Seilbahn von St. Pauli nach Wilhelmsburg – neue Attraktion oder Unsinn?

Seilbahn von St. Pauli nach Wilhelmsburg

Zur Bundesgartenschau soll sie fahren, die Seilbahn von St. Pauli nach Wilhelmsburg. Abfahren soll sie am Millerntorplatz, beim eisernen Kanzler, und dann Touristen über die Station Musicalzelt (König der Löwen) nach Wilhelmsburg bringen.

Wenn man hofft, dass Wilhelmsburg diese Gartenschau und die Touristen guttun, dann scheint das fast eine gute Idee zu sein, oder?

Oder schafft sich da einer den persönlichen Platz an der Sonne?

Fotoausschnitt: HA

Kommentare 4

  • Nach jetzigem Planungsstand würde die Bahn vom Hersteller sowie der stage Entertainment bezahlt; dafür ginge also kein Steuer-Euro übern Deister (die Hand ins Feuer legen würd ich dafür aber auch nicht).

    • Ich weiß noch, dass es bei der Bundesgartenschau 2005 in München auch eine Seilbahn gab. Die, überhaupt die gesamte BuGa, fuhren kräftig Minus ein. Geschickterweise hatten die Betreiber mit der Stadt München aber Verträge abgeschlossen, die ihnen eine Einnahmegarantie zusicherten. Am Ende gingen sie also mit vollen Taschen nach Hause – und die Stadt München (sprich: der Steuerzahler) blieb auf den Verlusten von Seilbahn und BuGa alleine sitzen. Klingt irgendwie nach Déjà-vú, oder…?

  • Der Bau von bezahlbarem Wohnraum und der Ausbau bestehender Nahverkehrsnetze würden nicht nur Wilhelmsburg und St. Pauli, sondern der ganzen Stadt sicher noch viel mehr gut tun.
    Klingt – mal wieder – nach einem überteuerten Prestigeprojekt, mit dem Hamburg sich für Touristen aufhübscht und dabei die eigenen Bürger vergisst…

  • Haben wir denn schon den 1. April?

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