St. Pauli

In diesem Artikel geht es um den Kiez, unser Viertel.


Für die Fußballmannschaft FC St. Pauli, siehe FC St. Pauli.


St. Pauli (Sankt Pauli; deutsch:[?za?kt ?pa?li] ist ein Viertel der Stadt Hamburg und gehört zum zentral gelegenen Stadtteil Hamburg-Mitte. Die nahe gelegenen Landungsbrücken am rechten Elbufer sind ein nördlicher Teil des Hamburger Hafens. St. Pauli enthält ein weltberühmtes Rotlichtviertel rund um die legendäre Reeperbahn. Im Jahr 2016 hatte das Gebiet 22.595 Einwohner.

Historie

Zu Beginn des 17. Jahrhunderts entwickelte es sich zu einem Vorort namens „Hamburger Berg“ vor den Toren der nahegelegenen Stadt Hamburg und in der Nähe der Stadt Altona. Der Name kommt von einem Hügel in diesem Gebiet, der 1620 von Hamburg aus Verteidigungsgründen (freies Schussfeld für die Artillerie) geplant wurde. Daher war dort zunächst eine Ansiedlung erlaubt, aber bald wurden Unternehmen, die in Hamburg und Altona weder begehrt waren, z.B. wegen ihres Geruchs oder Lärms, auf den Hamburger Berg versetzt. Auch die Seilmacher (oder „Reeper“) kamen hierher, weil es in der Stadt schwer war, genügend Platz für ihre Arbeit zu finden.

Der Name der berühmtesten Reeperbahn St. Pauli’s, dem „Rope Walk“, erinnert an die Vergangenheit der Seilherstellung. Als Ende des 17. Jahrhunderts die Menschen in St. Pauli offiziell wohnen durften, verlegte die Stadtverwaltung Arbeitshäuser und (Pestilenz-)Krankenhäuser aus der Stadt in den Hamburger Berg, der später nach seiner noch bestehenden Kirche St. Pauli“ (St. Paul) benannt wurde. St. Pauli wurde vor allem von Seglern während ihres Aufenthalts in Hamburg und Altona zur Unterhaltung genutzt. Bis heute ist sie als sündige Meile bekannt, die den hohen und gemeinsamen Unterhaltungsstandard von Musicals, Theatern, Bars und Clubs sowie das bekannteste Rotlichtviertel vereint.

In den letzten Jahrzehnten gab es verschiedene soziale Themen und Konflikte, darunter Hafenstraße, Rote Flora und Bambule.



St. Pauli – Chinatown

Hamburg hat sehr enge Verbindungen zu China und Asien im Allgemeinen. Seit etwa 1890 befindet sich hier das Chinesenviertel Chinatown im Stadtteil St. Pauli (um die Schmuckstrasse), das in den 1930er Jahren von den Nazis zerfallen ist. Die Chinatown St. Pauli wird seit den 2010er Jahren wieder aufgebaut. Die Stadt Hamburg veranstaltet auch die alle zwei Jahre stattfindende hochrangige Konferenz Hamburg Summit: China meets Europe, hat seit 1921 ein großes chinesisches Konsulat an der Elbchaussee 268 in Othmarschen und hat Shanghai als Partnerstadt. Ein großer Teil der chinesischen und anderen asiatischen Einwanderer lebt bis heute in den Stadtteilen St. Pauli und Altona, während Neuankömmlinge in diesen Teil der Stadt ziehen.

Geographie



St.Pauli liegt direkt am Nordufer der Elbe in der Nähe des Hamburger Hafens. Es liegt südlich von Eimsbüttel, westlich von Hamburg-Neustadt und östlich von Altona. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes Hamburg und Schleswig-Holstein hat das Quartier eine Gesamtfläche von 2,6 km2 (1 qm mi).

Demographische Daten



St. Pauli hat 27.612 Einwohner in mehr als 17.000 Haushalten. Einwanderer waren 27,9% der Bevölkerung. Es gab 11,9% mit Kindern unter 18 Jahren und 9,3% der Einwohner waren 65 Jahre oder älter. 63,4% aller Haushalte waren Einzelpersonen.

Forschung



Das Bernhard Nocht Institut für Tropenmedizin (BNI) befindet sich in der Bernhard Nocht Straße 7. Es ist ein Forschungszentrum für Tropen- und Infektionskrankheiten und bietet ein Informationszentrum über Gesundheitsrisiken, Impfungen und medizinische Daten über andere Länder für Tourismus und Reiseberatung. Die Forschungseinrichtung, die sich früher im Krankenhaus Bernhard Nocht Straße befand, befindet sich heute im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), Martinistraße 52. BNI-Website


Im Jahr 2006 gab es in St. Pauli zwei Grundschulen und ein Gymnasium[3].

Kultur, Sport und Erholung



Ein markantes Symbol ist der Fußballclub, der FC St. Pauli und das Millerntor-Stadion. Der Verein war Gastgeber des ersten FIFI Wild Cup im Mai-Juni 2006. Im Jahr 2010 feierte der FC St. Pauli sein hundertjähriges Bestehen. Zum Jubiläum hat der Fanclub 18auf12 einen Song aufgenommen: Einhundert Biere (Worte und Musik von Henning Knorr & Christoph Brüx).


St. Pauli hat eine lange Tradition als Erholungs- und Vergnügungszentrum. Der große Hamburger Hafen führte viele Seeleute nach Hamburg, die ihre Freizeit (während ihre Schiffe entladen und wieder beladen wurden) lieber in diesem Gebiet verbringen wollten. Das Rotlichtviertel ist ein Bereich von wenigen Straßen rund um die Reeperbahn, oft auch als Kiez bezeichnet.


Bars und Musikclubs haben im Kiez St. Pauli Tradition. Die Beatles lebten in St. Pauli und spielten im Star-Club, bevor sie berühmt wurden. Sie wurden mit der Benennung des Beatles-Platz geehrt. Schauspieler/Sänger Hans Albers ist ein starker Arsch.


Übersetzt mit DeepL.com/Translator
Via Wikipedia

FCK HRLY DYS

„Der mit dem kleinsten Pimmel, wird Gott im Harley-Himmel.“ Bitte keine Harley Days (nie wieder!) Der lauteste Zahnarztkongress des Jahres knattert wieder durch St. Pauli. Schlimm. Foto: Miguel S. via Facebook

Bürgerschaftswahl 2015: St. Pauli straft SPD und Olaf Scholz ab – Minus 12,3%

Hamburg hat gewählt. Die AfD ist das erste Mal in ein westdeutsches Parlament eingezogen und die SPD hat ihre absolute Mehrheit verloren. Auf St. Pauli sind zwei Ergebnisse auffällig: Die SPD (25,1%) verliert über 10% der Stimmen und kassiert damit offenbar die Quittung für eine desolate Flüchtlingspolitik und die Gefahrengebiete 2014. -12.3 % DIE LINKE …

Bürgerschaftswahl 2015: St. Pauli straft SPD und Olaf Scholz ab – Minus 12,3% Weiterlesen »

Rindermarkthalle St. Pauli – Kein Mut zum Kontrollverlust

Die meisten Bewohner St. Paulis sind, wie die Bewohner der angrenzenden Stadtteile Altona, Ottensen, Sternschanze und Neustadt, selbst Gentrifizierer: wir haben selbst zur Aufwertung unserer Viertel beigetragen, als wir in Ende der 80er, Mitte der 90er Jahre hierherzogen – haben auch verdrängt. Das macht den Blick auf Verdichtung und den Erhalt von Vielfalt so ambivalent. …

Rindermarkthalle St. Pauli – Kein Mut zum Kontrollverlust Weiterlesen »

Blue Port: FUCK U

Im August leuchtet es von Hamburgs Barkassen, Kränen und Dächern wieder neonblau; wie inzwischen regelmäßig, wenn der Lichtkünstler Michael Batz den Hamburger Hafen und unseren Kiez illuminiert. Ausgerechnet blau!

Baretta St. Pauli T-Shirt: Millerntor – jetzt auch in braun!

Eines meiner Lieblings-Shirts aus Hamburg Sankt Pauli: „Millerntor“ vom Label Baretta – jetzt auch in braun. Baretta: Modelabel born in St. Pauli In England produziert, erfüllt das auf St. Pauli geborene Label „Baretta“, sogar meinen Ansprüchen an Menschen-schonende Herstellung: Das „Millerntor“-T-Shirt gibt es im Laden in der Susannenstrasse oder HIER ONLINE … Farbe: brown | 100% …

Baretta St. Pauli T-Shirt: Millerntor – jetzt auch in braun! Weiterlesen »

New Blogs on the Kiez

Es ist Frühling, die Blogs schlagen aus. Seit dem Jahresbeginn haben sich in unserem magischen Stadtteil mehrere neue Blogs niedergelassen, die schwerpunktmäßig über den Stadtteil und/oder den FC St. Pauli berichten:

Wir sind …

Wenn es eng wird, wenn es schön wird, oder wenn es brenzlig wird, singt das Millerntor oft „Wir sind ooooh Sankt Pauli„. Als Mut machendes Mantra, mit Melodie statt Uffta, mit druckvollem Gefühl statt gefühlslosem Druck. Heute erreichte mich via Fanladen Sankt Pauli ein Aufruf der Unterstützer_innen der Gruppe Lampedusa, den ich sofort unterzeichnet habe. …

Wir sind … Weiterlesen »

KIEZHELDEN

KIEZHELDEN prangt solange auf den neuen Jerseys der Boys in Brown, bis ein neuer Trikotsponsor gefunden ist. Aber was ist das?, KIEZHELDEN? Kurz: KIEZHELDEN versucht, vereinseitig, alle Koops, Unterstützungen und Hilfestellungen zu bündeln. Lang: Präsentation von Bernd Georg Spies von KIEZHELDEN auf Slideshare. Die Präsentation ist inzwischen entfernt. Update von Vereinsseite wird Ende Juli erwartet …

KIEZHELDEN Weiterlesen »

Libyen-Flüchtlinge in Hamburg: Nothilfe der St. Pauli Kirche – Spenden Konto

Es ist einigermaßen ekelig, wie sich der Hamburger Senat und seine Behörden vor der Verantwortung drücken, die 300 in Hamburg gestrandete Flüchtlinge und ihre Not ihr eigentlich auferlegen. Nachdem die geplanten Maßnahmen des Senates, eine Unterbringung in einer Turnhalle bspw., von der Diakonie der Kirchen in HH als „humanitäre Unterbringung als Abschiebefalle“ gedeutet und abgegelehnt …

Libyen-Flüchtlinge in Hamburg: Nothilfe der St. Pauli Kirche – Spenden Konto Weiterlesen »