pulverdamof der letzten Saison hat sich verzogen, die Spieler brutzeln in der Urlaubssonne und das Transferkarussell dreht sich noch dösig in der schwülen Junihitze. Nun ist Raum da für die Nebensächlichkeiten der schönsten Nebensache: beispielsweise das neue Trikot 2014/2015.

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3 Mio. Überschuss als Investition in die Seele St. Paulis


3. Mio Euro Überschuss soll der FC St. Pauli laut Mopo erwirtschaftet haben. Geld, das im Wesentlichen aus Mitgliederbeiträgen, Sponsorings, Spielerverkäufen und Business Seat Einnahmen kommen mag. Stefan Orth möchte damit “hanseatisch haushalten” und nicht “rumaasen”, was hamburgisch für Verschwenden steht.

Wenn Präsident Stefan Orth sich im Herbst der Mitgliederversammlung stellt, kann er die Hosenträger spannen. Die MOPO erfuhr: Der Gewinn aus der Saison 2010/2011 beträgt rund drei Millionen Euro – es ist das beste Ergebnis der 101-jährigen Vereinsgeschichte!

Investieren will das Präsidium den Gewinn aus der Bundesligasaison in Infrastruktur (Stadion und Trainingsplatz) und Spieler.
Das ist mir zuwenig.

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Mittwochs-Interview: 11 Fragen von mir an mich selbst

Inspiriert durch die geistreiche Adaption des Meeskeschen Sonntagsinterviews bei Quoteni Rudus, habe ich mir 11 Fragen selbst gestellt, dieselben, die sich Michael Meeske am Sonntag auch gestellt hat.
Asleep On The Job
Arik, dieses Wochenende macht die Bundesliga eine Länderspiel-Pause. Auch für Dich zwei Tage, die Du mal komplett zur Erholung nutzen kannst oder wie verbringst Du die freie Zeit?
Ich schlafe bis mittags, versuche dann einen Kaffee zu trinken und so zu tun, als wäre das gemütlich. Dann muss ich nochmal raus zu Lidl oder Penny und mir Bier kaufen. Ab 18:00 Uhr mach ich die Glotze an.
An Heimspielen bist Du natürlich immer im Stadion, wie oft in der Saison fährst Du zu den Auswärtsspielen des FC St. Pauli?

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"Sportler für Sportler"

DFL Deutsche Fußball Liga GmbH: Einladung zur Pressekonferenz: Vorstellung Bundesliga-Aktionstag “Sportler für Sportler”
Frankfurt (ots) – Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
der 19. Spieltag der Bundesliga-Saison 2008/09 steht unter dem Motto “Sportler für Sportler”. Mit dem Aktionstag unterstützen die 36 Vereine und Kapitalgesellschaften der Bundesliga, unter Einbindung der Deutschen Telekom, die Stiftung Deutsche Sporthilfe. Über den Aktionstag möchten wir Sie informieren und laden Sie herzlich ein zur:
Pressekonferenz am 4. Februar 2009, um 11 Uhr, in den Räumlichkeiten der DFL Guiollettstraße 44-46 60325 Frankfurt

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