Lotsenwechsel an Bord der MV St. Pauli

Eines der eindrucksvollsten Bilder, die bei einem Besuch an der Kieler Förde übrig bleiben, sind die eindrucksvollen Lotsenboote, die in schillerndem Orange zu den Container-Schiffen pesen, um den neuen Lotsen an Bord zu bringen. Bei jedem Wind und Wellengang steigt der Lotse vom Kanal aus und der für die offene Ostsee steigt an Deck.

Gestern auf der JHV musste ich öfter an dieses Bild denken, Oke und sein Team brausten mit orangener Signalfarbe auf den braunweissen Tanker zu, und oben an der Reling standen die scheidenden Lotsen, Stefan Orth und seine Vizes.
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Bilanz 2013/14 – Knapp zwei Millionen Überschuss – Gutes finanzielles Ergebnis für den FC St. Pauli

Das Noch-Präsidium des FC St. Pauli lässt sich fünf Minuten länger Zeit; als sie sichtlich entspannt zur Pressekonferenz in der Haupttribüne des Millerntors erscheinen ist klar: heute wird es überwiegend freudige Nachrichten geben. Das scheidende Präsidium feilt in den nächsten 45 Minuten an seiner eigenen Legende – und in der Tat können sich die Zahlen der Abschiedspressekonferenz sehen lassen: „Bilanz 2013/14 – Knapp zwei Millionen Überschuss – Gutes finanzielles Ergebnis für den FC St. Pauli“ weiterlesen

Hauptsache ein Amt: Stefan Orth will in den Aufsichtsrat?

Stefan Orth war noch nie eine Haltung nachzuweisen, schrieb ich in einer Generalkritik zum nu scheidenden Präsidium und ich scheine Recht zu behalten.

Kurz vor dem Auslaufen seiner Amtszeit als Präsident, „bewirbt“ sich Stefan Orth per DIE ZEIT um ein Aufsichtsratsmandat, das zeitgleich zur nächsten JHV tlw. neu gewählt wird.

Was ist das jetzt? Ein offener Machtkampf im Verein?, ein Angebot weiter zu helfen?, oder das, was gut unterrichtete Kreise schon lange über Stefan munkeln: Hauptsache ein Amt inne haben?

Also ich verliere langsam den Überblick ;)

Stefan Orth ist #forth

Der Presseraum des FC St. Pauli in der Haupttribüne des Millerntor ist gut gefüllt, als Stefan Orth neben Mediendirektor Christoph Pieper auf dem Podium Platz nimmt. Neben Pressevertretern sind auch Reporter von Fanmagazinen und der Fanbeauftragte vor Ort; die Kollegen von Stefan Orth, Bernd Spieß, Tjark Woydt, Jens Duve und Gernot Stenger sitzen abseits und tragen gute Laune zur Schau, als Stefan Orth gefasst und sichtlich auch angefasst zwei Neuigkeiten vermeldet: „Stefan Orth ist #forth“ weiterlesen

PK: Aufsichtsrat entzieht Stefan Orth und Präsidium das Vertrauen – Nordtribüne wird gebaut (Live-Tweet)

Der FC St. Pauli lädt alle interessierten Medienvertreterinnen und Medienvertreter zu einer Pressekonferenz am Dienstag (1.7.) um 11 Uhr in den Pressekonferenzraum des Millerntor-Stadions ein. Thema des Mediengespräches ist die aktuelle Situation im Präsidium des FC St. Pauli. Als Gesprächspartner steht Ihnen Präsident Stefan Orth zur Verfügung stehen.

Die Ankündigung der Pressestelle des FC St. Pauli macht mich neugierig; was ist denn die aktuelle Situation des Präsidiums?, inwiefern wirft die JHV da ihre Schatten voraus?, stellt Stefan Orth die Nachfolger von Tjark Woydt und Bernd Spies vor?

Ich bin um 11 am Millerntor und höre gespannt zu; in diesem Beitrag sammle ich dann die Updates, die ich via @stpauli twittere:

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Hppy Brthdy Mr. Prsdnt

Stefan Orth, Präsident des FC St. Pauli auf der JHV 2012, Foto: Stefan Groenveld, mit freundlicher Genehmigung
Stefan Orth, Präsident des FC St. Pauli auf der JHV 2012, Foto: Stefan Groenveld, mit freundlicher Genehmigung

Dem Präsidenten, der gerne mal basta sagen würde. Der gerade wegen seiner nuschelnden Reden sympathisch rüber kommt. Stefan Orth, bei aller Kritik: heute ist Dein Ehrentag. Drei Punkte und alles Gute für das neue Lebensjahr.

Wie Stefan Orth, nur in bunt und wuchtig

„Ich bin nicht bunt, ich bin nicht schrill. Ich bin ich. Ich stehe für Ruhe, Kontinuität und Besonnenheit.“
Stefan Orth,
zum Antritt seiner Präsidentschaft beim FC St. Pauli ggü BILD.

Ich möchte eine Präsidentin.
Ich möchte es bunt.
Und laut muss eine Präsidentin auch mal werden können.
Und auch Angela Merkel steht für Ruhe und Kontinuität … puuh. Also bitte weniger davon.
Ok, Besonnen sollte sie sein.

Vorschläge?

Schlägt nu die Stunde des Stefan Orth? #fcsp

Stefan Orth, Präsident des FC St. Pauli auf der JHV 2012, Foto: Stefan Groenveld, mit freundlicher Genehmigung
Stefan Orth ist einigermaßen unbeschadet aus der Jahreshauptversammlung des FC St. Pauli hervorgegangen. Allerdings nur weil seine beiden Präsidiumskollegen und Vizes, Gernot Stenger und Bernd-Georg Spies, im Zentrum der Kritik standen.

Insofern kann man sagen, ist seine Taktik des seichten Zurückhaltens aufgegangen. Wenn es denn eine war und kein Charakterzug. Nun könnte allerdings, nach einer intensiven und doch fruchtbaren JHV seine Stunde schlagen. Vielleicht der letzte Moment, an dem er seine Präsidentschaft mit Leben und Haltung erfüllen kann. Nicht als egomanischer Sonnenkönig, sondern als Vernetzer. Seine Art, niemandem ernsthaft böse zu begegnen ist für diese Art des Management by Understanding schon einmal hilfreich. Im Grunde fehlt nun noch das richtige Profil und eine klare Positionierung im Innen und Außen.

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Fan-Beirat?

Déjà-vu, Edition 2010

In der BILD bezieht Stefan Orth Stellung zu dem Abwahlantrag gegen Gernot Stenger und anderen Anträgen zur JHV 2013 am nä Montag.
Im Abbinder zitieren die BILD-Redakteurinnen unseren Präsidenten wie folgt:

Es könnte lang werden am Montagabend. Und heiß… Um Brisanz aus weiteren JHV zu nehmen, plant Orth die Schaffung eines Fan-Beirates. „Wir müssen bessere Lösungen bei der Kommunikation mit den Fans finden.“

Nu fragt sich dieser Blogger, weshalb? Gibt es nicht schon mit dem Fanclubrecherrat, dem Ständigen Fanausschuss oder auch der AFM Gremien und Termine genug, Kommunikation zu betreiben? Was soll denn der Fan-Beirat tun? Auch entscheiden oder votieren? Und wer gehört ihm an? Gibt es dazu einen Eilantrag von Stefan Orth zur JHV?

Das alles ist dem BILD-Artikel (via Pressespiegel auf Fcsp.com) nicht zu entnehmen. Ich habe Stefan Orth diese Fragen gestellt, auch um ihm wieder Gelegenheit zu geben, seine Fan-Kommunikation zu verbessern. ;)

Update: Stefan Orth hat heute Nachmittag auf meine E-Mail-Anfrage geantwortet: Es ist tatsächlich erst einmal eine Idee. Konkrete Pläne für einen „Fan-Beirat“ liegen nicht in der Schublade. Schade eigentlich, denn so haftet der guten Idee der Makel der Beruhigungspille an:

moin erik,
das könnte eine mögliche lösung für die regelmässige kommunikation zwischen fanvertretern ( stfa, fcsr, fanladen, sven brux, sowie ein vertreter des ar und des präsidiums) sein, um ein zeitaktuelles gefühl für unsere fans zu bekommen und gemeinsame wege zu erarbeiten.
das ist aber bisher nur eine idee von mir, die ich gern besprechen möchte. braun weisse grüße stefan

Stefan Orth
Präsident

Wenn der Wind sich dreht, wenden sich ihre Hälse

„St. Pauli Bosse im Interview“, heisst es in der Mopo – und gestern erschien der zweite Teil zum DFL Sicherheitspapier – und ist imho ein Paradefall von „Wendehalspolitik“ unserer Herren Orth und Spies:

In Teil zwei sprechen der St. Pauli-Boss und sein Vize über das umstrittene DFL-Papier „Sicheres Stadionerlebnis“, die Rolle von Präsidiumskollege Gernot Stenger und den Dialog mit den Fans.

Da „Blogs“ dezidiert erwähnt werden, möchte ich als Betreiber eines dieser Bogs kommentieren:

Das ganze Statement hier liest sich in den meisten Passagen, wie von Union Berlin abgekupfert, und so kommt es bei mir auch an. Lustig, dass ausgerechnet die DFL, die bösen Blogs und Gernot Stenger als Ursache für das Kommunikationsdesaster dieser beiden Präsidenten zur Sprache kommen, und imho Ausdruck einer schlimmen schwarze Peter Poliitk. Habe ich das überlesen, oder finde ich keine Spur von Selbstkritik?

Ich kann nur wahrnehmen, was mir öffentlich kommuniziert wird, und das sieht seitens Spies und Orth dunkel aus.

Zur Sicherheitskonferenz fahren, unterschreiben:

SPIES: Es wurde dann relativ skurril mit der feierlichen Unterzeichnung der dort verfassten Erklärung, und wir haben unmittelbar danach als Präsidium einen Brief an Herrn Rauball und Herrn Niersbach (DFL und DFB; Anm. d. Red.) geschrieben.

Spies hat mit keiner Silbe öffentlich das Vorgehen beim Gipfel kritisiert, bis heute, sondern brav unterschrieben.

… um dann dem DFL Sicherheitspapier (nicht) zuzustimmen*

SPIES: Der nächste Schritt war die Errichtung der Arbeitsgruppe, in der Gernot Stenger mitgearbeitet hat. Er hat dies getan, weil wir es für richtig hielten. … Unterm Strich müssen wir sagen, dass auch Stengers großes Engagement die generelle Linie des Papiers nicht groß hat verändern können.

Spies, Stenger und Orth haben, so wurde es mir berichtet, und so liest sich die öffentliche Stellungnahme des FC St. Pauli zum Sicherheitspapier auch, sich bei der Bewertung der DFL-Maßnahmen NICHT dagegen ausgesprochen, sondern sich „der Mehrheit gebeugt“. Was im Umkehrschluss bedeutet, dass sie es unterstützten. Und nun? Zurückrudern, verschleiern, beschuldigen. Die alte Leier. Und immer wieder über die Mopo, anstatt direkt zu kommunizieren.

Und wenn es Blogs gelingt, Druck zu machen, dann ist das schonmal per se gut. Und Spies und Orth stände es gut zu Gesicht endlich einmal Farbe zu bekennen und Haltung anzunehmen. Gerne auch in diesem Blog.

Bis dahin gehe ich davon aus, meine Herren, dass Sie mir wie oben hergeleitet, weiterhin Bullshit erzählen. Denn es nützt nichts, über die Boulevardmedien zu kommunizieren, zu verdrehen und zu drohen.

„Fundamentalkritik“ Heute: Präsidium

Mir wird immer wieder vorgeworfen, in meinem Blog zu einer Art „Fundamentalkritik“ zu neigen. Immer dagegen, selten irgendwofür. Das sei einfacher und Aufmerksamkeit-wirksamer. Und das stimmt natürlich auch. Blogger bloggen um gelesen zu werden. Das kann man ignorieren, ernsthaft dementieren wäre aber scheinheilig.

Zu meiner Art „Fundamentalkritik“ gehört Polemik und – in meinem Fall wichtig- der Blick von Außen. Ich kenne inzwischen eine Menge toller und auch anstrengender Menschen, die sich in den Tiefen unseres Vereins engagieren; trotz der schwer zu ertragenden Politik dort.

Heute will ich „eurem*“ Präsidium einmal aufmalen, wie ich es sehe.
Satirisch, persönlich und fundamental:

Unser Vorstand setzt sich satzungsgemäß aus dem Präsidenten und seinen Stellvertretern zusammen, die alle ehrenamtlich für den Verein tätig sind.
Am 14. November 2010 wurde das Präsidium durch die Mitgliederversammlung gewählt. Das Team setzt sich wie folgt zusammen: Stefan Orth (Präsident) / Jens Duve, Dr. Bernd-Georg Spies, Dr. Gernot Stenger, Tjark H. Woydt (Vizepräsidenten).

Stefan Orth:
Du fährst tatsächlich ein Auto mit einem Kennzeichen, das Deine Initialen trägt. Jeder im Verein, den ich spreche, findet, dass Du ein netter Kerl bist. Du tust keinem weh – und änderst Deine Meinung, eben deshalb vielleicht, permanent. Eine Haltung war Dir bisher noch nicht nachzuweisen.

Bis auf Zitate in Hamburger Boulevardmedien kommunizierst Du nicht bis gar nicht mit Deinen Mitgliedern. Zumindest kommt bei mir nix an.
Ehrlich, ob Du nun Präsident bist, oder in Paderborn kackt ne Kuh …?!

Bernd-Georg Spies
Dich sieht man immer seltener. Gibt ja auch wenig zu feiern derzeit, und noch weniger Gelegenheit die lockeren grauen Strähnen auf eine halbe Seite im Abendblatt zu lächeln. Vor allem seitdem ihr die Männer bei Springer so an der Nase herumgeführt habt im Frühjahr, dass sie euch – und Dir dem Schattenpräsidenten – einen eigenen Leitartikel schenkten.

Abgetaucht trifft es ganz gut, imho. War aber auch peinlich, dass Du Döspaddel neben Paderborn die medienwirksame Sicherheitstafel unterschrieben hast. So ein Foto lässt sich dummerweise schlecht dementieren – und Stress mit den Parteifreunden haste vermutlich seit der Schweinske-Cup Nummer sowieso. Warst Du das eigentlich, der damals gegen die tolle Stellungnahme des FCSP war?

Für Dich ist hier nix mehr zu holen. Bleib in Deckung und werde meinetwegen Senator in diesem SPD-Senat. Vielleicht ernennen Sie Dich ja zum Schirmherren der Reiterstaffel?

Und nun Du
Gernot Stenger:

Du hast mich enttäuscht. Als einziger, denn Deine Emotionen und Dein Mut, den Sozialromantikern entgegen zu treten, waren zwar inhaltlich falsch (imho) – aber zeigten ein erfrischendes Maß an Engagement, das sich bei den Verfahren vor dem DFB Sportgericht in Sachen Becherwurf zu einer Akzeptanz steigerte, bei der ich hoffte, Du könntest das Bindeglied werden, zwischen verfilzter Verbandsarroganz und dem, was St. Pauli ausmacht.

Leider, und das mag Dir so gar nicht vorgekommen sein, hast Du mit Deiner Rolle beim DFB-Sicherheitspapier die Seiten gewechselt. Am Ende hast Du vielleicht die Wahrnehmung der Dinge so lange verdreht, bis Du der einzige warst, der das Ergebnis noch als „St. Pauli Like“ gesehen hat. Schade!

Jens Duve:
War auch dabei, als das Jugendzentrum drei Sterne bekam. Also auf dem Pressefoto.

Tjark Woydt:
Macht in Anleihen. Ansonsten unauffällig.

* Der Autor gehört zum Club der 39, die das aktiuelle Präsidium nicht gewählt haben.

Meggi rein – Bullen raus

Eben, so melden es Fan-Organisationen einhellig, soll Stefan Orth auf der FC St. Pauli Pressekonferenz gesagt haben, dass die Domwache extern realisert werden soll – und dass Thomas Meggle mit Schulle und Matze Hain kommissarisch (sic!) die Leitung des Teams übernehmen.

Gestern schrieb ich aus dem Stadion in unsere Facebook-Seite: „Meggi rein – Bullen raus“ – aber so richtig vorstellen konnte ich mir das nicht. Ich freue mich, dass Stefan Orth und Co. vernünftig genug sind, diese Richtungsentscheidungen zugleich zu treffen – und auch noch im sozialromantischen Sinne.

Details folgen – aber heute ist erstmal ein Tag zum Feiern!
Alleez braunweiss – Alleez FCSP Museum 1910

FC St. Pauli: Heute Alabama und morgen 1. Liga

Da stehen sie vor der ermeuchelten Gegengeraden und sprechen von Lethargie, unsere zwei weißen Erfolgspräsidenten Orth und Spies, reden von einer Änderung der Philosophie und sich das Chaos, das eine Zäsur unseres Ausmaßes hinterlässt einfach so schön wie das Wetter am Millerntor.

Anders als Bloggerkolleginnen, weine ich Helmut Schulte keine Tränen hinterher. Spätestens als das Jugendzentrum noch nicht einmal einen Stern bekam, hätte es hier die Quittung geben müssen. Aber muss man dann gleich die Offensive herausposaunen, wie sie im Handbuch für Konzernvorstände steht? – „Regel 1: in Change Management Prozessen male das Land der Verheißung an die mediale Wand“ – wie im HA Interview von heute?

Orth: Wir haben in den Gesprächen mit Helmut festgestellt, dass sich unsere Philosophien auseinanderentwickelt haben.
Helmut Schulte stand immer dafür, dass der FC St. Pauli einen Platz unter den Top 25 der deutschen Profivereine anstreben sollte.
Spies: Und das reicht uns eben nicht mehr. Die Top-25-Strategie war vor vier Jahren genau richtig. Aber jetzt bauen wir ein Stadion, von dem wir früher geträumt hätten. Im Herbst haben wir ein Stadion für 29 000 Zuschauer. Wir investieren 2,5 Millionen Euro in unser Nachwuchsleistungszentrum. Mit diesen wirtschaftlichen Erfolgen müssen unsere Ziele auch steigen.

Jahaa, da wünscht man sich fast Helmut Schulte zurück, bei solchen markigen Ansagen. Mir kommt das ja so vor, als ob man in alle Brandherde schnell noch ein wenig Kerosin pütschert, um Aktion zu zeigen. Um der Aktion Willen.

… und dann, nach der ganz großen Trompete, erzählen uns die beiden, dass sie aber zu „teuer“ seien, um sie für den FCSP aus ihren Jobs herauszukaufen, sie aber doch gerne eine Entschädigung haben wollen. Ein Versorgungsposten Light sozusagen, aber ohne das ganze Risiko. Manchmal wünscht man sich bei solchen Frühstücksdirektoren Corny Littmann zurück an die Front. Und Michael Meeske reibt sich unterdessen verwundert die Augen … Schlimm!

Das Rebellen-Dilemma #JollyRoger

oder „Young Rebels? HarrHarr!“

Jolly Roger Hissflagge
Jolly Roger Hissflagge

„Eine Strafe hier, eine Strafe dort. Das läppert sich zusammen und wird von uns nicht mehr tatenlos hingenommen. Ich erwarte, dass hier ein Umdenken in einigen Bereichen des Stadions und im Umfeld einsetzt. Wenn das nicht ab sofort der Fall ist, werden wir zum Handeln gezwungen„, kündigte er in einer Mitteilung des Vereins Konsequenzen an. „Diese Strafen tun dem Verein verdammt weh und gehen am Ende immer zu Lasten von uns allen. Es ist ein Punkt erreicht, an dem sich alle, die den FC St. Pauli ins Herz geschlossen haben, fragen müssen, ob wir wirklich so weitermachen wollen.“ Der Präsident weiß um die Situation des Vereins: „Allen sollte bewusst sein, dass wir uns auf dem Präsentierteller befinden und jede noch so kleine Verfehlung spürbare Konsequenzen für den Verein zur Folge hat.“

Ich zitiere hier das Hamburger Abendblatt einmal länger, auch weil es selbst aus lauter Zitaten besteht. Und eigentlich musste ich als erstes einmal laut lachen: „50 Pfennig hier, 50 Pfennig da, da kommt einiges zusammen“, legte sich mir doch ein Otto Waalkes Sketch über das Gesagte unseres Präsidenten – und tatsächlich, klingt dieses Statement ein wenig lächerlich. Diese Aneinanderreihung von Worthülsen, wilheminischer Großväter und bayrischer Innenminister würdig, sollen dem Boulevard (mit dem hat sich MFC auseinander gesetzt) signalisieren: Wir setzen jetzt mal ein Zeichen, wir, das Präsidium sagen Basta. – Aber zu wem? „Das Rebellen-Dilemma #JollyRoger“ weiterlesen

Frauen ins Management – zum #Aktionstag „Was ist St. Pauli“?

Antwort: – Weiblich –

„Doris Fitschen fordert mehr Frauen im Fußball-Management und kritisiert, dass die Frauen-WM teilweise von Männern veranstaltet wird.“

… lese ich zum Weltfrauentag in DIE ZEIT und frage mich, wieviele Frauen denn im Management meines Vereins, des FC St. Pauli sitzen. Schauen wir mal nach … „Frauen ins Management – zum #Aktionstag „Was ist St. Pauli“?“ weiterlesen