Neu auf dem Kiez: AHOI Sankt Pauli Rum #Anzeige

+++ Verlosung +++ 5 Flaschen AHOI Sankt Pauli Rum +++ Infos unten +++

Ahoi Sankt Pauli Rum mit Becher, Foto: AHOI Rum

Rum und St. Pauli, das gehört zusammen.

Der Hafen, die Lichter, die Sehnsucht; all das ist in einem tiefen Schluck Rum zu finden. Nicht nur, wenn die aus Zuckerrohr gewonnene Spirituose nach ihrer Reise über die Weltmeere in Hamburgs Hafen anlandet.

Ein Tor von St. Pauli – ein Schluck aus der Pulle, statt Bierdusche

Ich stehe am Millerntor oft mitten auf der Gegengeraden, wo bei Toren des magischen FC häufig ein silberner Flachmann die Runde macht, gefüllt mit gutem Rum. Mir gefällt das. Es muss nicht immer Bierdusche sein. Ein stilsicherer Gruß an den Torschützen und ein Ritual, das verbindet.

Seit einiger Zeit läuft mir im Viertel immer öfter ein neuer Rum über den Weg: der AHOI Sankt Pauli Rum. Eine Kreation des St. Pauli Gastronoms Christopher Stapel. Er hat den AHOI Rum nach seinem persönlichen Geschmack entwickeln lassen: ausgewogen; stark und mild zugleich.

Trend: Rum ist das neue Gin

Neulich sang der St. Pauli Barde Jochen Distelmeyer vom Gin Tonic ohne Gurke und Strohhalm, machte sich gleichzeitig über den Hype um diesen lustig. Der Trend auf St. Pauli geht weg vom Hipster-Tonikum, so mein Eindruck, führt eher zurück. Rum ist das kommende Getränk, auch weil es zwischen Hansens Verschnitt und 15 Jahre alten Perlen aus der Südsee so große Unterschiede und Geschmacksrichtungen gibt.

Ahoi Rum im Schaufenster. Foto: AHOI Rum

Der AHOI SANKT PAULI RUM wird an vielen Orten auf dem Kiez schon verkauft, unter anderem bei:

  • baretta in der Susannenstraße
  • im St. Pauli Museum
  • in Stanis REWE Markt
  • … und vielen weiteren Verkaufsstellen (Karte)

Ich habe mir schon eine Flasche an Bord gestellt, für die klammen aber glücklichen Momente, wenn die Leinen fest und die Arme schwer sind. Aus den Emaillebechern, die wir Segler „Muck“ nennen, schmeckt der Rum nochmal so gut. Und bei dem einen oder anderen Tor des FCSP wird das Zuckerrohr-Destillat sicher auch rum-gereicht.

Verlosung: Wann und wo trinkt ihr gerne Rum?

Mir sind vom Vertrieb des Rums fünf Flaschen AHOI Sankt Pauli RUM zur Verfügung gestellt worden. Hinterlasst mir einen Kommentar auf Facebook, hier im Blog oder hört rein, in meine neue Folge des 19:10 Podcasts – auf all diesen Kanälen verlose ich die Bügel-Flaschen. Die Gewinner_innen werden hier später bekannt gegeben.

Trinkempfehlung: AHOI Rum in einem angewärmten Glas
oder Emaille Becher ca. 4 Minuten atmen lassen und dann
pur in kleinen Schlucken genießen.

Update: Die Gewinner sind inzwischen gezogen und benachrichtigt. Danke fürs Mitmachen!

#sponsored
Offenlegung: Dies ist ein Blogbeitrag, der durch die PR-Agentur des Rum-Herstellers bezuschusst ist. Sponsored Posts bei SPNU sind mit dem Tag „Sponsor“ markiert und mit dem Hashtag #Anzeige publiziert.

#admin
Es gelten unsere Teilnahmebedingungen für Verlosungen

St. Pauli Hoodie – nu verdient auch der FC St. Pauli

Der Klassiker in schwarz: Totenkopf-Hoodie von St. Pauli

Der FC St. Pauli hat seinen Jolly Roger zurück gekauft. Seit 2016 vermarktet der Verein sein Merchandise wieder selbst. Deswegen kaufe ich meine Shirts und Hoodies mit dem Jolly Roger drauf auch wieder vom FC St. Pauli Shop.

Ich glaube ich kauf mir für die anbrechende Rückrunde mal wieder den Klassiker: St. Pauli Hoodie mit Jolly Roger auf der Brust.

St. Pauli Hoodie, Screenshot amazon: http://s.spnu.de/2imm2dM

 

Fotos: Upsolut

G20 – Polizei muss eingestehen: „Keine Beweise für einen Hinterhalt“

G20 in Hamburg (3) – July, 2017; Photo credit: Konrad Lembcke via Visualhunt / CC BY-ND

Peu-à-peu kommt zutage, was viele Bewohner_innen Hamburgs und St. Paulis schon lange ahnten und wussten: Es gibt keine Beweise der Polizei, dass es auf dem Schulterblatt einen Hinterhalt gegeben hat. Das musste die Polizei Hamburg nach einer Anfrage der Partei DIE LINKE un einräumen.

G20: Hinterhalt nur Schutzbehauptung?

„Das ganze Lügenhaus fällt langsam zusammen.“ twittert mein Freund O. heute und verlinkt den Spiegel Online Artikel dazu, in dem es heißt:

Auf die Frage, wie viele dieser Gegenstände als Beweismittel gesichert wurden, teilte die Behörde nun mit: „nach derzeitigem Kenntnisstand keine“.

Eisenstangen, Paletten und große Steine, mit denen die Spezialkräfte aus einem umkämpften Haus am Schulterblatt 1 beworfen worden sein sollen, habe man ebenfalls nicht gefunden. Hinweise auf „selbstgemachte Eisenspeere“, mit denen sich Gewalttäter angeblich bewaffnet hatten, seien nicht bestätigt worden.

Neues zum „Hinterhalt in der Schanze“: Polizei räumt ein, dass sie keine Beweise findet.

Christiane Schneider, aus der Fraktion „Die Linke“ in der Bürgerschaft, merkt dazu an: „Im Innenausschuss hatte sie folgende (angebliche) „Quelleninformation“ verdeckt eingesetzter Kräfte zur Begründung ihres Rückzugs aus dem Viertel vorgetragen: „Circa 1.500 zu allem bereite Personen beherrschen das Schanzenviertel. Das Schanzenviertel ist als Festung ausgebaut und man erwartet schon die Polizei. Auf dem Gerüst Schulterblatt 1 und den Dächern entlang des Schulterblatt sollen Molotowcocktails, Eisenstangen und Zwillen bereitgelegt sein, ebenso sollen Feuerlöscher und Gehwegplatten bereitgelegt sein. Zwillen seien auch an andere Personen im Viertel verteilt worden. Verletzungen … bis hin zum Tod würden von der Störerklientel billigend in Kauf genommen.“ (S. 43 des Wortprotokolls. Außerdem hieß es, es würden Stahlseile gespannt, um das Einrücken von Polizei zu verhindern. Für all das hat sie keine Beweise, wie sie auf eine Anfrage von uns zugeben musste.“

#G20 Neues zum "Hinterhalt in der Schanze": Polizei räumt ein, dass sie keine Beweise findet. Im Innenausschuss hatte…

Posted by Christiane Schneider on Freitag, 6. Oktober 2017

O. schreibt bei Facebook mir dann noch aus dem Herzen: „Das ist ein Skandal, der endlich Konsequenzen haben muss. Und das nicht in der Flora, sondern im Rathaus. Und der größte steht noch aus: denn das wird die Bekanntgabe der realen Gesamt-Kosten für die Stadt.“

Olaf, TRITT ENDLICH ZURÜCK! Und nimm Dudde und den Bubi gleich mit.

Bundestagswahl 2017 – so wählte St. Pauli

Die Bundestagswahl 2017 ist jetzt schon historisch zu nennen. Die Faschisten der AfD sind mit über zehn Prozent in den neuen Bundestag eingezogen. In Hamburg allgemein und auf St. Pauli im Besonderen schneidet die AfD schlecht ab – auch die SPD von Olaf Scholz bezieht prozentuale Prügel, wohl auch von denen, die beim „Fest der Demokratie“ selbige von der G20-Polizei einstecken mussten.

St. Paulis Wahlergebnisse im Einzelnen

  • Wahlbeteiligung: 77,3%
  • Wahlgewinner: DIE LINKE, mit 33,8% der Zweitstimmen
StadtteilWahlbeteiligungSPDCDUGRÜNEDIE LINKEFDPAfDÜbrige
St. Pauli77,3%15,9%10,4%21,8%33,8%4,6%4,5%9,0%

 

Am Hafenrand, da wo St. Pauli noch am wildesten ist, ergab sich folgendes Bild:

Wahllokal 11202
 Bernhard-Nocht-Straße 78, 20359 Hamburg
Zweitstimmen (Parteien)
1Grüne21,1%107 Stimmen
2Linke19,7%100 Stimmen
3CDU19,5%99 Stimmen
4SPD19,5%99 Stimmen
5FDP9,1%46 Stimmen
6AfD5,7%29 Stimmen
7Die Partei3,3%17 Stimmen
8DiB1%5 Stimmen
9BGE0,6%3 Stimmen
10Tierschutzpartei0,4%2 Stimmen
11ÖDP0,2%1 Stimmen
Erststimmen (Kandidaten)
1Johannes Kahrs (SPD)28%142
2Christoph Bernhard de Vries (CDU)21,1%107
3Martin Dolzer (Linke)19,3%98
4Meryem Dagmar Çelikkol (Grüne)17,3%88
5Nicole Jordan (AfD)5,1%26
6Michael Kruse (FDP)5,1%26
7Samantha Edsen (Die Partei)3,5%18
8Henner Kühne (Freie Wähler)0,4%2
9Martin Krause (ÖDP)0,2%1

Quelle: Statistisches Bundesamt, Hamburg, vorläufiges Wahlergebnis.

Jochen Distelmeyer – Gin Tonic ohne Strohhalm, zur Not ein Bier – aber kein Astra

Der ehemalige Frontmann der Hamburger Schule Band „Blumfeld“ hat gestern im Rahmen der Konzertreihe für „Daheimgebliebene“ – dem Sommer in Altona – ein feines Konzert gegeben.

Dieser Mann hat schon vieles gesehen, sogar sowas, wie Weltruhm aus der Ferne. Ich habe ihn damals immer eine Spur zu arrogant wahr genommen, das hat sich wohl in den Jahren, in denen wir getrennt von einander gealtert sind, verwachsen. „Jochen Distelmeyer – Gin Tonic ohne Strohhalm, zur Not ein Bier – aber kein Astra“ weiterlesen

Ganz Hamburg … liebt Love Newkirk

Mit Soul durch den Hamburger Hafen

All you need is Love – Werbung am Dock 1 im Hamburger Hafen

Love Newkirk, so hat es einmal ein lieber Freund ausgedrückt, ist ein „Weltstar von nebenan“. Wer die brilliant ausgebildete Soulsängerin einmal in Aktion erlebt hat, wie seinerzeit beim Festival „Fussball und Liebe“ oder letzte Saison beim „Kessel braun-weisses“, der vergisst diese Begegnung nicht so schnell.

Love’s Secret: Soul-Hafenrundfahrt mit Barkassen Meyer

„Ganz Hamburg … liebt Love Newkirk“ weiterlesen

„Lieber Frank-Walter Steinmeier“ #OSZEHAM16

Nachdem Außenminister Frank-Walter Steinmeier im Vorfeld der am 8.12. beginnenden OSZE-Konsultationen die Hamburger Bürger_innen in einer handgeschriebenen Anzeige um Verständnis gebeten hatte, dass ihr Wohnraum durch massenhaft aufgezogene Polizei in Kampfmontur und Panzerung kaum noch betretbar ist, folgt nun die – ebenfalls handschriftliche – Antwort der „Interventionistischen Linken“.

Lieber Frank-Walter Steinmeier #OSZEHH16

In wenigen Tagen kommst Du mit Deinen Außenminister-Homies der „Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit“ (OSZE) in Hamburg zusammen.

Auch wir finden Frieden super und arbeiten gerne mit anderen Menschen zusammen. Aber wie viele andere Hamburger_innen fragen wir uns, wie ihr auf die Idee kommt, dass genau ihr für diesen Frieden steht. Ihr hofiert und unterstützt den Diktator und IS-Unterstützer Erdogan, der mit aus Deutschland gelieferten Waffen einen blutigen Bürgerkrieg gegen die eigene Bevölkerung im Südosten der Türkei führt.

Ihr beratet darüber, wie sich „Schleuserbanden bekämpfen“ lassen, anstatt das einzig Richtige zu tun und mit sofortiger Wirkung das Massensterben im Mittelmeer zu beenden: Mit Fähren für Geflüchtete!

Ihr propagiert das brutale Spardiktat in Griechenland. Ihr repräsentiert die organisierte Traurigkeit einer kapitalistischen Verwertungslogik, den alle Menschen in Europe unterworfen sind.

Ihr seid die Eliten, die Krisenverwalter, die Neoliberalen und die Vergangenheit.

Gegen all das stellen wir uns in Hamburg!

Wir bitten dich daher nicht herzlich um Verständnis für etwaige Proteste – ist uns egal. Wir stehen ein für eine solidarische Gesellschaft mit Wohnraum für Alle, mit einem Recht auf Bewegungsfreiheit. Für die zukünftige Gesellschaft, min der niemand mehr für einen Hungerlohn ausgebeutet word oder vor den Toren der Festung Europa ertrinken muss.

Für euch gibt es daher beim OSZE-Gipfel und im Juli 2017 beim G20-Gipfel keine sprichwörtliche hanseatische Gastfreundschaft.

Wir sehen uns auf der Straße.

Mit kämpferischen Grüßen
Deine
Interventionistische Linke

Interventionistische Linke Brief an Steinmeier OSZE Hamburg

St. Paulis Susis Showbar Loge am Millerntor – und der Unterschied zwischen Sexismus und Sexyness

Ritsch zeigt sich kompromissbereit: „Wir haben zur Kenntnis genommen, dass einige Fans Frauen gegenüber nicht so freundlich eingestellt sind. Deshalb haben wir beschlossen, gegen Kaiserslautern genauso fußballbegeisterte Boys wie Mädchen einzuladen. Sie sollen unsere Freude über ein erzieltes Tor durch ihre Tanzdarbietungen an der Stange zum Ausdruck bringen.“

Tita von Teese vs Susis Showbar
Tita von Teese vs Susis Showbar

… schreibt die Mopo – und lässt das Zitat unwidersprochen, dass sich „nur“ wenige Fans des FC St. Pauli an der „Trockenfickerei“ an den Stangen in der Loge stören.

Der Konflikt liegt hier ganz woanders: Das was für mich und sicher auch andere St. Paulianerinnen unerträglich ist, sind die Macht und Machismen, die in Logen hinter getönten Scheiben nicht nur die Mädels zu Lustobjekten machen, sondern das ganze Millerntor zur Sexfolklore gleich mit. Gerade gestern habe ich ein kurzes aber wichtiges Gespräch darüber geführt, was denn der Unterschied zwischen Tita von Teese (Foto) und einem Tabledance auf der Reeperbahn ist.

Subjekt=sexy

Es ist schlicht die Kunst, Frauen als Subjekte zu erhalten, die in einer Rolle ihre Würde wahren können. Ob das gelingt, hängt elementar mit dem Umfeld (Loge) und den Betrachtenden (Männer, die Logen besuchen/sich leisten) zusammen. „St. Paulis Susis Showbar Loge am Millerntor – und der Unterschied zwischen Sexismus und Sexyness“ weiterlesen

Nu auch HH-mittendrin: Blog-Sterben auf St. Pauli

Das Blogsterben auf St. Pauli geht weiter: nu meldet auch HH-mittendrin, das vor allem durch seine alternative und umfassende Berichterstattung zu den #Gefahrengebieten bekannt wurde, seine Schließung an:

Leider haben wir uns dazu entschieden HH-Mittendrin nicht mehr weiter fortzusetzen. Das hat vor allem einen Grund: Wir können den redaktionellen Betrieb nicht länger finanzieren.

Mit der Überschrift „Hello, Goodbye“ verabschiedete sich dieses Frühjahr bereits das vom Hamburger Abendblatt vor zwei Jahren gestartete Blog „St. Pauli News“ vom digitalen Regelbetrieb: mit dem vorerst letzten Posting erklären die Bloggerinnen, dass die Zukunft ihres Blogs vor allem wegen der schwierigen Vermarktung ungewiss ist – ein Problem, das nicht nur digitale Verlagsprodukte haben. Auch von anderen Blogs im Viertel, wie dem von mir sehr geschätzten Team um das Redakteursprojekt „HH-mittendrin“, hört man, dass die finanzielle Gegenwart nicht rosig aussieht. „Nu auch HH-mittendrin: Blog-Sterben auf St. Pauli“ weiterlesen

EWALDbienenhonig :)

Einen Wald gibt es am Millerntor schon lange nicht mehr. Eigentlich weiss auch keiner so genau, ob es am Heiligengeistfeld überhaupt je einen Wald und damit Waldbienen gegeben hat und trotzdem gibt es bald Waldbienenhonig vom FC St. Pauli zu genießen: EWALDbienenhonig – ein Ergebis ausdauernder Bestäubungsarbeit, die zwei Bienenvölker letzte Woche auf einem Balkon an der Südtribüne aufgenommen haben. „EWALDbienenhonig :)“ weiterlesen

Visit St. Pauli

Willkommen auf St. Pauli

Dieses Magazin beschäftigt sich mit dem magischen FC St. Pauli, seinem Kampf um den richtigen Bundesliga-Fußball im Falschen, und dem Stadtteil St. Pauli, direkt an den Toren Hamburgs an der Elbe gelegen.

Reeperbahn, ich komm an

Pyjama Hotel St. PauliWir lieben die Reeperbahn, den Hafen mit Hafenstraße, Pudel und Fischmarkt.

Die Meile zwischen Schanze und Kiez, mit Weinbar, tollen Hotels und Restaurants. Wir lieben die Menschen, die ihren Stadtteil beleben, bewirtschaften und bevölkern. Die sich gegen Gentrifizierung wehren und ihn jeden Tag gestalten.

 

„Visit St. Pauli“ weiterlesen

St. Pauli Champs (Video)

Mir fiel gerade wieder eine VHS-Kassette in die Hände, die mir einiges Wert ist. Ich habe 15 Jahre suchen müssen bis ich Ende der 90er in ihren Besitz gelangte. Und das kam so:

Alle alten Männer meines Jahrgangs, die westlich von St. Pauli aufgewachsen sind, haben sie erlebt, die Jugendgangs aus St. Pauli, die gerne mit der S-Bahn nach Othmarschen und Co. fuhren, um die Parties der Popper aufzumischen. Waren selbst keine Kinder von Traurigkeit, am WE hingen wir ja selber auf dem Kiez ab. Das waren aber immer gleich 30, manchmal 100 Jungs auf einmal, die da in Bomberjacken vor dem Tore lauerten. Das machte schon Angst. Faszinierte aber auch gleichzeitig. „St. Pauli Champs (Video)“ weiterlesen

#Gefahrengebiet Zum 2-jährigen Jubiläum: Staatsanwaltschaft stellt Verfahren zu umstrittenem „Davidwachen-Angriff“ ein

Vor fast genau zwei Jahren etablierte die Polizeiführung Hamburgs ein riesiges, verfassungbrechendes Gefahrengebiet in Hamburg, das Tausende Hamburger betraf und unter Generalverdacht stellte. Auslöser für diese Maßnahme war ein Angriff auf die Davidwache, bei dem bis heute unklar ist, ob er überhaupt stattgefunden hat. Klar ist, dass die Staatsanwaltschaft Hamburg „im In- und Ausland“ (sic!) keine Betroffenen oder Verdächtige ermitteln konnte. Vielleicht auch deswegen, weil es niemanden zu ermitteln gab, wie der Abgeordnete der Piraten in HH-Mitte, Andreas Gerhold vermutet:

#2812 -Ermittlungen eingestellt.

Die Ermittlungen zu dem, von Beamten des PK 15 offensichtlich frei erfundenen Angriffs auf die Davidwache am 28.12.2013, wurden von der Staatsanwaltschaft eingestellt.

Mit dieser taktischen Lüge hatte die Polizei den Ausnahmezustand (sog. „Gefahrengebiete“), der über weite Teile Hamburgs durch die Polizei verhängt wurde, begründet. Statt eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses und eines Rücktritts von Innensenator Neumann, veranstaltete dieser eine Sondersitzungs-Show und belohnte die Lügner mit 2 Millionen EURO Sonderzuwendungen.

(Und wenn mich jemand anzeigen möchte, weil ich die Beamten Lügner nenne, nur zu. Dann gibt’s wenigstens Akteneinsicht!)

https://www.facebook.com/andreas.gerhold.1/posts/10201060231665673

Uwe Knuth: Der St. Pauli Maler und „Bänker vom Kiez“ wird 80

Es ist ein sonniger Spätsommertag, als ich von der Reeperbahn nach Bahrenfeld radle. Ich bin verabredet mit Uwe Knuth dem Maler, der auch Bänker war. Als einer der Vertrauten von Kiez-König Willi Bartels hat er die Finanzierung seines Immobilien-Imperiums organisiert. Das Hotel Hafen Hamburg unter anderem, in dessen oberen Glaserkern er sehr gerne malt. Mit traumhaftem Blick auf die St. Pauli Landungsbrücken und seinen Hafen.

80 Jahre – davon am längsten Maler

DSC_1103

Uwe Knuth wird diesen Monat 80 Jahre alt, weswegen die Fabrik der Künste eine Ausstellung seiner Bilder zeigt. Vernissage ist heute Abend.

In seinem gemütlichen Atelier stehen und hängen überall Bilder. „Ich muss noch die raussuchen, die in die Ausstellung sollen“, so entschuldigt er das Durcheinander. Wir trinken Wasser und plaudern über sein Leben und seine Malerei.

Eigentlich malt er schon länger Bilder, als er arbeitet.

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Bürgerschaftswahl 2015: St. Pauli straft SPD und Olaf Scholz ab – Minus 12,3%

Hamburg hat gewählt. Die AfD ist das erste Mal in ein westdeutsches Parlament eingezogen und die SPD hat ihre absolute Mehrheit verloren.

Auf St. Pauli sind zwei Ergebnisse auffällig:

  • Die SPD (25,1%) verliert über 10% der Stimmen und kassiert damit offenbar die Quittung für eine desolate Flüchtlingspolitik und die Gefahrengebiete 2014. -12.3 %
  • DIE LINKE (+7,8%) und die GRÜNEN (+ 9,4%) profitieren am meisten
  • DIE PARTEI (3,3%) liegt deutlich vor der CDU (2,8%), was schon bei St. Pauli Blog des Hamburger Abendblattes belustigt zur Kenntnis genommen wurde.

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Rindermarkthalle St. Pauli – Kein Mut zum Kontrollverlust

Die meisten Bewohner St. Paulis sind, wie die Bewohner der angrenzenden Stadtteile Altona, Ottensen, Sternschanze und Neustadt, selbst Gentrifizierer: wir haben selbst zur Aufwertung unserer Viertel beigetragen, als wir in Ende der 80er, Mitte der 90er Jahre hierherzogen – haben auch verdrängt. Das macht den Blick auf Verdichtung und den Erhalt von Vielfalt so ambivalent. Heute war ich auf einer Baustelle zu Besuch, die ausgesprochen zwiespältige Signale aussendet: Die Rindermarkthalle St. Pauli. „Rindermarkthalle St. Pauli – Kein Mut zum Kontrollverlust“ weiterlesen

Baretta St. Pauli T-Shirt: Millerntor – jetzt auch in braun!

Eines meiner Lieblings-Shirts aus Hamburg Sankt Pauli:Millerntor“ vom Label Baretta – jetzt auch in braun.

WM T-Shirt Brasilien St. Pauli Millerntor, baretta

Baretta: Modelabel born in St. Pauli

In England produziert, erfüllt das auf St. Pauli geborene Label „Baretta“, sogar meinen Ansprüchen an Menschen-schonende Herstellung: Das „Millerntor“-T-Shirt gibt es im Laden in der Susannenstrasse oder HIER ONLINE

  • Farbe: brown | 100% Baumwolle | Regular Fit
  • Made in England
  • Wo sonst auf der Welt (ausser in Rio!) wird brasilianischer Ballzauber kultiviert wie bei St Pauli am Millerntor? Nirgends!

 

MOLOTOW MUSS BLEIBEN

MOLOTOW eröffnet 1990
gekündigt zum 30.06.2014
MOLOTOW MUSS BLEIBEN

Das Molotow St Pauli MUSS bLEIBEn

Das Molotow auf der Reeperbahn gehört zu meiner Sankt-Paulianer-Werdung dazu, wie das Millerntor, der Dixi im Funky Fuß, das Bendula, Onkel Otto, das Mary Lou’s, Schmidts‘ Theater, das schwitzen im Soul Kitchen, die Webcam in der Washington Bar, Helga und Heino im Komet, das Edeka mit seiner tollen Türsteherin oder das Top 10 des Kalle Schwennsen. Ein Klub darf untergehen, wenn er dem Kiez nichts mehr zu bieten hat. Ok. Aber von Bayrischen Spekulanten vertreiben lassen? NIX DA!

Wir sind …

Wenn es eng wird, wenn es schön wird, oder wenn es brenzlig wird, singt das Millerntor oft Wir sind ooooh Sankt Pauli. Als Mut machendes Mantra, mit Melodie statt Uffta, mit druckvollem Gefühl statt gefühlslosem Druck. Heute erreichte mich via Fanladen Sankt Pauli ein Aufruf der Unterstützer_innen der Gruppe Lampedusa, den ich sofort unterzeichnet habe. Er beginnt mit „Wir sind …“:

Kein Mensch ist illegal

Wir sind mehr. „Wir sind …“ weiterlesen

KIEZHELDEN

KIEZHELDEN prangt solange auf den neuen Jerseys der Boys in Brown, bis ein neuer Trikotsponsor gefunden ist. Aber was ist das?, KIEZHELDEN?

"Kiezhelden"-Schriftzug auf Trikot des FC St. Pauli. (Foto-Ausschnitt: Facebook)
„Kiezhelden“-Schriftzug auf Trikot des FC St. Pauli.
(Foto-Ausschnitt: Facebook)

Kurz: KIEZHELDEN versucht, vereinseitig, alle Koops, Unterstützungen und Hilfestellungen zu bündeln.
Lang: Präsentation von Bernd Georg Spies von KIEZHELDEN auf Slideshare.
Die Präsentation ist inzwischen entfernt. Update von Vereinsseite wird Ende Juli erwartet …

Libyen-Flüchtlinge in Hamburg: Nothilfe der St. Pauli Kirche – Spenden Konto

St. Pauli Kirche

Es ist einigermaßen ekelig, wie sich der Hamburger Senat und seine Behörden vor der Verantwortung drücken, die 300 in Hamburg gestrandete Flüchtlinge und ihre Not ihr eigentlich auferlegen. Nachdem die geplanten Maßnahmen des Senates, eine Unterbringung in einer Turnhalle bspw., von der Diakonie der Kirchen in HH als „humanitäre Unterbringung als Abschiebefalle“ gedeutet und abgegelehnt wurde, haben 50 der Flüchtlinge vor dem libyschen Bürgerkrieg, die über Italien nach Hamburg kamen, in der St. Pauli Kirche vorerst Unterschlupf gefunden.

Seit Sonntag gewährt die Kirchengemeinde St. Pauli den Flüchtlingen unbefristete Unterkunft. In der Nacht zum Montag schliefen bereits über 50 der Obdachlosen im Innenbereich der Kirche. Die Stühle wurden beiseite geräumt, Matratzen und Bettdecken verteilt. Außerdem werde am Dienstag auf dem Kirchengelände mit Unterstützung der Nordkirche und der Johanniter ein Zeltlager und Sanitäranlagen errichtet. „Es handelt sich um humanitäre Hilfe, kein Kirchenasyl“, erklärt Pastor Sieghard Wilm, „die Flüchtlinge sind Gejagte. Sie sollen hier zur Ruhe kommen können.“ (taz.de)

Einen Ort zum Verschnaufen, bevor der unvermeidliche Wahnsinn beginnt, mit dem der Hamburger Senat dann gegen seine eigenen Bürger und diese Menschen um deren rechtlichen Status und ihre Abschiebung kämpft.

Für alle, die die „Notkasse“ der Gemeinde auf St. Pauli unterstützen möchten, poste ich nachstehend ihre Kontonummer für Spenden:

Spendenkonto
ST. PAULI KIRCHE

Hamburger Sparkasse
Konto: 1206 123 331
BLZ: 200 505 50

Damit die Kirche auf dem Kiez bleibt, sind wir auf Spenden angewiesen.
Sie können ihre Spende einem bestimmten Bereich zuweisen: Jugendhaus, Kindertagesheim, Senioren, Kirchenmusik oder Gottesdienst. Wir verwenden ihre Spende ausschließlich im angegebenen Sinne.
Wenn Sie mehr über unsere Arbeit wissen möchten, sprechen Sie uns gerne an. Einmal im Jahr schicken wir unseren Gemeindebrief an alle. Anruf oder Email genügt und sie bekommen den Gemeindebrief vier Mal im Jahr frei Haus geschickt.?

Ab dem Betrag von 50 € stellen wir Ihnen eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt aus. Bei kleineren Spenden reicht der Kontoauszug ihrer Bank.
Sie erhalten Ihre Spendenbescheinigung in der Regel im Februar des Folgejahres. Bitte geben sie bei der Überweisung Ihre Anschrift an, damit wir Ihnen danken können.

?Ihre St. Pauli Pastoren? Martin Paulekun und Sieghard Wilm

Crowdfunding St. Pauli für „ESSO-Häuser Der Film“ – Filmemacher_innen suchen St. Paulianer zum Film finanzieren

esso tag st. pauli
L: Hamburg St. Pauli
(cc) stpauli.nu

Die Fimemacher_innen rund um den sehenswerten Kurzfilm „Empire St. Pauli“ planen einen neuen Dokumentarfilm über St. Pauli. Wieder soll die rasende Veränderung und Vertreibung alteingesessener St. Paulianer_innen Thema sein.

Worum es geht: Die ESSO-Häuser „Crowdfunding St. Pauli für „ESSO-Häuser Der Film“ – Filmemacher_innen suchen St. Paulianer zum Film finanzieren“ weiterlesen

Mothers Finest: Kaffee und Bagel auf St. Pauli

kaffee at Mother's Fine Coffee

„Mothers Fine Coffee“ heisst der Kaffee und Bagel-Laden in der Davidstraße auf St. Pauli, den ich immer gemocht, aber irgendwie mir aus Versehen abgewöhnt habe. Nun bin ich öfter wieder in der Gegend und stattete ihm heute Vormittag einen Besuch ab.

„Wie lange gibt es euch denn nu schon?“
„10 oder 12 Jahre“.

Ich bestellte einen Bagel „Santa Fe“ mit Pute und Chilisauce und einen doppelten Expresso mit einem Schluck Milch. 5,50 EUR sind da nicht wenig, aber das geht ja locker als ganze Mahlzeit durch. Außerdem ist das Klientel dort angenehm „Gentrifizierung 1.0“, also schon ein wenig hip, aber ohne diesen eingebauten Neureichen-Touch, wenn ihr wisst, was ich meine.

Absolut empfehlenswert, also meine Empfehlung an St. Pauli Besucher_innen und mich selbst, nicht wieder fast 10 Jahre verstreichen zu lassen bis zum nächsten Caffee in der Davidstraße.

MILLERNTOR – Das Fotobuch

Susanne Katzenberg kann man getrost als eine der Haus- und Hof-Fotografinnen des FC St. Pauli bezeichnen. Ich mag ihre Fotos sehr. Vor allem beim Abschied und Abriss meiner geliebten Haupt blieben ihre Bilder tief im Herzen stecken. Das hat sie nun für die Gegengerade – Hells Bells habe sie selig – auch getan, das Einfangen von Seele, von Patina und getrockneter Leidenschaft. So, wie das nur jemand fotografieren kann, der es fühlt. „MILLERNTOR – Das Fotobuch“ weiterlesen

St. Pauli fordert: „FUCK U“ als Sieger des Blue Port Gewinnspiel auf den Facebook Titel des Hamburg Stadtportals

FUCK U – Blue Port Fotowettbewerb Sieger-Foto
(cc) indymedia.org

Social Media ist ein zweischneidiges Schwert, so richtig abgehen tut das nämlich nur mit „Partizipation“, also dem Mitmachen von interessierten Nutzern. Das kann schon mal anders laufen, als sich das der Betreiber von Gewinnspielen, Votings und Einsendespielen so gedacht hat. Und bei Hamburg.de, das zu den Cruise Days und dem Blue Port Festival in Hamburg von vergangener Woche ein Foto-Gewinnspiel veranstaltete, ist es anders gelaufen, als vom Betreiber geplant.

„FUCK U“ prangte in blauen Neonfarben über der Fußgängerbrücke an der Hafenstrasse, ein passender Protest gegen die „Marke Hamburg“ und die Eventisierung der Stadt (Harley Days, Hafengeburtstag, you name it …) – und Fotos dieses Protestes haben mit Abstand* den Wettbewerb gewonnen – nur hamburg.de will nun nicht Einlösen, was es versprochen hatte, nämlich, dass das Siegerbild eine Signatur des Blue Port Künstlers bekommt UND eine Woche lang das Titelbild der Hamburg-Repräsentanz auf Facebook wird. Das ist feige und dumm: Denn die erste Regel in Social Media heisst – HALTE DICH AN DEINE EIGENEN REGELN!

Auf St. Pauli wehren sich AnwohnerInnen gegen die zunehmende Vermarktung und den Mietenwahnsinn! Und das kreativ. Was für die Mopo lediglich „Pöbel-Protest“ darstellt, hat in den letzten Tagen für reichlich Wirbel gesorgt. Richtig so! Den schlechten Verlierer miemt nun hamburg.de – ein zweiter „Sieger der Herzen“? Albern! Wir meinen: Versprochen, ist versprochen! „Fuck U!“ ab auf`s FB-Titelbild! – via Recht auf Stadt.

*
Indymedia: Von (geschätzten) hunderten eingesendeten Fotos, wurden mit deutlichem Vorsprung Abzüge der „FUCK U!“-Installation gewählt, die nach Ende des Wettbewerbs (Heute um 17:00) die ersten fünf Plätze des Wettbewerbs belegten und insgesamt (geschätzt) an die 10.000 Stimmen bekommen konnten. ( http://www.hamburg.de/. Im Vergleich dazu hatten die übrigen Fotos bis zu 50 Stimmen.

Interview (Video) mit Marcel Eger – auf dem stillen Örtchen

Viva Con Agua Aufkleber Amphore
Viva Con Agua Aufkleber Amphore

Marcel Eger ist zurück auf Sankt Pauli. Allerdings nicht mit geschnürten Fußballschuhen, sondern als Wirt. Ja, echt – gestern fand eine kleine Party an der St. Pauli Hafenstraße statt, bei der Marcel Eger mit seinen Kompagnons Benny Adrion (Viva Con Agua) und zwei weiteren Gesellschaftern die Übernahme des altehrwürdigen Lokals „Amphore“ feierten.

Wir kamen ins Gespräch und führten spontan ein Interview,
über den englischen Fußball,
Egis Traum von der amerikanischen Meisterschaft
St. Paulianern in den USA,
das Leben als Wirt,
Hamburg und die Welt … und zwar an einem etwas kuriosen Örtchen …

ESSO-Häuser: Keine Investoren-Veranstaltung am Millerntor!

Esso Häuser

Was haben ACTA und die Bayrische Hausbau und Corny Littmann gemeinsam? Sie scheuen den öffentlichen Diskurs, möchten lieber alles schön kontrolliert im Hinterzimmerchen ausklüngeln und dann die interessierte und tlw. involvierte und betroffene Öffentlichkeit vor vollendete Tatsachen stellen. Das ist sooo 90er und erregt schon in seiner arroganten Abschottung Widerspruch. Wenn sich dann die Gentrifizierer von Sankt Pauli am Millerntor treffen wollen, gibt es verständlicherweise Widerstand:

grillfest esso haeuser

Anfang Februar ließ die Bayerische Hausbau die Verhandlungen um die Zukunft der Esso Häuser auf der Reeperbahn platzen und verkündete gegen den Willen der AnwohnerInnen den Abriss und Neubau der Häuser in Angriff zu nehmen. Kritik an dieser Entscheidung gab es nicht nur von der Initiative Esso-Häuser, sondern auch von Seiten der Lokalpolitik. Nun tischt der Investor den nächsten Skandal auf und lädt die BewohnerInnen zum Austausch ins Millerntorstadion. Doch AnwältInnen und PolitikerInnen sollen draußen bleiben! – lese ich bei „Mietenwahnsinn stoppen.