Bundestagswahl 2017 – so wählte St. Pauli

Die Bundestagswahl 2017 ist jetzt schon historisch zu nennen. Die Faschisten der AfD sind mit über zehn Prozent in den neuen Bundestag eingezogen. In Hamburg allgemein und auf St. Pauli im Besonderen schneidet die AfD schlecht ab – auch die SPD von Olaf Scholz bezieht prozentuale Prügel, wohl auch von denen, die beim „Fest der Demokratie“ selbige von der G20-Polizei einstecken mussten.

St. Paulis Wahlergebnisse im Einzelnen

  • Wahlbeteiligung: 77,3%
  • Wahlgewinner: DIE LINKE, mit 33,8% der Zweitstimmen
StadtteilWahlbeteiligungSPDCDUGRÜNEDIE LINKEFDPAfDÜbrige
St. Pauli77,3%15,9%10,4%21,8%33,8%4,6%4,5%9,0%

 

Am Hafenrand, da wo St. Pauli noch am wildesten ist, ergab sich folgendes Bild:

Wahllokal 11202
 Bernhard-Nocht-Straße 78, 20359 Hamburg
Zweitstimmen (Parteien)
1Grüne21,1%107 Stimmen
2Linke19,7%100 Stimmen
3CDU19,5%99 Stimmen
4SPD19,5%99 Stimmen
5FDP9,1%46 Stimmen
6AfD5,7%29 Stimmen
7Die Partei3,3%17 Stimmen
8DiB1%5 Stimmen
9BGE0,6%3 Stimmen
10Tierschutzpartei0,4%2 Stimmen
11ÖDP0,2%1 Stimmen
Erststimmen (Kandidaten)
1Johannes Kahrs (SPD)28%142
2Christoph Bernhard de Vries (CDU)21,1%107
3Martin Dolzer (Linke)19,3%98
4Meryem Dagmar Çelikkol (Grüne)17,3%88
5Nicole Jordan (AfD)5,1%26
6Michael Kruse (FDP)5,1%26
7Samantha Edsen (Die Partei)3,5%18
8Henner Kühne (Freie Wähler)0,4%2
9Martin Krause (ÖDP)0,2%1

Quelle: Statistisches Bundesamt, Hamburg, vorläufiges Wahlergebnis.

Bürgerschaftswahl 2015: St. Pauli straft SPD und Olaf Scholz ab – Minus 12,3%

Hamburg hat gewählt. Die AfD ist das erste Mal in ein westdeutsches Parlament eingezogen und die SPD hat ihre absolute Mehrheit verloren.

Auf St. Pauli sind zwei Ergebnisse auffällig:

  • Die SPD (25,1%) verliert über 10% der Stimmen und kassiert damit offenbar die Quittung für eine desolate Flüchtlingspolitik und die Gefahrengebiete 2014. -12.3 %
  • DIE LINKE (+7,8%) und die GRÜNEN (+ 9,4%) profitieren am meisten
  • DIE PARTEI (3,3%) liegt deutlich vor der CDU (2,8%), was schon bei St. Pauli Blog des Hamburger Abendblattes belustigt zur Kenntnis genommen wurde.

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Der Hamburger Fremdenfeind lässt hassen #Afd #PEGIDA

Die AfD ist in Hamburg in die Bürgerschaft eingezogen. Das ist schlimm und offenbart obendrein, dass die Fremden- und Menschenfeinde in Hamburg dieselben Ansichten vertreten, wie ihre montagsdemonstrierenden Brüder im Geiste (PEGIDA) in Dresden. Sie sind sich nur zu fein (vielleicht auch zu feige), ihre dunklen Ansichten auf die Straße zu tragen. Stattdessen lassen sie hassen, gemütlich vom Wahllokal aus …

Bildschirmfoto 2015-02-16 um 10.38.24

Screenshot und Quelle: Tagesschau.de

Lotsenwechsel an Bord der MV St. Pauli

Eines der eindrucksvollsten Bilder, die bei einem Besuch an der Kieler Förde übrig bleiben, sind die eindrucksvollen Lotsenboote, die in schillerndem Orange zu den Container-Schiffen pesen, um den neuen Lotsen an Bord zu bringen. Bei jedem Wind und Wellengang steigt der Lotse vom Kanal aus und der für die offene Ostsee steigt an Deck.

Gestern auf der JHV musste ich öfter an dieses Bild denken, Oke und sein Team brausten mit orangener Signalfarbe auf den braunweissen Tanker zu, und oben an der Reling standen die scheidenden Lotsen, Stefan Orth und seine Vizes.
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Aufsichtsratswahl FC St. Pauli: Die Qual der Kandidaten-Auswahl

Neben dem designierten Präsidium um Oke Göttlich haben sich gestern in der Südkurve des Millerntors die 16 Kandidaten für die Wahl zum Aufsichtsrat vorgestellt; das Vereinskontrollgremium wird zeitgleich auf der #JHV am Sonntag, den 16.11. gewählt.

Wenn ich dürfte, ich würde sie fast* alle wählen: den erfahrenen Roger Hasenbein, die redegewandte und sympathische Daggi Hansen, den nervösen Frank Tamschke, den jungen und forschen Anwalt Gerrit Onken oder den Aktentieftaucher Sönke Goldbeck. Stefan Groenveld, von dem auch das Titelfoto ist, fasste passend zusammen: „Sieben kompetente Aufsichtsratmitglieder zu bekommen, wird ein Leichtes sein.“ „Aufsichtsratswahl FC St. Pauli: Die Qual der Kandidaten-Auswahl“ weiterlesen

Aufsichtsratswahlen 2014 / Präsidiumswahl 2014 – Der Wahlkampf ist eröffnet

„Kröger und Eich von Ämtern zurückgetreten – Schulz neuer Vorsitzender“, meldet heute der FC St. Pauli und für mich beginnt mit dieser Meldung der Wahlkampf 2014, an dessen Ende, zur JHV im November eine Superwahl ansteht: Aufsichtsrat UND Präsidium werden dann neu gewählt, oder bestätigt. „Aufsichtsratswahlen 2014 / Präsidiumswahl 2014 – Der Wahlkampf ist eröffnet“ weiterlesen

Vortritt beim Rücktritt, oder: die JHV des FC St. Pauli könnte spannender werden, als gedacht. (Mittwoch, den 27.11.13 ab 18 Uhr 30 im CCH)

Nach der turbulenten Jahreshauptversammlung des FC St. Pauli im letzten Jahr, wo es für unser Präsidium um die Wurst ging, persönlich für Gernot Stenger, erwartet für dieses Jahr niemand Redeschlachten am Mikrophon. Auch werden wir auf schlecht inszenierte Theaterauftritte von Bernd Spies wohl verzichten müssen (der Auftritt selbst war ja ganz amüsant) … Es sei denn, es bewahrheitet sich ein Gerücht, dass sich seit dem Frühjahr hartnäckig hielt, nämlich dass entweder der Aufsichtsrat oder das Präsidium zurücktreten wollen, um zu verhindern, dass es nächstes Jahr zu einem Superwahltermin im November kommt und die JHV Aufsichtsrat und Präsidium neu wählen (muss)! „Vortritt beim Rücktritt, oder: die JHV des FC St. Pauli könnte spannender werden, als gedacht. (Mittwoch, den 27.11.13 ab 18 Uhr 30 im CCH)“ weiterlesen

Der Ehrenrat des FC St. Pauli

2012. Auf der Jahreshauptversammlung in diesem Jahr wird unter anderem der Ehrenrat des FC St. Pauli neu gewählt.
Die Amtsperiode dauert fünf Jahre und Mitglieder des Ehrenrates können immer wieder gewählt werden. Allerdings dürfen sie kein anderes Amt in offziellen Gremien des Vereins bekleiden. Dafür sind die an Weisungen anderer Gremien, auch des Präsidiums, nicht gebunden.

Die aktuellen Mitglieder des Ehrenrates sind:

  • Manfred Heinzinger,
  • Peter Haselau,
  • Günther Merckel,
  • Heiko Schlesselmann
  • und Wolfgang Sommer

Übrigens alles Männer.
Und ob es neue Kandidaten gibt, weiß ich nicht …
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