Frech-Tagger

+1Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestFlattr the authorEmail this to someone

FC Hansa Tag - St. Pauli

Das kann man durchaus frech nennen, das taggen von Wänden an der Altonaer Seite der Elbe, nicht weit weg vom magischen Stadtteil. Sicher, ganz bis nach St. Pauli haben sie sich nicht getraut, immerhin, aber dieses Graffiti kreativ zu etwas schönerem zu machen fällt sicher den Bewohnern meines Stadtteils nicht schwer ;)

Foto: cc-by http://stpaulinu.de

+1Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestFlattr the authorEmail this to someone

OMG, nicht Du Morike!

Morike Sako - Probetraining bei Hansa Rostock (Screenshot: FC Hansa Rostock)
+1Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestFlattr the authorEmail this to someone

Ich habe das Bild noch vor Augen, gerade am Wochenende, nach dem sensationellen Comeback der Boys in Brown gegen Dresden kamen sie wieder hoch, die Bilder vom Fight gegen Hansa Rostock am Millerntor – und Morike Sako als Vollstrecker unserer Magie – das Bild mit unserem Wappen zwischen seinen Zähnen, die wütende Begeisterung, die sich nach dem Siegtor bahn brach … und nun das:

Neben Mittelfeld-Akteur Emil Rilke, …, bekommen auch die beiden Innenverteidiger Marko Kopilas und Morike Sako die Chance, sich für einen Vertrag bei Hansa zu empfehlen. …
Der gelernte Innenverteidiger Sako machte sich vor allem während seiner drei Jahre als Stürmer beim FC St. Pauli einen Namen. Bei Arminia Bielefeld kam er dann kaum noch zum Zug und ist seit dem Sommer 2011 ohne Verein.

Ich will das nicht im Übersteiger lesen, unter “Neues von den Alten”, dass Morike nun für die Kogge stürmt. Nein, ich will das nicht!

Morike Sako – Probetraining bei Hansa Rostock (Screenshot: FC Hansa Rostock)

Und daran erinnere Dich bitte:

+1Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestFlattr the authorEmail this to someone

Innensenator Neumann und die Polizei von Schilda

+1Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestFlattr the authorEmail this to someone

Es ist nicht auszuschließen, dass nachfolgende Generationen dem SPD-Senat in Hamburg und der Hamburger Polizei manische Bewusstseinsspaltung attestieren. Sollte Innensenator Neumann schreiend und um sich schlagend aus seiner Senatskanzlei abgeführt werden, mich würde es nicht wundern. Zu absurd ist das, was seine Polizei und die Verwaltungsrichter in Hamburg zum Nordderby des FC St. Pauli gegen Hansa Rostock veranstalten.

Da wird zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesliga präventiv einem Gästeverein verboten anzureisen, indem dem Heimverein, dem FC St. Pauli, per Verbotsverfügung untersagt wird, Gästetickets auszustellen. Begründet und bestätigt von Verwaltungsgerichten wird das damit, dass dies die einzige Möglichkeit sei Sicherheit und öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten. Die Gäste wehren sich, und wollen dagegen in St. Pauli protestieren. Dies wird der Fanszene von Rostock nu untersagt. Nun, da keine Rostocker kommen dürfen, sollte die paranoide Beamtenseele seine Ruh haben. Hat sie aber nicht. Nu wird der Stadtteil St. Pauli noch zum Gefahrengebiet erklärt, was unter anderem ALLE in diesem Gebiet sich befindenden Bürger wichtiger Rechte beraubt, der Sicherheit wegen, die ja aber eigentlich gewährleistet sein sollte, denn zur Gefahrenabwehr hat man ja ursprünglich die Rostocker einmal ausgesperrt. Also muss man zu dem Schluss kommen: Wo die Polizei verfügt, ist Gefahr im Verzug.

“Herr Innensenator, diese St. Paulianer sind dran, sie wollen Sie an ihren Taten messen”, ruft die Referentin verzweifelt, “Blllll, Bllll”, dringt aus dem Zimmer des Innensenators. Der Bürgermeister hat das Handy aus und den Hörer lange daneben gelegt. Frau Leuthäuser-Schnarrenberger sei auch noch in der Warteschleife, sie tobe fast lauter, als diese Männer vom FCSP.

Es ist Freitag Abend, um 19:10, als der Senatssanitäter die Kollegen in der Geschlossenen anruft, der Innenminister droht, die Verfügung aufzuheben, er sei seelisch erschöpft heisst es und er murmelte, “Taten, Taten, an ihren Taten sollt ihr sie erkennen”, als die Polizei ihn nach Ochsenzoll geleitet.

+1Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestFlattr the authorEmail this to someone

FCSP vs Hansa Rostock: Organisierte St. Pauli Fans supporten vor dem Stadion #acabab #USP

+1Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestFlattr the authorEmail this to someone
FCSP - ACAB (Graffiti am Altonaer Balkon)

FCSP - ACAB (Graffiti am Altonaer Balkon)

Die Verbotsverfügung der Polizei Hamburg ist inzwischen vom OVG Hamburg vorläufig bestätigt worden, wonach es dem FC St. Pauli verboten wird, Hansa Rostock Gästetickets zu verkaufen. Das Ziel, die Hools unter den Hansa-Fans wegzuhalten allerdings wird wohl nicht erreicht, Hansa Rostocks Fans haben bereits eine Demo gegen “Polizeiwillkür” angemeldet. Auch der FC St. Pauli wehrt sich gegen diesen schlimmen Eingriff in die Freizügigkeit von fußballschauenden Bürgern, so, wie die organisierte Fanszene des FC St. Pauli:

“Als Re­ak­ti­on wird es am Sonn­tag kei­nen or­ga­ni­sier­ten Sup­port oder Ak­tio­nen im Sta­di­on geben. Ein sol­ches Spiel ist nichts wert – es ist eine Farce und eine Ge­fahr! Der Treff­punkt für alle, die sich gegen die Maß­nah­men aus­spre­chen ist der Süd­kur­ven­vor­platz! Die Mann­schaft wird Hansa in die drit­te Liga schie­ßen, den Kampf um den Re­le­ga­ti­ons­platz span­nend hal­ten und wir wer­den drau­ßen dafür ein­ste­hen, dass wir auch in Zu­kunft dahin fah­ren kön­nen, wo un­se­re Mann­schaft spielt.”
… schreibt die basch, Magazin aus dem Umfeld der Ultrà Sankt Pauli. Und ich halte diesen Protest für richtig. Continue reading

+1Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestFlattr the authorEmail this to someone

Das Rostock-St.Pauli Dilemma – Gemeinsam für Fanrechte und Gegen Nazis, geht das?

+1Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestFlattr the authorEmail this to someone
Eat Nazis Aufkleber in Ottensen

Eat Nazis Aufkleber in Ottensen

UPDATE: OVG Hamburg weist Widerspruch gegen Verbotsverfügung zurück: somit darf der FC St. Pauli an Hansa Rostock KEINE Gästekarten abgeben!
(via HA mobil)

Am kommenden Wochenende spielt der magische FC gegen Hansa Rostock. Und wird sie hoffentlich sportlich versenken. Soweit so gut. Gleichzeitig steckt St. Pauli und seine Fanschaft aber in einem handfesten Dilemma: Zum einen kämpfen Anhänger des FC Hansa Rostock mit einer Demo gegen Polizeiwillkür und das Aussperren eines gesamten Gästeblocks (Stichwort “Verbotsverfügung”) für ein Anliegen, dass viele Sankt Paulianer_innen teilen. Andererseits muss man davon ausgehen, dass unter den anreisenden Rostockern sich Menschen befinden, die sich angesprochen fühlen sollten, wenn wir “Nazis raus” fordern.

Ein Dilemma, das ausgerechnet vor unserem antifaschistischen Wohnzimmer “Jolly Roger” stattfinden soll.

Nach Angaben der Hamburger Polizei erwartet der Veranstalter, dass bis zu 2000 Anhänger des F.C. Hansa Rostock zu dem Protestmarsch nach Hamburg kommen. Nach Informationen der BILD-Zeitung sollen auch HSV-Hooligans vorhaben, sich dem Demonstrationszug anzuschließen. (Quelle: HA)

Eine schlimme Vorstellung. Und nu?

+1Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestFlattr the authorEmail this to someone

Die Geister die ich rief

+1Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestFlattr the authorEmail this to someone

Zu der Causa “Geistertickets für das Millerntor” der Verbotsverfügung Hamburger Polizei zum Spiel des FC St. Pauli gegen Hansa Rostock – möchte ich auf einen guten Beitrag von 1910blog verweisen:

“Nun stellt sich die Frage, warum haben nicht bereits andere Bundesligastandorte von dieser Klausel im Polizeirecht Gebrauch gemacht? Fanszenen bei denen das argumentativ genauso passen würde wie bei Rostock – St.Pauli gibt es zumindest aus Polizeisicht zuhauf. Und da kommen wir wieder auf die Rolle die unser Verein (ge)spielt (hat) zurück: Wir können leider nicht wegdiskutieren, dass der Verein bzw. das Präsidium Littmann selbst vor zwei Jahren (zumindest) einen Teilausschluss gefordert und forciert hat. Damit liefert man der Polizei Hamburg natürlich die Argumente frei Haus, die bei der Überprüfung durch das Verwaltungsgericht (und den vermutlich folgenden Instanzen) erstmal ausgeräumt werden müssen. Wie der Verein das Argument “sie selbst wollten doch vor zwei Jahren einen (Teil)Ausschluss der Rostocker Fans und die Situation hat sich ja nicht verbessert, sondern eher verschlechtert” wegdiskutieren will, ist für mich die spannenden Frage, natürlich neben der Rechtmässigkeit im Bezug auf die Verhältnismässigkeit dieser Polizeimaßnahme. Eben und insbesondere aufgrund des Präzedenzfallcharakters dieser Überprüfung durch die Judikative …”

Das ist in der Tat eine spannende Frage. Und ein echtes Dilemma.

+1Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestFlattr the authorEmail this to someone

“Sippenschutzhaft” per Polizeianordnung: Gästefans von Hansa Rostock ausgesperrt

+1Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestFlattr the authorEmail this to someone
ACAB

ACAB Schriftzug am Millerntor (Polizeiwache DOM)

“Sippenschutzhaft” wäre nur ein komisches Wort (via), wenn es sich nicht in letzter Zeit regelmäßig im Zusammenhang mit dem Deutschen Fußball (Bund) und der Gewaltdebatte manifestieren würde. Die Logik ist immer dieselbe: Ein Verein hat Problemfans, dann bekämpfen wir die Symptome mit einer Art “Breitband-Antifanikum” und treffen damit alle Fans des Vereins.

Letzten Montag, das ist gerade zwei Tage her, gab es eine “Polizeianordnung” an der Allianz Arena, die es dem Fanshop des FC St. Pauli verbot, Fanartikel zu verkaufen. Begründet wurde dies damit, schildern Zeugen diesem Blog, dass der TSV 1860 ein Fanproblem hat (nämlich eins mit Nazi-Hintergrund) und FCSP-Insignien diese zu Straftaten verleiten könnte. Schlimm. Aber es geht noch schlimmer …

Und heute erreicht uns die Nachricht, dass die Hamburger Polizei “eine Untersagungsverfügung für die Zweitligapartie gegen den FC Hansa Rostock am Sonntag, den 22. April 2012 (verfügt hat). Die Verfügung erlegt dem (FC St. Pauli) auf, keine Eintrittskarten an den FC Hansa Rostock für das Spiel im Millerntor-Stadion weiterzugeben.

Praktisch: die Exekutive braucht sich nie mehr den Einzelfall anzusehen – Und noch praktischer: als Sicherheitsbehörde kann ich das vielleicht sogar auf andere Gesellschaftsbereiche ausdehnen, wenn ich beim Fußball damit durchkomme. Also bald Castor-Transporte ohne Demonstranten, weil die ja durch gewaltbereite Beamte Personen verletzt werden könnten, oder durch ihre bunten gelben Sonnen die Landnazijugend provozieren?

Es ist gut und richtig, dass sich der FC St. Pauli gegen diese pauschalen Exekutivmethoden zur Wehr setzt und sich entschieden hat, “die Untersagungsverfügung der Polizei beim Verwaltungsgericht prüfen zu lassen. Es ist zu erwarten, dass der Ausgang dieses Verfahrens Präzedenzfallcharakter haben wird.” – und das hoffe ich auch.

Man verstehe mich nicht falsch, persönlich kann ich auf die Fans von “Who the Fuck” verzichten – so aber nicht!

+1Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestFlattr the authorEmail this to someone

Hansa Rostock verkauft Geistertickets und Stefan Beinlich relativiert Hansa-Hool-Gejohle. Schlimm.

+1Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestFlattr the authorEmail this to someone

Mit Geistern hat man es an der Ostsee. Gerade in der dunklen Jahreszeit spuken sie am Strand herum und ziehen einen in die klamme graue Ostsee. Vor nicht allzu langer Zeit wollten Hansa-Amhänger aus dieser tristen Tradition heraus unter unserem Riesenrad spuken. Nun tun sie es in ihrem eigenen Wohnzimmer: Hansa Rostock verkauft Geistertickets für ein Geisterspiel, das sich der Verein mit der Kogge im Logo beim Spiel gegen den magischen FC eingebrockt hat, als seine Anhänger massenweise Bananen auf Spieler und Spielfeld warfen und mit Raketen in den St. Pauli-Block schossen.

Das waren nicht wenige, die dazu gejohlt haben. Das waren fast alle! Deswegen ist das Relativieren von Stefan Beinlich in der 11 FREUNDE so schlimm. Es beweist einmal mehr, welche Ignoranz und Angst in den Köpfen der Hansa Verantwortlichen herumgeistert. Leugnen bis zum Ende.

An der Resonanz sieht man, dass der F.C. Hansa sehr, sehr viele positive Anhänger hat und dass sich bei denjenigen, die uns dieses Geisterspiel eingebracht haben, um eine ganz kleine Minderheit handelt.

Ich war immer einer der wenigen St. Paulianer, die mit einer trotzigen Hoffnung an die Ostsee geschaut haben. Denn die Ostsee nenne ich mein 2. Zuhause. Nun habe ich keine mehr. Stefan Beinlich klatscht mit seinem Statement retardiert Applaus, seine Relativierung kommt einer Selbstdiffamierung gleich, die dummerweise die gute Idee dieses Protestes zu einem doofen Affront macht. Mit den Geistertickets und dieser Geisteshaltung macht sich der Verein zu Komplizen. Wieder einmal. Schlimm.

+1Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestFlattr the authorEmail this to someone

DFB-Urteil im “Nazi-Naki”-Ohrenskandal – DFB revidiert Strafe für den FC St. Pauli

+1Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestFlattr the authorEmail this to someone

 CC by Bestimmte Rechte vorbehalten von Arty Smokes (deaf mute)

Der DFB hat in einem so genannten Einzelrichterverfahren – das stelle ich mir immer so vor, dass Sportrichter A. mit sich im Café sitzt, bei einem Galao mit oder ohne Schuss, und in Selbstgesprächen verhandelt – nun also entschieden, dass Hansa Rostock ein Geisterspiel absolvieren und der FC St. Pauli 8.000 EUR Strafe zahlen soll. Beide Strafen sind wegen des Pyroeinsatzes (FCSP-Begalos hocgehalten; HRO Raketen geschossen) erfolgt.

Wegen besagter Vorkommnisse wurden auch die Hamburger bestraft. Das Sportgericht verurteilte St. Pauli heute im Einzelrichter-Verfahren zu einer Geldstrafe in Höhe von 8000 Euro. Das Strafmaß wurde gegenüber dem ursprünglichen Antrag des Kontrollausschusses, in dem 20.000 Euro gefordert worden waren, um 12.000 Euro reduziert, da sich anhand von neuem Beweismaterial nachweisen ließ, dass beim Skandieren der Mannschaftsaufstellung keine diskriminierenden Rufe der Gästefans vorlagen. (Quelle: DFB.de)

… wie zu erwarten war, hatte der FC St. Pauli die Strafandrohung des Kontrollausschusses nicht akzeptiert. Die diskrimierenden Rufe der Hansa-Fans hat der DFB immer noch nicht zur Kenntnis genommen. Auf dem rechten Ohr scheint er immer noch taub. Immerhin das linke hat er sich durchpusten lassen, Youtube sei Dazke.

+1Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestFlattr the authorEmail this to someone

Naki-Nazi: FC St. Pauli legt im Ohrenskandal des DFB Widerspruch ein

+1Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestFlattr the authorEmail this to someone

Der DFB hat sich verhört und nun soll der FC St. Pauli für angeblich “diskriminierende Rufe” bei der Aufsage der Mannschaftsaufstellung von Hansa Rostock die Rekordsumme von 20.000 EUR zahlen. Der DFB-Spielbeobachter (sic!) hat statt “Naki”, “Nazi” verstanden.

Nun hat der FC St Pauli reagiert – und wie zu erwarten war, der Strafandrohung widersprochen:

Der DFB-Kontrollausschuss forderte in seiner Anklageschrift eine Geldstrafe von 20.000 Euro. Diese setzte sich zusammen, weil zum einen während der Partie Pyrotechnik im St. Pauli-Block gezündet wurde. Zum anderen sollen die Fans des FC St. Pauli bei der Verlesung der Mannschaftsaufstellung von Hansa Rostock diskriminierende Äußerungen skandiert haben. Dieser Darstellung hat der Club in seiner Stellungnahme an den DFB nicht zugestimmt. Nun wird das Sportgericht über den Sachverhalt entscheiden. (fcstpauli.com)

+1Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestFlattr the authorEmail this to someone

Der DFB reagiert auf massive Kritik an seiner Strafandrohung gegen den FC St. Pauli #Naki

+1Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestFlattr the authorEmail this to someone

Was war passiert?

Der DFB hatte gestern seinen Kontrollausschuss Strafen für Hansa Rostock und den FC St. Pauli formulieren lassen, die den Vereinen bis Dienstag zur Sellungnahme vorliegen. Darin fordert das Gremium für Hansa Rostock ein “Spiel ohne Öffentlichkeit” durchzuführen, und dem FC St. Pauli 20.000 EUR Strafe aufzubrummen.

Begründet wurde diese saftige Strafforderung damit, dass St. Paulifans beim Aufsagen der Aufstellung von Hansa Rostock “diskriminierendes” gesungen haben sollen.

#Naki

Tatsächlich hatte der braunweisse Blog, Video-belegbar, jedem Hansa-Spieler den Nachnamen Naki verpasst, ganz im ironischen Sinne der Heldenwerdung unseres Deniz Naki. Dass dieser nun als “diskriminierender Ruf” zu Werten sei, ist dann aber doch so abstrus, dass zum einen man annehmen muss, der DFB und seine Protokollanten haben wohl “Nazi” verstanden und zum anderen deswegen merkwürdig, weil die immerwährenden und naiven Versuche des Rostocker Anhangs, unsere Fans und Spieler als “schwul” zu diffamieren, nicht einmal Erwähnung finden.

Ironie als Selbstschutz

Gestern nun entspann sich über Twitter und Blogs ein so genanntes Meme, das diesen peinlichen Fauxpas des DFB aufnahm. So wurde unter anderem eine gründliche “Entnakifizierung” des Zecken-Anhangs gefordert.

Auch müssen sich etliche St. Paulianerinnen beim DFB beschwert haben, denn uns erreichte via Facebook folgendes Schreiben, das anscheinend vom DFB stammt: Continue reading

+1Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestFlattr the authorEmail this to someone