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„Bloggen mit Stimme“ – zusammen mit meinen Gästen spreche ich über den Stadtteil, Fußball und (Pop-)Kultur beim FC St. Pauli. Wie gewohnt sehr persönlich, polemisch und polarisierend.

Podcast from St. Pauli with love

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No tracking #DSGVO

Ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Am Freitag tritt die EU Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. Mit dieser Verordnung will die EU eure, unsere Daten schützen, schießt aber bei kleinen Blogbetreibern über das Ziel hinaus.

Niemand weiss, wie mensch DSGVO-konform bloggen kann

Es herrscht Verwirrung, viele Blogger, auch ich, schließen ihre Blogs oder kämpfen sich wochenlang durch Ratgeber und Datenschutz-Generatoren, um das Risiko, abgemahnt zu werden, zu minimieren.

Ich gehe da einen anderen Weg.

Ich habe mich vom Blogger Enno Park inspirieren lassen und meinen Blog einer „Radikalkur*“ unterzogen:

Null-Tracker Politik

  1. Ich habe alle Tracker (bspw Google Analytics) entfernt, die Daten sammeln
  2. Ebenso alle Plugins, die persönliche Daten sammeln oder Daten in die USA schicken (bspw. Akismet)
  3. Ich habe alle Embeds aus Social Media wie Facebook und Twitter entfernt, die Tracker einsetzen
  4. Ich habe alle Kommentare gelöscht und das Kommentieren ist in Zukunft hier nicht mehr möglich.
  5. Ich habe alle Nutzerkonten (außer dem der Autor_innen) entfernt und unterbinde das Anmelden an diesem Blog.

Das ist auf den zweiten Blick nicht so schlimm; immerhin bin ich nun absolut Tracker Free.

*Also erstmal brauchst du eine Datenschutzerklärung, in der du rechtssicher und zugleich verständlich erklärst, was für Daten du erhebst, speicherst und wie du sie verwendest. Außerdem schreibst du für eine deiner Schreibtischschubladen ein vollständiges Verzeichnis deiner Datenverarbeitungstätigkeiten. Da kommt ganz genau rein, welche Daten du auf welcher gesetzlichen Grundlage speicherst, wofür die sie verwenden willst und wer bei dir Ansprechpartner ist. Und an Stellen im Blog, wo du Daten erhebst, formulierst du Einwilligungserklärungen zur Datenerhebung. Und dann kommen wir zum Löschkonzept, zu den Verträgen zur Auftragsdatenverarbeitung, zur den technischen Änderungen, die du am Blog vornehmen musst, und…

Ok, scheiß drauf. Dieses Blog erhebt einfach keine Daten mehr. Und setzt null Cookies bei euch. Radikalkur. – Enno P.

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Nun ist es soweit. Der HSV ist abgestiegen, wir haben alle laut gelacht und die lange schon bereit gelegten Facebook-Vorlagen und Sticker heraus gekramt, wie den lachend runterrechnenden Graf Zahl, den Aufkleber „Endlich 2. Liga“ oder die vielen Photoshop-Bildchen, die sich mit der Bundesliga-Uhr beschäftigen.

HSV-St.-Pauli-Western-Stiefel – gesehen in den Collonaden, Hamburg

Ach ja, den Dino haben wir wahlweise gegrillt oder einen Meteor auf ihn plumpsen lassen. Haha, ist doch „nur der HSV“. Und nun? Nach der kurzen Schadenfreude über das Ende des „Liga-Urgesteins“ ist auch irgendwie die Luft raus.

Es wäre an der Zeit zur Vorfreude auf zwei Derbys.

Derby HSV – FCSP: Vorfreude und Frust-Angst

Auf die freue ich mich. Den Titel „Stadtmeister“ tragen wir schon solange, dass er bereits ein wenig muffelt. Höchste Zeit, ihn zu erneuern oder als Trostpreis für eine Liga tiefer an die Vorstadt zurück zu geben.

Das, sagen mir meine Freunde, die der Raute die Daumen drücken, sei für sie ebenfalls das Highlight der nächsten Saison (nach der Auswärtsfahrt nach Sandhausen selbstverständlich). Wenn da nicht die Erinnerungen an das letzte Derby am Millerntor wären, als frustrierte HSV-Hools versuchten die Reeperbahn auseinander zu nehmen. Und da hatte der HSV „nur“ unentschieden gespielt.

Schwarzer Rauch zum Abschied? Das passt.

Bitte nicht falsch verstehen, ich finde Rivalität wichtig. Und gegen Pyrotechnik habe ich nichts, grundsätzlich. Auch halte ich die Farbe schwarz für einen rauchvollen und fulminanten Abschied aus dem Bundesliga-Zuhause für passend, dem Anlass durchaus angemessen.

Dennoch wünsche ich mir sehr, dass wir das Frotzeln wieder in einem Raum pflegen können, in dem die Anhänger des FC St. Pauli, seine Kneipen und sein Stadtteil nicht bedroht und beschimpft werden.

Der beste Spruch, an den ich mich beim letzten Derby erinnere, war dann einigermaßen harmlos, aber traf: „Und nach dem Derby auf einen Galao in die Schanze“ war ein herrlich pointierter Hinweis auf die galoppierende Gentrifizierung des gern „anders“ genannten Vereins. Weiter so bitte; dann wird das Derby zu einem spannenden Fest in Hamburg.

Und danach bitte einfach wieder aufsteigen. Beim HSV ist es nämlich nicht anders, als mit anderen Gästen: wenn sie zu lange bleiben, fangen sie an zu nerven.

 

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HSV: der lange geplante Abstieg

Der HSV hat es endlich geschafft, nun ist er in der zweiten Liga. Der Abstieg aber, so traurig er auch auf den ersten Blick erscheint, könnte ein wichtiger Schritt in einem perfiden Plans sein. Mich erreichte eine Information, die das jahrelange Siechtum der HSV AG, vormals Hamburger Sportverein (e.V.), in einem neuen Licht erschienen lässt:

Der Abstieg ist mitnichten ein Armutszeugnis stümperhaften Managements, sondern Teil und Höhepunkt eines wohl durchdachten Plans:

Dem HSV-FCSP Derby-Rückspiel Plan

Mich erreichte folgende hochkonspirative Nachricht eines Insiders beim Klub an der Müllverbrennungsanlage, die den Abstieg der Parkausbewohner im Altonaer Wald tatsächlich wie einen „Plan“ aussehen lässt. (Anmerkungen in Kursiv und Links von mir, Text von SH3)

Wer denkt beim HSV läuft es schlecht und wer glaubt der HSV hat kein Plan, der irrt sich gewaltig.

Seit Jahren gibt es einen Plan: den „Rückspiel-Plan”!

Der Verein vom Millerntor, rühmt sich mit dem einen Derbysieg von 2011. Dieser eine Sieg scheint das größte für die „Schmutzigen“ (ist wohl eine Anspielung auf unsere Vereinsfarben: Galao-braun-weiss ;) zu sein. Verständlich, denn ansonsten schaffen die ja auch gar nichts. Seit Jahren nun muss unser HSV auf ein Rückspiel warten, leider ohne Erfolg.

Wieder und wieder sind wir ihnen entgegen gekommen. (Und das stimmt ja in der Tat. Wie oft hat sich der HSV genau getimed auf einen Relegationsplatz begeben – und wer hat immer wieder geschwächelt? Ja, der FC St. Pauli ;)

Wie oft haben wir uns angeboten, die Relegation war mehrfach mehr als ein gutes Angebot. Aber die Jungs vom Dom sind ja nicht in der Lage dritter der zweiten Liga zu werden. Jahr für Jahr locken wir sie mit schlechten Leistungen.

Aber weil wir ja nicht ewig warten können, kommen wir jetzt runter und beenden dieses dumme Geschwätz vom Stadtmeister, diesem ausgedachten Titel (den man ja aber, wenn dieser Plan authentisch ist, unbedingt wieder haben möchte ;).

Vermutlich überlegt man am Millerntor bereits hektisch wie man sich diesem Duell noch entziehen kann. Aber weglaufen ist nich…

Wir gehen in die zweite Liga , schlagen den FC St.Pauli und dann ist Ende.

Auf dem Weg zurück in die erste Liga werden wir dann nicht etwa erster oder zweiter, nein natürlich dritter und da heißt der Gegner dann Werder Bremen.

Wir holen die Jungs vom Fischerdorf nach unten, steigen auf und haben unsere Ruhe. Anschließend werden wir sagen, ach es war so schön mal da unten…

 

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Endlich 2. Liga #hsv

Aufkleber hsv endlich 2. Liga

Dreimal hat der HSV es versucht, nu hat er es endlich geschafft: Der HSV steht als direkter Absteiger fest.

Hamburg trauert, St. Pauli jubelt

… könnte man denken. Ist aber nicht so. OK, ein wenig Schadenfreude ist erlaubt. Aber wir wären gut beraten, wenn wir Braunweissen uns zuerst um uns selbst kümmern.

Derby in HH

Wir freuen uns auf das neue Derby gegen den HSV am Millerntor. Das zweite erst überhaupt.

Funfact: Der HSV ist Letzter der ewigen 2.-Liga-Tabelle

Mit 0 Toren und 0 Punkten ;)

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Tschüss Lasse. Tschüss Mats. …

Beim letzten Heimspiel werden traditionell die Spieler verabschiedet, die den FC St. Pauli verlassen. Auch am kommenden Wochenende ist es wieder soweit.

Insgesamt verlassen vier Spieler den FCSP nach dieser Saison:

  1. Lasse Sobiech
  2. Joel Keller
  3. Mats Moeller-Daehli
  4. Thibaud Verlinden

Bitte pünktlich sein: 14:45 Uhr beginnt die Spielerverabschiedung

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Alle Alles. Alle für St. Pauli.

Das Heimspiel gegen Greuther Fürth war ein ganz besonderes. Die Mannschaft hatte sich zu einem „Trainingslager daheim“ verabredet. Man hatte sich abgeschottet nach Außen und nach Innen mit den Fans zu einer Energieleistung verabredet, um endlich den Kampf um den Klassenerhalt anzunehmen, der auf St. Pauli „Klassenkampf“ heißt.

Schon Stunden vor dem Anpfiff des Samstag-Mittagsspiels herrschte um das Stadion herum eine angespannte, konzentrierte Ruhe. Früh war St. Pauli unterwegs auf die Ränge. Als die Mannschaft den Rasen betrat wurde es laut am Millerntor – und diese Kraft sollte sich auf den Rasen übertragen.

„So viele Grätschen hat man von St. Pauli das ganze Jahr nicht gesehen“

Ich stand mit Willi dieses Mal im Norden, der Wetterseite, auf die der Westwind eine leichte Brise schickte und wohlwollend die Sonne schien. Von Beginn an machten die Kiezkicker klar, dass sie wollten. Eine Grätsche folgte der nächsten. Die Zweikampfwerte beispielsweise von Ziereis blieben konstant und mit 75% gewonnenen auf einem Top-Niveau.

„Nach den guten ersten 20 Minuten folgten weitere, und nochmal 20“

Nach dem 1:0 in der 7. Minute legte der FC St. Pauli keine Ruhepause ein und konnte die Franken bis zur 45. Minute immer wieder in Schach halten. Der besten Halbzeit der Saison (diesmal mit 2 Trefern) folgte eine weitere sehr gute Kraftleistung, bei der die Boys in Brown auch noch spielerisch zu überzeugen wussten.

„Ich hol uns noch n Bier“, sagte Willi am Ende, als die Ränge auch nach der Ehrenrunde sich nur langsam leerten. Unseren Tribünenschnack haben wir mitgeschnitten. Für Markus, der am Sonnabend nicht dabei sein konnte:

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Was haben Twistringen im Landkreis Diepholz, Polling in Österreich und Magherafelt in Nordirland gemeinsam? Hier überall gibt es St. Pauli Fans, die ihrem Klub ganz fest die Daumen drücken, mit ihrem Support den Spielern des FC St. Pauli Mut machen wollen für die beiden entscheidenden Heimspiele am Millerntor (kommenden Sonnabend um 13:00 gegen Greuther Fürth und die Arminia aus Bielefeld am 6. Mai um 15:30 Uhr).

Wo supported ihr St. Pauli?

Die Idee dazu hatte Harald W., der einen St. Pauli Blog und eine Community auf Facebook betreibt. Ein Zeichen will er setzen, nach all dem Motzen, und ruft via Facebook Beitrag alle St. Pauli Fans weltweit dazu auf, anzugeben von wo aus sie die Boys in Brown unterstützen.

Eine Weltkarte des Daumendrückens

Inzwischen sind beeindruckend viele Kommentare und kuriose Orte auf der ganzen Welt unter dem Posting zusammen gekommen. W. hat inzwischen aus den vielen Einsendungen eine interaktive Karte erstellt, auf der sich die Kiezkicker gerne anschauen können, in wie vielen Metropolen, abgelegenen Gegenden und wo nebenan ihre Unterstützer wohnen und sie unaufhörlich nach vorne peitschen – auch wenn sie nicht im Stadion sein können.

Wenn das keine Motivaion ist? Und minütlich werden es mehr.

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Es war einer der Momente, von denen man erst eine Weile später merkt, dass sie sich unauslöschlich in das eigene Bewusstsein gebrannt haben. Eigentlich war es nämlich gar keine spektakuläre Szene, kein technisch raffiniertes Kabinettstückchen, noch nicht einmal torgefährlich und doch war die Grätsche, die Carsten Rothenbach am 3. Dezember 2011 in der eigenen Hälfte auf St. Paulis rechter Abwehrseite ansetzte, spielentscheidend.

Das ist Abstiegskampf, wie er Spaß machen kann

Der Kaiserslauterer Tiffert hatte die überlegene Elf vom Betzenberg (!) mit einem Eigentor in einen Rückstand geschossen, den die Kiezkicker dann mit Mann und Maus verteidigten. Als Rothenbach gegen Ende des Spiels einen Konter der Pfälzer an der Seite robust abgrätschte, glitschte er auf dem kalten, halb gefrorenen Rasen noch ein Stück weiter über den Kreidestreifen. Dabei schob sich seine Hose bis zur Arschbacke hoch, mit Schlamm und Kreide festgehalten blieb sie auch dort, als er wieder aufstand, die Faust ob des gewonnen Zweikampfs in den Himmel über St. Pauli reckte und tosenden Applaus erntete.

Das war mein „Carsten-Rothenbach-Moment“, ein Moment nach dem ich mich immer sehne, wenn die Elf vom Millerntor die Köpfe hängen lässt und trotz guten Willens nicht in der Lage ist, Heimspiele zu gewinnen.

„Wir brauchen keinen Feuerwehrmann“

Nach desolaten Vorstellungen in den letzten Wochen, stundenlangen Diskussionen über Spieler und Trainer, ist es an der Zeit, sich auch als St. Pauli Supporter an das zu erinnern, was uns ausmacht: die bedingungslose und fröhliche Unterstützung unserer Boys in Brown, egal wie bitter die Umstände sein mögen.

Ich wünsche den aktuellen Spielern des FC St. Pauli, dass sie ihren Moment finden, in dem das Kämpfen, das gemeinsame sich Entgegenstellen wieder so viel Spaß macht, dass man mit matschiger Hose jeden gewonnen Zweikampf feiert, als wäre es der Siegtreffer.

„Gib uns doch mal ne positive Wendung“

In unserem 19:10 St. Pauli Podcast sprachen wir darüber, was wir uns von uns und dem FC St. Pauli wünschen. Den Trailer könnt ihr hier anhören, die ganze Episode gibt es bei Podigee oder Itunes.

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Nein, holt nicht Stani zurück!

Ich wache immer wieder schweißgebadet auf, zuletzt habe ich in Erinnerung, dass mich Al Jarreau zur Seite nimmt und mir sagt, »dass ein Comeback nie die beste Idee ist«.

Dann schaue ich mich in meinem Traum um und merke, dass sich alle ausser mir sehr freuen, einer rennt sogar nackt über die Reeperbahn vor lauter Übermut. Nur ich sitze da in meinem Traum und fange an still zu schreien.

Ich habe immer wieder dieselben Albträume, regelmäßig wenn ein Trainer des FC St. Pauli unter Druck gerät oder gehen muss. Es dauert dann keine Schamsekunde, da kommt vielen St. Paulianern der Name Holger Stanislawski in den Sinn. „Stani komm zurück“, ist dann der Fanruf der Woche und manchmal auch in einer kleinen Hamburger Boulevardzeitung zu lesen.

Die Rufe verhallten auch nicht, als Olaf Janssen im zweiten Halbjahr 2017 versuchte, aus einer talentierten Truppe ein Team zu formen. Olaf beendete die Hinserie so angeschlagen, dass schon Kleinigkeiten, wie seine Ankündigung „nun einen Neustart zu versuchen und alles in Frage zu stellen“ bei mir Insomnia auslösten – aus Angst, dass der Traum wieder losgeht. Nun steht Markus Kauczinski, sein Nachfolger, nach sieben Spielen ohne Sieg auf dem Prüfstand. Und die Träume kommen wieder.

„Wir sind in der Warteschleife“, André Trulsen

„Wir sind in der Warteschleife“, hatte André Trulsen in einer ähnlichen Situation über Holger Stanislawski und ihn einmal gesagt und bei mir sofort Albdruck ausgelöst. Ich träumte, dass ich Pressekonferenzen organisieren musste (im Traum war das alles ganz logisch, dass ich das tat), in denen Stani „dem einen oder anderen“ vorwarf, hinterrücks ihn und seine – also unsere – Boys in Brown infrage zu stellen und davon sprach, dass man sich nun endlich mal „belohnen“ solle.

Vor ihm stand ein riesiger „Reset-Knopf“ auf den unser ehemaliger Team-Manager Christian Bönig die ganze Zeit wütend einschlug.

Seit dem vergangenen Wochenende, beim „Tiefpunkt-Spiel“ gegen den SSV Jahn Regensburg, fragt mein Nebensteher Willi mich, „wer denn jetzt den Supermarkt übernimmt, wenn Stani wieder bei uns ist“?

Mir wird kurz schwarz vor Augen, und ich komme ich erst wieder zu mir, als Al Jarreau mir einige Schnipsel Konfetti aus dem Haar streicht und leise spricht: „Das ist keine gute Idee, Erik“.

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Liebe Freunde auf Facebook

… liebe Leserinnen, Supporter und Mit-St. Paulianer, ob aktiv oder passiv.

Ein kleiner Hinweis in eigener Sache …

Moin liebe Freunde, liebe Bekannte vom Millerntor, von Auswärtsfahrten, bei Facebook und anderen sozialen Netzwerken, wir kennen uns aus privaten oder Vereinszusammenhängen, analog oder rein digital. Wir mögen uns oder finden uns gegenseitig zumindest so interessant, dass wir gegenseitig unsere Anfragen akzeptierten, uns lesen und kommentieren. Das bedeutet nicht, dass wir immer einer Meinung sein müssen, um uns auch in Zukunft respektieren und mögen zu können! [click to continue…]

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Wo ist Ewald Lienen?

Aufkleber: Fick Dich 3. Liga

In der Krise fallen die großen Drei des Kiezklubs, Oke Göttlich, Andreas Rettig und Ewald Lienen vor allem durch eines auf: durch ihr Schweigen.

Dabei wäre es an der Zeit, dass sich die drei Top-Manager des Klubs zu Wort melden. Allein schon, damit nicht der Eindruck entsteht, dass man die beiden Neulinge, Markus Kauczinski und Uwe Stöver mit der hausgemachten Misere im Regen stehen lässt. [click to continue…]

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Die Untrainierbaren

Das dritte Mal in Folge vier Jahren starrt der FC St. Pauli und sein Anhang in den Schlund der Dritten Liga. Das Abstiegsgespenst könnte sich langsam mal eine Loge buchen, dann hätten wir wenigstens was davon.

Aber wie konnte es (wieder!) soweit kommen?

An den handelnden Sportleitern liegt es wohl kaum, die sind nämlich in den letzten drei Jahren alle mindestens einmal ausgetauscht worden.

Vielleicht ist ja so einfach, und es liegt an der Mannschaft? [click to continue…]

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